Beiträge vom: Januar, 2008

Autor: Ariane

So richtig mit Speed den Berg hinunter, in die Kurven legen und den Wind im Gesicht spüren, das Kitzeln im Bauch, ein Jauchzen auf den Lippen…. Und im Gesicht breitet sich ein glückseliges Grinsen aus, das dort auch noch dann zu sehen ist, wenn man längst wieder auf der Stelle steht und den Nervenkitzel hinter sich gelassen hat. Wer liebt ihn nicht, diesen Geschwindigkeitsrausch?

Einfach mal wieder Kind sein... ©andy c /Flickr

Mal ehrlich, gibt es was Schöneres? Ja, ok, wenn wir diese EINE Sache ausklammern, aber dann kommt doch direkt der Nervenkitzel des Geschwindigkeitsrauschs an Platz eins.

Ob nun mit dem Bike, den Skiern, dem Snowboard, dem Schlitten - wie auch immer, Hauptsache, mit Schmackes den Berg hinunter düsen! Und spüren, wie sich das Adrenalin den Weg durch die Venen bahnt, das Herz schlägt schneller, der Atem wird heftiger und dann kommt irgendwann dieser irrsinnige Ausstoß der Glückshormone und man will einfach nur Jubeln und Schreien und fühlt sich lebendiger als sonst. :-)

Als Kind gabs da gar keine Hemmungen, kein “was wäre wenn”, keine Gedanken an mögliche Risiken. Im Alter wird man dann irgendwann gemäßigter, bedachter, überlegt sich genau, was man tun kann und was nicht, beschäftigt sich mit Versicherungen und diesem ganzen Kram. Aber irgendwann, und wenn es nur für einen winzig kleinen Moment ist, kämpft sich das innere Kind nach draußen, holt sich den Kick und verschafft uns endlich wieder diese Lebendigkeit, die man im Alltag doch oft vermisst.
Manche fahren Motorrad, andere genießen die zwei Wochen Winterurlaub umso mehr, um Leben für den Rest des Jahres zu speichern, wieder andere gehen zum Bungeejumping… und ein Mann, Markus Stoeckl, klemmt sich sein MTB unter den Hintern und rast im schwindelerregenden Tempo (210km/h!!!!!!!) den Berg hinunter.
Zwar nicht in den europäischen, aber doch in den Alpen. In den chilenischen Alpen. Stellt nebenbei einen neuen Weltrekord auf und verschafft uns mit diesem Video wenigstens einen kleinen Sofa-Kick.
Und dafür gibts von dieser Stelle ein fettes Danke!



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Autor: Ariane

Wintersport soll vor allem Spaß machen und Erholung einbringen, aber ganz schnell kann dieser Spaß mächtig versalzen werden, wenn es zu einem Unfall kommt. Wer dann nicht ausreichend versichert ist, auf den kommen hohe Kosten zu.

Ein Unfall kann schnell geschehen undn der gute Rat kann dann teuer werden... ©axis-boutique/Flickr

Einmal kurz nicht aufmerksam gewesen und schon kann es passiert sein: Statt elegant über die Piste zu wedeln, fällt man ziemlich unelegant und schmerzhaft. Doch die Verletzungen sind in manchen Fällen dann die geringsten Sorgen für den Pechvogel.

Neben einer guten, hochwertigen Ausrüstung, die vor den schlimmsten Verletzungen schützen kann, sollte man auch immer eine ausreichende Versicherung im Reisegepäck haben. Eine Haftpflicht- sowie eine Unfallversicherung sollten der geringste Standard des Wintersportlers sein. Wer im Ausland durch den Schnee tobt, sollte außerdem immer eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Wer vor hohen Kosten zurückscheut, kann beruhigt werden: Eine solche Versicherung gibt es bereits ab zehn Euro im Jahr.

Wer in Deutschland verunglückt, dessen Krankenhausaufenthalt wird in der Regel von der Krankenkasse getragen. Die Bergungskosten jedoch nicht und hier kann es richtig teuer werden! Zu den Bergungskosten zählen sämtliche Ausgaben von der Suche des verunglückten über die eigentliche Bergung (im schlimmsten Fall mit Rettungshubschrauber) bis zur Ankunft im Krankenhaus. Hier können schnell mehrere tausend Euro zusammenkommen. Auf der sicheren Seite ist da, wer eine Unfall- und/oder Reisekrankenversicherung abgeschlossen hat, denn diese erstatten in den meisten Fällen auch Bergungskosten bis etwa 5000,- Euro. Höhere Deckungssummen lassen sich selbstverständlich auch vereinbaren. Dies empfiehlt sich vor allem für Extremsportler, die außerhalb der populären Pisten den Nervenkitzel suchen.

Wer im Ausland die Pisten unsicher macht, benötigt ohnehin eine Auslandskrankenversicherung, denn die Krankenkassen übernehmen selbst in EU-Ländern nicht alle anfallenden Kosten.

Und die Haftpflichtversicherung sollte eigentlich jeder haben, nicht nur der Wintersportler. Diese Versicherung zahlt, wenn jemand einen Schaden verursacht hat, und das geht oft schneller als man denkt. Wer jemand anderem einen Schaden zufügt, gewollt oder ungewollt, haftet dafür. Notfalls mit seinem Vermögen. Wer dann nicht auf einem dicken finanziellen Polster sitzt, kann rasch in den Ruin abrutschen, es sei denn, er ist ausreichend versichert.

Infos für Wintersportler findet man auch bei der Stiftung Warentest .    [...mehr]


Autor: Ariane

Der erste zertifizierte alpine Wellness-Ort der Schweiz stellt sich vor.

Adelboden Panorama ©synes/flickr

Im schönen Kanton Bern, im Bezirk Frutigen, ganz am Ende des Engstligentals, befindet sich auf durchschnittlich 1500m Höhe das Bergdorf Adelboden.
Der Name Adelboden setzt sich zusammen aus der Pflanzenbezeichnung Adel (Gras-) und dem Wort Bode(n), die Bewohner werden auch Waldleute genannt. Bereits im 13. Jahrhundert erstmalig erwähnt, bekam Adelboden (bis dahin streng katholisch) eine eigene Kirche samt Pfarrer. Dieser wurde jedoch im Zuge der Reformation wenig später gewaltsam vertrieben.

Bis ins 20. Jahrhundert hinein war das Bergdorf ohne Dorfkern, langgestreckt, mit weit auseinander liegenden Gehöften.
Die Menschen lebten vornehmlich von der Milchwirtschaft und der Viehzucht und auch heute noch vermittelt der Ort ein wunderbar bäuerliches Feeling.
Schneeschuhwanderung in Adelboden Um 1870 herum entstand die erste Fremdenpension, die noch heute als Hotel (Hotel Hari im Schlegeli) im Besitz derselben Familie ist. Einige Jahre später, 1887, entstand das Hotel Wildstrubel und kurze Zeit später weitere Hotels, die zunächst jedoch nur im Sommer betrieben wurden. Erst 1901 führte das Grandhotel die erste Wintersaison ein und dies führte binnen weniger Jahre zu einem rasanten Bevölkerungsanstieg. Der Tourismus wurde allmählich zur Haupterwerbsquelle, besonders nachdem in den 30er Jahren die erste Seilbahn zur Engstligenalp errichtet wurde. Nicht ohne Stolz, bezeichnet sich Adelboden auch als Geburtsstätte des Skibock und erhielt 2005 als erster Ort der Schweiz das Zertifikat zum Wellness-Ort.

Im Sommer verfügt Adelboden über mehr als 300km Wanderwege, vom leichten Spaziergang bis zum alpinen Klettersteig ist alles dabei. Mountainbike-Routen, zahlreiche Bergbahnen, Gleitschirmfliegen und diverse Wellness-Angebote runden das Ganze ab und bieten so eine Vielzahl an Erholungsmöglichkeiten.

Im Winter kommen dann noch etliche Skipisten, Schlittelbahnen Schlitteln in Adelboden ©Ariane Israel und Winterwanderwege hinzu. Zusammen mit dem Ort Lenk bildet Adelboden dann eine der beliebtesten Wintersport-Regionen der Schweiz. Legendär ist der touristische Werbeslogan “Adelboden-Lenk…dänk!”, den man überall auf Plakaten und Aufklebern lesen kann.
Auf einer interaktiven Panoramakarte , die an den Bahnstationen, im Ortskern und Internet ständig verfügbar ist, kann man sich die aktuellen Wintersportbedingungen anschauen und sich einen Überblick verschaffen. Bei der örtlichen Schneesportschule, in deren Schaufenster eine Tafel mit Bildern aller Lehrer ausliegt, kann man zahlreiche Sportkurse für jede Altersklasse und jeden Fitnesslevel buchen. Mit der Cholerenschlucht oder den Engstligenfällen, um nur zwei Beispiele zu nennen, befinden sich in gut erreichbarer Nähe wunderbare Natur-Sehenswürdigkeiten.

Adelboden bietet viel, wenn es um Erholung geht ©Ariane Israel

Umgeben vom Lohner (3048 m ü. M.), Wildstrubel (3242 m ü. M.), Tschenten (2025 m ü. M.) und Fitzer (2458 m ü. M.) genießt man von Adelboden aus in nahezu jede Richtung eine phantastische Aussicht. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit lohnt der Blick hinauf zu den Alpen, wo man die kleinen, beweglichen Lichter der Bergstationen sehen kann oder in der Ferne auch mal eine Gruppe Wanderer auf Schneeschuhwanderung erkennt. Von Erholung bis zum Adrenalinkick wird dem Adelboden-Reisenden alles geboten- er hat dann nur die Qual der Wahl. Wenns doch nur immer so schön wäre…    [...mehr]


Autor: Ariane

Man nehme einen Hocker und baue ihn auf einen Ski. Oder man kreuze einen Ski mit einem Schlitten.
So oder so ähnlich könnte man jemandem, der ihn noch nie gesehen hat, erklären, was genau ein Skibock ist.
Der Skibock, auch unter den Namen Skirodel, Bockerl oder Klumper bekannt, ist ein typisches alpines Funsportgerät. Und was für eins!

Ski-Bockerl ©Ski-Bockerl

Zwischen 1920 und 1930 nahm eine Familie aus dem Stiegelschwand in Adelboden ihre Fassdauben (Holzskis ohne Kanten, gefertigt aus alten Fässern), schraubte ein Holzstück senkrecht und ein Holzbrett waagrecht auf die Fassdaube und fertig war das ultimative Fun-Wintersportgerät”, informiert der Tourismusverband Adelboden. Ob der Skibock tatsächlich erst so spät entwickelt wurde, sei mal dahingestellt. Spaß macht es auf jeden Fall, damit die Piste hinunter zu düsen. Und im schweizerischen Adelboden sieht man dann tatsächlich den gesamten Winter über vor allem Schulkinder mit Skiböcken umherfahren.

Schulkind mit Skibock im schweizerischen Adelboden ©Adelboden TourismusWie bei den modernen Schlitten gibt es auch beim Skibock diverse Erscheinungsformen: vom selbstgezimmerten Holz-Skibock über Alu-Skirodel Marke Eigenbau bis zum Hightech-Ski-Bockerl ist alles vertreten. Es wird gepimpt und getuned, was das Zeug hält. Mittels Gewichtsverlagerung werden die 1,5 bis 3kg schweren Bockerl gesteuert. Aber Vorsicht, auf schnellen Pisten, mit einem guten Skibock und ein bisschen Carving-Talent kann man ordentliche Geschwindigkeiten erreichen und wehe dem, der dann die Kurve verpasst ;-) Eine gute Ausrüstung, zu der auch Helm und Handschuhe gehören, sollte daher unbedingt verwendet werden.

Zu beachten ist auch, dass nicht jede Bergbahn und Schlittelpiste für den Skibock freigegeben ist. Im Zweifelsfall also besser beim lokalen Tourismusverband nachfragen - oder gleich in den Heimatort des Skibocks, nach Adelboden, fahren.

Sommeralternative zum Skibock: das Bockerl Seit 2000 gibt es nun auch die Sommeralternative zum Skibock: das Inliner-Bockerl. Als Abstiegshilfe von den Bergen ausgedacht, begeistert es außerhalb der Wintersaison nun auch immer mehr Skibock-Fans. Auch hier findet man diverse Angebote, unter anderem für Gruppenausflüge. Gesteuert wird auch hier mittels Gewichtsverlagerung, man sitzt jedoch auf einem individuell einstellbaren Fahrwerk mit Luftreifen und rast nicht nur auf Straßen, sondern manchmal auch auf Schotterpisten oder querfeldein den Berg hinab.

Eine Bauanleitung für den Skibock findet man genauso im Netz wie auch Infos über Bergbahnen und Strecken für den Sommer- Bockerl, Anfängerkurse, geführte Bockerl-Touren rund ums Jahr, Fangemeinden und einen ganz speziellen (nicht so ernstzunehmenden) Sehtest für Bockerl-Fahrer.

Im Geburtsort des Skibocks, Adelboden, findet in regelmässigen Abständen die Skibock-Weltmeisterschaft auf der Tschentenalp statt, bei der man dann mal den Profis zuschauen kann. Überhaupt bekommt man, was den Skibock angeht, auf der Tschentenalp so einiges geboten. Einmal wöchentlich finden Übungskurse statt und auch beim legendären Nachtschlitteln ist der Skibock gut vertreten. Übrigens grundsätzlich auf der Schlittel- und nicht auf der Skipiste.

Und wer sich jetzt immer noch nicht so wirklich vorstellen kann, wie das Ganze aussieht, oder wer einfach mal sehen will, wie es aussieht, wenn man es kann, der kommt hier auf seine Kosten: Klick mich!

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Autor: Ariane

Tiroler Schlutzkrapfen

Rezept für vier Personen:

  • 100 g Roggenmehl
  • 100 g Weizenmehl (und Mehl zum Bestäuben)
  • 2 Eier
  • 1 Eiweiß
  • 300 g frische Spinatblätter (ersatzweise TK-Spinat)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 100 g Butter
  • 150 g Ricotta
  • 100 g Parmesan (möglichst frisch gehobelt)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Aus den Mehlsorten, den Eiern, Salz und Olivenöl einen glatten Teig kneten und etwa 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für die Füllung den Spinat säubern und zerteilen, in einem Topf mit kochendem Salzwasser etwa zwei Minuten blanchieren, abschrecken, gut ausdrücken und kleinhacken.
  3. Zwiebel schälen, fein würfeln.
  4. 1 EL Butter in einer Pfanne schmelzen, Zwiebeln darin glasig dünsten, vom Herd nehmen und mit Spinat, Ricotta und der Hälfte des Parmesan vermischen.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Den Teig mit Mehl bestäuben und auf einer Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas (ca. 8 cm) Kreise ausstechen. Auf jeden Kreis in die Mitte etwas von der Spinat-Ricotta-Füllung geben, Teigränder mit etwas Eiweiß bestreichen, halbrund zusammenklappen und die Ränder fest andrücken.
  7. In einem großen Topf mit siedendem Salzwasser die Schlutzkrapfen ca. 3-4 Minuten ziehen lassen, dann mit einer Schaumkelle herausheben und abtropfen lassen.
  8. In einer Pfanne den Knoblauch in der restlichen heißen Butter andünsten und die Schlutzkrapfen noch mal darin “abschmelzen”. Auf Teller verteilen und mit restlichem Parmesan bestreut servieren.

(Pro Person ca. 610 kcal und 41 g Fett)

Guten Appetit!    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Wintersport-Saison wartet ja mit vielen Highlights auf und Langeweile dürfte bei all den Events zumindest bis Mitte April erstmal nicht aufkommen.

Burton Open Slopestyle course ©le_sloth/FlickrDie Burton AM Tour läuft nun schon in der dritten Saison und bietet dir Slopestyles, bei denen du dir garantiert die Augen reiben wirst. Vor allem, wenn du bemerkst, dass die Teilnehmer maximal 20 Jahre alt sind. Dabei wird ein Hindernisparcours mit unterschiedlichen Hindernissen in einem zusammenhängenden Lauf durchfahren und von einer Jury bewertet.

Ein cooler Look gehört einfach zum Snowboard © kswanson/flickrSo ein kleines bisschen artet das Ganze dann natürlich auch zur Modenschau aus, nicht umsonst ist Burton der Hauptsponsor. Aber cooles Aussehen gehört nunmal ebenso zum Snowboard wie auch der Schnee.

Folgende Termine stehen noch aus und bieten dir somit die Chance, selbst mit dabei zu sein:

January 2008:
20.01.08: Madonna di Campiglio (ITA)
26.01.08: Adelboden-Lenk (SUI)
FEBRUARY 2008:
02.02.08: Grandvalira (AND)
09.02.08: Damüls (AUT)
16.02.08: Bansko (BUL)
23.02.08: Les Crosets (SUI)
MARCH 2008:
01.03.08: Heubach b.M. (GER)
08.03.08: Bialka Tatrzanska (POL)
15.03.08: Milzkalns (LAT)
22.03.08: Zolotaya Dolina (RUS)
29.03.08: Talma (FIN)
APRIL 2008:
05.04.08: Kläppen (SWE)
11.04.08: Are (SWE)
26.04.08: Val Senales (ITA)




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Autor: Ariane

Alpen-Tango

Zutaten:

• 50 g Schokolade (Vollmilch)
• 3 cl Brandy
• 3 cl Sahne
• Muskat

Alpen TangoNach einem aufregenden Tag auf der Skipiste und nach einer ausgiebigen Wanderung in der verschneiten Winterlandschaft gelüstet es viele Menschen nach einem leckeren Drink und etwas Süßem. Die ideale Kombination aus beidem ist der Alpen-Tango. Man nehme leckere Schokolade aus der Schweiz und lasse sie in einem Wasserbad schmelzen. Anschließend die flüssige Schokolade zusammen mit der Sahne, dem Brandy und einigen Eiswürfeln in einen Cocktailshaker geben und das Ganze gut durchmixen. Den Cocktail in ein Glas geben, nach Gusto mit etwas Muskat bestreuen – und dann zurücklehnen und genießen….    [...mehr]


Autor: Ariane

Val d’Isère - Winterlandschaft

Auch im französischen Teil der Alpen gibt es herrliche Gebiete und Orte zum Skifahren oder Wandern. Zwar werden diese nicht so häufig von deutschen Skiurlaubern angesteuert, dennoch sind sie sehr attraktiv und lohnenswert.

Skipisten um Val d’IsèreEiner der bekanntesten Orte in den französischen Alpen ist Val d’Isère. Das traditionelle und charmante Bergdorf in knapp 1.600 Metern Höhe hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Wintersportparadies entwickelt, ohne dabei auch in den Sommermonaten an Attraktivität zu verlieren. Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung finden sich in der vorchristlichen Zeit, als keltische Hirtenvölker das Alpental durchquerten. Seinen Namen verdankt Val d’Isère den Römer, denn in Latein bedeutet „vallis“ nichts anderes als Hochtal. Am Ende der goldenen Zwanziger Jahre, als der Tourismus in ganz Europa boomte, entdeckte man Val d’Isère als Wintersportidyll. So wurde vor allem in den 30er Jahren sehr viel in die Infrastruktur investiert, was sich dank der steigenden Besucherzahlen schnell bezahlt machte. Eine zweite wesentliche Veränderung geschah im Vorfeld der Olympischen Spiele 1992 in Albertville, als Val d’Isère zu einem der Austragungsorte auserkoren wurde. Trotz zahlreicher Bauprojekte war es das Ziel der Planer, die ursprüngliche Architektur des Ortes mit seinen vielen Holzkonstruktionen zu erhalten.

Val d’Isère im SommerZwar ist Val d’Isère vor allem ein Wintersportort, aber auch im Sommer gibt es in der Umgebung genügend Erholungsmöglichkeiten. Die einzigartige Landschaft mit den grünen Berghängen und ruhigen Waldabschnitten lädt zu ausgiebigen Wanderungen und Spaziergängen ein. Besonders beliebt sind jedoch jene Sportarten, die den Besucher sprichwörtlich in die Luft katapultieren. So besteht hier die Möglichkeit zum Paragliding, Fliegen mit Ultra-Leichtflugzeugen sowie mit dem Helikopter. So bekommt der Urlauber mal eine völlig neue Perspektive geboten – nämlich den wunderbaren Ausblick über die Alpenlandschaft Frankreichs. Zudem kommen Freunde des Klettersports voll auf ihre Kosten.

Während des Winters herrscht in Val d’Isère aber der meiste Trubel. Über 10.000 Hektar Skigebiet mit über 150 Skipisten werden dank 89 Skiliftanlagen erschlossen und stehen den Wintersportlern zur Verfügung. Das umfangreiche Aktivprogramm von Val d’Isère beinhaltet außerdem Hundeschlittenfahrten, Schneeschuhwanderungen in der verschneiten Berglandschaft, Hüttenwanderungen oder Eisklettern. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich auf die Natureisbahn stürzen.

Die Abende werden in Val d’Isère bestimmt nicht langweilig, denn unzählige Geschäfte schmücken das Dorfzentrum, es gibt unzählige Bars, Kneipen und Gaststätten. Aber auch Tanzwütige finden mit Sicherheit eine Diskothek, um die Nacht zum Tage zu machen.

Vor allem das internationale Ambiente wird den Besucher überraschen, denn die Urlauber kommen aus ganz Europa, aber mittlerweile auch vermehrt aus den USA nach Val d`Isère.



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Autor: Ariane

Alpenlandschaft

Wohltuend – die kühle Luft der Alpen einzuatmen! Während viele Urlauber vor allem am Meer und in der Sonne auftanken, verpassen sie die einzigartige Möglichkeit, die Wellness-Landschaft der Alpen mit ihren unzähligen Möglichkeiten zu besuchen.

Jeder Arzt würde Ihnen raten, es einmal mit einer unverwechselbaren Alpenkur zu versuchen. Das Verwöhnen durch die Produkte der Alpen wie Kräuter, Wiesen und Heu sowie das Atmen der sauberen Bergluft hat erheblich positiven Einfluss auf den eigenen Körper. Ein kurzer und beruhigender Schlaf in einem Heubett wirkt entgiftend, entschlackend und durchblutungsfördernd. Die Inhaltstoffe des Heus und seiner Blüten werden durch kurzes Anfeuchten sofort zur Entfaltung gebracht.

Kräuter der AlpenEine andere Möglichkeit sind die Bäder und Thermen in den Alpen. In einigen werden Molke- und Kräuterbäder angeboten, sie tragen zur weiteren Entspannung bei. Das Kräuterbad besitzt eine ähnliche Wirkung wie das Trinken eines Kräutertees, durch die Wassertemperatur kommen die Düfte zur vollen Entfaltung und versetzen den Badenden fast in einen Rauschzustand. Molkebäder hingegen eignen sich hervorragend zur Pflege der Haut. Es reinigt die Poren, macht das Gewebe geschmeidiger und versorgt die Haut mit wichtigen Milchfetten.

SaunaEin Vorteil der Alpen sind die unzähligen Moore. Ein richtiges Moorbad in richtigem Naturmoor fördert die Durchblutung und wirkt entzündungshemmend. Rheumapatienten und andere chronische Beschwerden erfahren durch ein Naturmoorbad erhebliche Linderung. Die Huminstoffe und physikalischen Eigenschaften des Moores wie die gute Wärmespeicherung verschaffen auch stark belasteten Sportlermuskeln die gewünschte Entspannung.

moderne SaunaanlageDas Saunen eine Wohltat für den Körper ist, hat sich selbst in den größten Metropolen der Erde herumgesprochen. Da ist es kein Wunder, dass ein Wellness-Tempel nach dem anderen in den Großstädten wie Pilze aus dem Boden schießt. In den Alpen wird in Bio-, Stein oder Stubensaunen noch kostbare Kräuter beigegeben, die zusätzliche Entspannung ermöglichen. Insbesondere die Steine der Alpen, deren Duftstoffe durch leichtes Erhitzen in die Saunaluft gelangen, tragen zur Gesundung des Körpers bei.

Die Wellness-Landschaft der Alpen hat sich in de letzten Jahrzehnten den Ansprüchen der Moderne angepasst, denn zu Kuren kamen die Gäste schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts hierher, aber die Wünsche der Gäste nach mehr Komfort und Luxus wurden zunächst nicht viele gerecht. Dies hat sich nun grundlegend verändert – die Wellness-Angebote sind vielfältig und umfangreich.    [...mehr]


Autor: Ariane

Schneeskulpturen

In dieser Woche können sich gleich mehrere Orte in den Alpen über Kunstwerke aus Schnee und Eis erfreuen. In Ischgl, St. Vigil und Innichen werden Künstler aus allen Teilen der Erde aus 3 x 3 x3 Meter hohen Quadern unvergessliche Meisterstücke zaubern.

SchneeskulpturenIn Innichen werden zwischen dem 9. und 11. Januar 30 Künstler hoffentlich ähnlich kreative Motive aus den Blöcken meißeln wie im vergangenen Jahr, als thronende Könige, die Oper von Sydney, Prominente und lustige Motive die Zuschauer begeisterten. Während sich der Normalsterbliche über einen wohlgeformten Schneemann freut, erschaffen die Künstler in nur drei Tagen mit Hammer, Meißel, Säge und Schaufeln einzigartige Kunstwerke.

SchneeskulpturenIn der Partystadt Ischgl mit seinen Rockkonzerten und Partyevents kann es auch etwas beschaulicher zugehen. Für „Formen in Weiß“ reisen extra weltweite bekannte Schneekünstler an, die dann die über 200 Pistenkilometer der Silvretta Arena an ausgewählten Punkten mit ihren Skulpturen verschönern. Unter dem Motto „Europameisterschaft 2008“ werden zwischen dem 7. und 11. Januar die Künstler versuchen, Stadien, berühmte Fußballer und ein wenig Geschichte in den Schnee zu zaubern.

Wenn der Wettergott mitspielt, wird auch das Südtiroler St. Vigil mehrere Schneebildhauer begrüßen dürfen. Sie werden ab dem 14. Januar im beliebten Skiort versuchen das Publikum zu begeistern.

Eine längere Tradition haben die Schneeskulpturen im schweizerischen Grindelwald. 1983 erschufen japanische Künstler eine „Riesen-Heidi“ und eroberten die Herzen der Schweizer im Sturm. Seitdem findet alljährlich das „World Snow Festival“ statt, das sich im Laufe der Jahre zu einem kulturellen Großereignis entwickelt hat. Dieses Jahr freuen sich die Grindelwälder zwischen dem 14. und 19. Januar auf ihre Gäste.

Schneeskulpturen

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