“Wen Gott lieb hat, den lasset er fallen in dieses Land” (Ludwig Ganghofer in “Die Martinsklause“)
Dieses Zitat trifft wie die Faust aufs Auge, das Berchtesgadener Land hat sich als eines der letzten Alpengebiete seine Ursprünglichkeit und Wildheit bewart. Diese zu schützen ist Aufgabe des Berchtesgadener Nationalparks; dieser feiert nun dieses Jahr seinen 30. Geburtstag.
In folgendem Video bekommt man einen wunderbaren Einblick vom Bodensee, der Region und den vielen Möglichkeiten, die die Gegend bietet. Ob Bootfahren, Segeln, Schwimmen, Wandern, Biken oder einfach nur Relaxen, der Bodensee und die drei Länder Schweiz, Österreich und Deutschland sowie die angrenzenden Alpen bieten alles, was das Urlauberherz begehrt.
Dieses Rezept stammt, wie es der Name schon sagt, aus dem Schweizer Kanton Basel.
Zutaten für 4 Personen:
- 600 gr Rindfleisch (geschnetzelt)
- 2 EL Öl
- 1 Zwiebel, schälen, vierteln und in feine Streifen schneiden
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 1 EL Tomatenpüree
- 1 EL geröstetes Mehl
- ca. 3 dl dunkles Bier
- 1-2 dl Wasser
- Salz, Pfeffer aus der Mühle
- 4 EL Vollrahm
Zubereitung:
In einer Bratpfanne das Öl erhitzen, das Rindfleisch kurz anbraten.
Zwiebelstreifen und Knoblauch zugeben und kurz mitdämpfen.
Das Tomatenpüree zufügen und mit dem Mehl bestäuben.
Gut durchmischen und mit dem Bier ablöschen.
Während des Kochens das Wasser beigeben und das Fleisch auf kleiner Hitze 30 bis 40 Minuten schmoren lassen.
Mit Salz, Pfeffer aus der Mühle nach Belieben würzen.
Mit dem Vollrahm die Sauce abbinden und nochmals kurz aufkochen lassen.
Nach Basler-Art werden Spätzli in Butter dazu serviert.
Alternativ empfehlen sich natürlich auch typisch schweizerische Chnöpfli[...mehr]
Der Fockenstein mit seinen 1562 m mag nicht der höchste Berg der Tegernsee-Region sein aber sicherlich einer der schönsten und gemütlichsten.
Wer jedoch die Einsamkeit und Ruhe der Berge sucht, der sollte diesen Berg meiden. Denn durch seine leichten Aufstiege, die weder an die Technik noch an die Kondition besondere Anforderungen stellen, ist dies der Ideale Familienberg. [...mehr]
Mainau ist eine Insel wunderschöne Insel im Bodensee. Nahe gelegen sind die Städte Konstanz und Meersburg.
1853 war es, als der badische Großherzog Friedrich I. die Insel als Sommersitz kaufte. Er ließ sie ganz nach seinem Geschmack gestalten, exotische Pflanzen anschaffen, Gärten anlegen und vieles mehr. Auf diese Weise wurde die Insel das erste Mal grundlegend gestaltet und der Grundstein für ihr heutiges Aussehen gelegt. Nach dem Tod des Großherzogs verkam die Insel zeitweise wieder, wurde dann jedoch ab 1928 durch Mitglieder des schwedischen Königshauses erneut ausgebaut.
Das Glück der Erde, liegt nicht allein auf dem Rücken der Pferde. Manchmal findet man es auch in 2276 m über dem Meeresspiegel. Auf dem Rücken eines Berges. In diesem Fall dem des Schneibsteines, eines kahlen und doch von der Natur der Berge geprägtem Gipfel in mitten des Nationalparkes Berchtesgaden.
Beginnend von Königsee geht es zur Jennerbahn. Von hier aus fahren wir hinauf zur Bergstation, denn die ca. 8 h Tour ist auch ohne diesen Aufstieg anstrengend genug. Oben angelangt, geht es in Richtung Schneibsteinhaus oder von Carl-von-Stahl-Haus weiter in hinauf zum Gipfel.
Zu beginn ist der Steig etwas schwierig, da er über große Felsbrocken führt, welche mit Krüppelkiefern bewachsen sind. Je nach Witterung, ein Aufstieg wird grundsätzlich nur bei Trockenem und gewitterfreiem Wetter empfohlen, kann der Weg leicht glitschig sein. Weiter get es dann über Wiesen und gelegentlich auch über Restschneefelder bis hinauf zum Gipfel. Dort kann man dann seine Brotzeit mit herrlicher Aussicht auf den “Hohen Göll” und das “Hohe Brett”, sowie wunderschöner Fernsicht nach Österreich genießen.
Der Abstieg führt über ein größeres Restschneefeld auf einem kleinen Pfad bergab. Dieser verläuft nach einiger Zeit durch eine Endmoräne, das heist ein über große, “durcheinander gewürfelte” Felsbrocken. Solche Zeichen der Eiszeit und Ihrer Gletscher sind an manchen Teilen des Felsens noch immer gut sichtbar. Wie auch an der “Windscharte” einem recht schmalen stück Fels an welchem Geschicklichkeit, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit benötigt werden. Hier sind die Einkerbungen des Eises sehr schön zu erkennnen. Vorbei an den Fundamenten der von Lawinen zerstörten Seeleinalm, liegt in der kleinen Talsenke der “Seeleinsee” welcher mit kristallklarem und eiskaltem Wasser den müden Wanderer zur Pause lockt. In der ruhigen Umgebung des Sees kann man die Fauna und Flora der Alpen auf sich wirken lassen. Wer sich leise verhält kann nicht selten ein wildes Murmeltier oder einen Steinbock beobachten.
Mit dem Abstieg durch das Königsbachtal, vielleicht mit einer kleinen Einkehr in der Jausenstation, wäre diese wunderschöne Tour dann auch schon am ihrem Ende in der Talstadion angelangt. Wen die Beine nicht mehr tragen können, der kann einen Abstecher zur Mittelstation machen. Hier aber unbedingt die Abfahrtszeiten sowie die letzte Talfahrt beachten. [...mehr]
Mehr als 260 Kilometer lang ist der Rundweg um den Bodensee. Da denkt man zunächst, das sei nur etwas für Radfahrer, doch weit gefehlt.
Oft verlaufen die beiden Routen von Wander- und Radweg aber auf verschiedenen Strecken und bieten deshalb auch verschiedene Eindrücke. Was gute Mountainbiker an zwei bis drei Tagen schaffen, dazu braucht man selbst als guter Läufer mindestens 8 bis 10 Tage. [...mehr]
Reutte ist eine kleine, idyllisch gelegene Stadt in Österreich mit vielen Freizeitmöglichkeiten.Eine der Attraktionen für Geschichtsbegeisterte und Outdoor-Freunde ist die Burgruine Ehrenberg. Dieses historische Gemäuer wurde circa im Jahre 1296 erbaut. Sie besteht aus mehreren Anlagen.
Im Tal blockiert die „Ehrenberger Klause” den Weg des Eilenden. Hier befindet sich ein Museum welches das wilde Leben der mittelalterlichen Gesellschaft, das Rittertum und die diversen Epidemien und Seuchen dieser Zeit näher bringen. Hier wurde für Kinder extra der Ritter „Rüdiger“ erschaffen der sowohl kleine wie auch große Gäste sicher durch dieses Abenteuer führt. Im zweiten Teil befindet sich die „ äußere Ringmauer“ mit dem großen Geschützturm. Bis hier ist es ein leichter, über einen gut befestigten Weg zu erreichender Aufstieg. Die „ Festung auf dem Schlosskopf“ in 1100 m Höhe ist dann über mehrere Wege gut erschlossen. Diese kann man sowohl zu Fuß als auch per Rad erklimmen.
Ein weiteres „Schmankerl“ dieser Region ist der Plansee. Von beeindruckenden Bergketten umgeben, bettet er sich in ein kleines Tal in der Nähe. Sein klares, blaues Wasser lädt jeden ein sich in die Fluten zu stürzen. Oder tauchen, schwimmen oder sonnen, hier ist für jeden was dabei. Und wer nicht genug bekommen kann und gerne an der frischen Luft schläft dem sei der angrenzende Campingplatz empfohlen. Wem das Wasser des Bergsees zu kalt ist, der kommt bei einer Wanderung auf dem Panoramaweg vom Spitzsee zum Plansee (hier die Routenbeschreibung) zumindest ins Schwitzen und kann sich durch atemberaubende Landschaft betören lassen.
Wer weitere Ideen zu Wanderungen in der Umgebung sucht, ist auf der Homepage der Region Reutte gut beraten, hier ist auch eine Übersicht über die zahlreichen Hotels, Gasthöfe und Pensionen zu finden.
Auch nach dem Ausscheiden der Österreichischen Mannschaft aus der Euro 2008 herrscht in den Fanzonen in Wien immer noch eine euphorische Stimmung. Gestern waren dafür größtenteils die bis zu 40.000 extra angereisten deutschen Fans verantwortlich.
Knöpfli sind die Schweizer Variante von Schwäbischen Spätzle.
Zutaten für 4 Personen:
- 4 Portionen festen Kartoffelstock (Püree)
- 2 EL Mehl (nach Belieben)
- 3 grosse Zwiebeln
- Öl oder eingesottene Butter zum Ausbacken der Zwiebeln
- 1 Tasse kalte Milch
- 5 EL Butter
Zubereitung:
Den heißen Kartoffelstock eventuell mit Mehl vermischen. Er soll so fest sein, dass man ihn anschließend zu Knöpfli formen kann. Die Zwiebeln in Ringe oder Streifen schneiden. In Öl oder eingesottener Butter schwimmend ausbacken.
Zum Abtropfen und Trocknen auf ein Küchenpapier legen.
Einen Teelöffel in kalte Milch tauchen, aus der Kartoffelmasse nussgroße Knöpfli abstechen und auf eine vorgewärmte Platte geben. Die Knöpfli wenn nötig im auf 50 Grad erwärmten Ofen warm halten.
Butter auslassen, hellbraun werden lassen, über die Knöpfli geben.
Die gebackenen Zwiebeln darüber verteilen und sofort servieren.
Tipp
Dies ist ein ausgezeichnetes Knöpflirezept.
Man darf aber bei der Zubereitung mit der Butter nicht sparen, sonst schmeckt das Gericht lange nicht so gut.
Das Originalrezept schreibt Mehl vor, man kann es aber weglassen, falls der Kartoffelstock fest genug ist.
Als Hauptspeise mit einem feinen Saisonsalat oder -gemüse oder zum Sonntagsbraten und Rüebli mit Speck [...mehr]