Beiträge vom: Januar, 2008

Autor: Ariane

Eisklettern

Gerade in der Wintersaison suchen alpine Kletterer neue Herausforderungen und haben diese im Eisklettern gefunden. Es müssen zugefrorene Flusspassagen, Wasserfälle und schneebedeckte Hänge mit ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bezwungen werden.

Die Erfahrung des alpinen Kletterns sollte man schon einmal gemacht haben, bevor man sich an die gefrorenen Hänge begibt, schließlich erfordert das Eisklettern eine ähnliche Ausrüstung und Kenntnisse. Hinzu kommen gelegentlich noch Steigeisen speziell für das Material Eis sowie sogenannte Eisschrauben.

EiskletternUm die Kunst des Eiskletterns zu erlernen, sollte man im Vorfeld eines Winterurlaubes eine Kletterschule besuchen. In nur wenigen Tagen erlernt man überlebensnotwendige Techniken, um im Eis bestehen zu können. Richtiges Gehen mit Steigeisen, Spaltenbergung, Rutsch- und Fallübungen, Sichern, Verwendung von Eisschrauben, Handhabung des Eispickels, Verhalten im alpinen Gletschergelände sind wesentlicher Teil dieser Ausbildung. Am Ende einer Kletterausbildung steht die Besteigung einer anspruchsvollen Strecke, um das Gelernte zur Anwendung zu bringen.

Aiguille du Peigne im SommerWunderbare Klettermöglichkeiten finden sich zum Beispiel in Graubünden in der Nähe von St. Moritz. Der Val Lagrev mit seinen 2.560 Metern bietet gute und stabile Eisverhältnisse. Weitere gute Kletterorte sind Graustock, Känzeli/Gross Ruchen, Eiger, Clariden und Aiguille du Peigne in Frankreich.

Gerade für junge Menschen, die etwas Nervenkitzel im Urlaub benötigen und keine Angst vor der Höhe haben, kann Eisklettern die ideale Sportart zum Entspannen werden. Die herrliche Winterlandschaft und die einzigartigen Perspektiven, die sich beim Klettern ergeben, sind wunderbare Nebeneffekte des Sports.    [...mehr]


Autor: Ariane

Innsbruck

Der fünftgrößten österreichischen Stadt und seinen knapp 190.000 Menschen steht ein ereignisreiches Jahr ins Haus. Während des Winters wird Innsbruck Gastgeber der Vierschanzentournee, der Wintersporttage, der Special-Olympics und der Eishockey-B-Weltmeisterschaft sein. Für den Sommer wirft die Europameisterschaft 2008 ihre Schatten voraus. Zudem wird ein Handball-Vier-Nationen-Turnier in der Tiroler Hauptstadt ausgerichtet.

Man könnte angesichts der Vielzahl von Veranstaltungen von einer gewissen Reizüberflutung sprechen, aber zum Glück haben die Bewohner Innsbrucks immer die Ruhe weg, zumal in jedem Winter ein Ereignis das nächste jagt. Mal abgesehen von diesem Großereignissen ist Innsbruck immer eine Reise wert, egal ob im Sommer oder im Winter.

WinterlandschaftEingerahmt von zahlreichen Skigebieten des Tiroler-Landes kommen im Winter die Sportbegeisterten nach Innsbruck. Neben dem klassischen Langlauf- oder Abfahrtsski ist die Angebotspalette derart vielfältig, dass man seinen ganzen Jahresurlaub hier verbringen könnte. Fast jede Wintersportart hat in Innsbruck eine Heimstätte gefunden – die berühmte Skischanze von Bergisel, die Bob-, Skelleton- und Rodelbahn, Halfpipes zum Snowboarden, Eishockeystadien und sowie eine Eisschnelllaufarena. Wer sich nicht der körperlichen Ertüchtigung hingeben möchte, braucht sich bloß ins Umland der österreichischen Metropole begeben. Dort kann man Schneeschuhwandern, durch die verschneiten Landschaften spazieren und Pferdeschlitten fahren. Durch das gemäßigte Klima kommt Innsbruck außerdem in den Genuss des Föhns, womit sich die Temperaturen selbst im Winter in angenehmen Regionen bewegen.

Innsbrucker HofburgIm Sommer ist Innsbruck ein El Dorado für Wanderer und Mountain-Biker. Die umliegende Berglandschaft hält eine Vielzahl von Wanderwegen und ausgebauten Wegstrecken parat. Die grüne Landschaft, die immer wieder von blühenden Feldern und charmanten Dörfer unterbrochen wird, kann von den Berggipfel ausgiebig genossen werden. Wer es etwas riskanter mag, aber auf professionelle Anleitung nicht verzichten möchte, sollte eine Klettertour unternehmen. Die schroffen und steilen Hänge einiger Berge eignen sich ideal für den Klettersport.

St. Jakobs DomMan kann sich alternativ auch mit einem Stadtbummel beschäftigen, denn zu sehen und zu entdecken gibt es genug. Da gibt es zum Beispiel das „Goldene Dachl“ – das Wahrzeichen von Innsbruck. Das Museum mit den goldenen Dachschindeln widmet sich hauptsächlich Kaiser Maximilian I., der in Innsbruck viele Spuren hinterlassen hat. Der Dom zu St. Jakob ist ein prächtiger Sakralbau aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Kostbare Stuckarbeiten sowie das berühmte Mariahilfbild von Lukas Cranach d.Ä. sind die Highlights des Domes. Etwas mehr Zeit nimmt die kaiserliche Hofburg von Innsbruck in Anspruch. Die Geschichte der Hofburg, die zu den bedeutendsten Kulturgütern Österreichs zählt, ist eng verbunden mit der Stadtentwicklung Innsbrucks im 14. Jahrhundert. Unter der Regentschaft der österreichischen Kaiser wird die Innsbrucker Hofburg zu einem wahren Prachtbau, der heute Veranstaltungsort und Museum zugleich ist. So manches Madel in Innsbruck träumt insgeheim von einer romantischen Hochzeit auf der Hofburg.

Den Besucher Innsbruck erwarten aber noch unzählige andere Sehenswürdigkeiten, so dass ein Aufenthalt nie langweilig werden dürfte.    [...mehr]


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