Beiträge vom: Juli, 2008

Autor: Petra

Der Heuberg mit seinen 1338 m ist die erste markante Erhebung auf der Ostseite des Inntals. Ein “typischer Berg” ist der Heuberg nicht. Statt der “gängigen” Spitze, lässt er eher an ein Krone erinnern. Dennoch oder gerade deshalb ist er ein wunderbarer Wanderberg und eignet sich für Wanderer oder in seinen Erweiterungen, wie der Wasserwand, auch für “Mutige” die erstmals “Felskontakt” eingehen möchten.

Blick auf den Heuberg/©flickr/markus_lehnert

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Autor: Petra

König Watzmann: Einst herrschte im Berchtesgadener Land der grausame König Watzmann. Er mochte weder Mensch noch Tier und seine größte Freude fand er in der grausamen Jagd. Lange konnte er auf dem Rücken von Rössern verbringen und das Wild zu Tode hetzen. Und ergötzte sich, wenn die Hunde die Beute zerfetzten. Doch auch seine Frau und Kinder waren ihm gleich. Sie standen in ihrer Grausamkeit dem König in nichts nach. “Hinaus zur Jagd” dröhnte es eins durch den Schlosshof. Und der König mit Kindern und Gattin ritt hinaus zur blutgen Jagd.

Blick auf den Watzmann, v.r.n.l. König, Kinder und Königin/©flickr/rotraud_17

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Autor: Petra

Berchtesgaden ist ein wilder Landstrich, in der alten Zeit erklärten sich die Menschen fantastische Felsformationen und unerklärliche Phänomene mit Sagen. Meist waren Teufel und Gott im Spiel. Hier ist ein kleiner Überblick über bekannte Sagen aus der Region

Blick auf die Steinerne Agnes/©Flickr/wolf_lindnerSteinerne Agnes: Einst lebte eine junge Sennerin in Berchtesgaden, diese wurde eines Tages vom Teufel verfolgt, in ihrer Verzweiflung sank sie hilflos hernieder und flehte die Mutter Gottes um Beistand an. Dieser wurde ihr gewährt und so öffnete sich ein Spalt im Fels durch den sie fliehen konnte. Doch war der Teufel schon zu nah. Er sprang ihr durch das Teufelsloch hinterher, doch erreichen konnte er sie nicht mehr. Um Sie zu retten, wurde sie zu Stein verwandelt und ihre Seele konnte in den Himmel auffahren.

Seit her scheint bei der Sommersonnenwende der letzte Sonnenstrahl durch das Teufelsloch und wenn man genau hinhört, kann man die Sennerin juchzen hören.



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Autor: Petra

Wasserspiel im Zauberwald/©flickr/Tobi_2008Wer träumt nicht gern von Elfen, Feen, Zwergen und anderen Fabelwesen. In der heutigen, schnelllebigen Zivilisation gibt es nur noch wenige Orte die zu solchen Träumereien einladen. Meist sieht man sie nur im Film, wie zum Beispiel in ” Die unendliche Geschichte” oder “der Zauberer von Oz”. Aber im entlegensten Teil von Berchtesgaden kann man noch träumen.

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Autor: Petra

“Aufi oder nit Aifi?” Das ist hier die Frage. “Der Watzmann ruft” lautet die Bergdramen-Parodie von Manfred Tauchen, Wolfgang Ambros und Joesi Prokopetz. 1972 wurde das volkstümliche Stück erstmals bei den Wiener Festspielen aufgeführt.Gemälde des Watzmanns/©flickr/dev null

In dem Theaterstück geht es um die Geschichte eines Bergbauern, seines Sohnes, seiner Knechte und Mägde. Der Sohn wird stets vom “großen Watzmann” gerufen. Nachdem die Gailtalerin ihm eindeutige Versprechungen macht, wenn er den Berg für sie besteigt, geht er “aufi”. Bei dem Versuch den Watzmann zu besteigen stürzt er jedoch ab und verliert sein Leben. So nimmt die satirische Geschichte ihren verheißungsvollen Lauf.

Mit bayrischem Dialekt und viel Witz begeistert dieses Stück Liebhaber des Heimat Theaters und der bayrischen Tradition. Mit neu aufgelegter Besetzung spielt das “Watzmann Stück” nun im Lustspielhaus wieder auf. Mit Nepo Fitz als “Bua”, Julia Heinze und Constanze Lindner sowie vielen Anderen.

Ein Stück Heimat, neu Verpackt und aufgespielt. Vom 06.- 23 August wird hier für einen amüsanten Abend gesorgt.

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Autor: Ariane

Die Berge und Seen im Salzkammergut sind über Jahrtausende hinweg von den Gewalten der Natur geformt worden. Einmalig schön ist jede Bergkuppe und unvorstellbar die Kraft, mit der sie geformt wurde. Allein deswegen lohnt sich der Urlaub in den nördlichen österreichischen Alpen!

 

Die Landschaft des Salzkammerguts ist geprägt vom Flusssystem der Traun mit insgesamt 76 größeren und kleineren Seen, den Salzkammergutbergen und den umliegenden Bergen (Dachstein, Totes Gebirge und Höllengebirge).

 

Wunderschönes Salzkammergut ©www.schaetze-der-welt.de

Es ist landschaftlich einer der schönsten Teile der Deutschen Alpen, mit lieblichen, lachenden Gegenden, freundlichen Städtchen und Schlössern, großartigen Gebirgskesseln mit dunkelgrünen Seen, tosenden Bächen, hochragenden Bergriesen, von denen sich Gletscher herabziehen. Meyers Konversations-Lexikon, 1888    [...mehr]


Autor: Petra

Fest im Sattel des Motorrades sitzend, den Fahrtwind spüren und in Kurven legen, da schlägt jedem echten “Biker” das Herz höher. Eine sehr schöne und gut zu fahrende Tour ist die über den Kesselberg. Bei gutem Verkehr in ca. 40 minuten ab München zu erreichen. Von der Metropole aus kommend, geht es durch die landschaftlich schöne Voralpenregion. Mit sanften, gut überschaubaren Kurven lockt die Staatsstraße 2072 zum ausgelassenen Fahrspaß. Über Grünwald und kleinere Dörfer geht es nun in Richtung Bad Tölz.

Blick von Herzogstand auf den Kochelsee/©privat

Ab Bad Tölz der Straße 472 bis nach Bichl folgen. Die kleinen, teils kurvenreichen Landstaßen, mit wenigen Dörfern garantieren ungebremsten Fahrspaß. Bei Bichl geht es links in Richtung Kochelsee weiter. Entlang des Sees kann bei einer kleinen Pause in den zahlreichen Einkehrmöglichkeiten die atemberaubende Landschaft genossen werden. Die Straße um den See selbst beherbergt etliche Kurven, jedoch ist der See ein beliebtes Ausflugsziel, weshalb man nicht allein auf derLandstraße nach Walchensee mit Blick auf die Berge/©privat Strecke ist. Die mit zahlreichen Tunneln vor Felssturz gesicherte Strecke ist eher zum entspannten als zum zügigen Fahren geeignet .

Wer die Tour am Kochelsee mit der Aussicht von einem der zahlreichen Berge verbinden möchte, der kann mit der Seilbahn auf den Herzogstand hinauf fahren. Von Hier aus bietet sich einem ein wunderschöner Ausblick über die angrenzenden Berge und den Kochelsee.

Wieder im Tal angelangt, geht es weiter am See entlang, bis am Ende des Tals die Straße über den Kesselberg führt. Ab hier geht die Strecke in steilen Kurven nach oben und hinter dem Sattel wieder bergab. Zahlreiche Buchten bieten die Möglichkeit um den Ausblick zu genießen oder mit anderen Motorradfahren ins Gespräch zu kommen. Die Strecke lädt durch die traumhaften Kurven mit dem leichten Gefälle zum zügigen fahren ein. Aber hier ist Achtung geboten, an schönen Tagen mit viel Verkehrsaufkommen steht gern ein mal die örtliche Polizei mit der Radarpistole an der Piste. Die Geschwindigkeit ist auf 60 Kmh begrenzt, da ist der “Lappen” schnell weg. Und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer und sich selbst soll ja noch nie geschadet haben.

Ab Kochel am See geht es dann wieder in Richtung Lenngries und Bad Tölz. Und dort am besten wieder über die Staatsstraße zurück nach München oder den anderen Ausgangspunkten.    [...mehr]


Autor: Ariane

Eishockey flickr ©Moskitomaniac

Nachdem die Europameisterschaft 2008 gerade vorüber ist, müsste man eigentlich denken, dass in der der beschaulichen Schweiz wieder Ruhe einkehrt. Doch ist den Menschen in Bern keine lange Ruhe vergönnt, denn die Bundesstadt der Schweiz ist am Anfang des kommenden Jahres Gastgeber der Eishockey-Weltmeisterschaft.

Auch wenn diese Form der Veranstaltung nicht so viele Zuschauer in den Bann zieht, wie die zurückliegende Europameisterschaft, werden doch zahlreich Fans, gerade aus Deutschland, wieder in die Schweiz pilgern. Die Euphorie fällt den Schweizern trotzdem irgendwie schwer, denn die Freude, welche die Stadtoberen verspüren, findet sich in der Bevölkerung eher selten. Trotzdem gibt es Aspekte, die in erster wirtschaftlicher Natur sind, weshalb die Bürger diese Events klaglos hinnehmen. So sind im Zuge der EM zahlreiche neue Jobs in Bern entstanden, die durch weitere prestigeträchtige Veranstaltungen natürlich erhalten bleiben.    [...mehr]


Autor: Petra

Hoher Wasserfall im Pitzbach/©flickr/hnoot“Steter Tropfen höhlt den Stein” sagt ein altes Sprichwort. Das dies hier wörtlich zu nehmen ist, sieht man bereits beim Einstieg in den Pitzbach. Die im schönen Karwendel gelegene, enge Schlucht birgt einige Probleme die es zu lösen gilt.

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Autor: Petra

In einem kleinen Tal unterhalb des Unterberges bei Großgmain in Österreich ist die Zeit stehen geblieben. Oder doch nicht? Denn es wird gewerkelt, immer wieder werden neue, historische Gebäude errichtet. Neue, historische? Ja, das geht. Denn das Freilichtmuseum Salzburg hat es sich zur Aufgabe gemacht alte Bauernhäuser aus den jeweiligen Regionen des Salzburger Landes zu schützen. Pinzgau, Pongau oder Schongau…alles liegt hier dicht bei einander.

Altes Bauernhaus im typischen Stiel/©flickr/eloisavh

Was sich einfach anhört, ist in Wahrheit eine Suche nach kleinsten Auffälligkeiten und erfordert Präzision und Leidenschaft. Wenn ein Gebäude an seinem ursprünglichen Standort abgetragen wird um im Museum wieder aufgebaut zu werden, dann ist das kein Kinderspiel. Es erfordert sorgfältige Planung und feinfühlige Durchführung. Das Gebäude muss vermessen , etwaige Umbauten protokolliert und jedes Stück erfasst werden um den genauen Zusammenbau garantieren zu können.

Dies ist bei den zahlreichen Gebäuden die auf dem Gebiet des Museums wieder errichtet wurden geschehen. Der Besucher kann sich an alten Bauernhäusern aus verschiedenen Jahrhunderten ansehen wie die Bauern früher lebten. Es wird erklärt, wie das Leben als Knecht war, was in früheren Zeiten gespeist wurde und viele andere Informationen geben Aufschluss über die frühere Zeit. In vielen dieser Häuser ist der unvergleichliche Geruch der Jahrhunderte zu schnuppern. In der von Ruß geschwärzten Küche riecht man fast das letzte Mahl, welches die Bewohner einst verspeisten. Durch akustische Untermalung wird auch der Alltag in Küche und Stall untermalt.

Für Technikbegeisterte der alten Schule, gibt es eine Ausstellung über alte Landmaschinen. Von Lanz Buldog bis Porsch-Traktor kann hier alles besichtigt werden. Wer hier moderne Traktoren im Sinn hat, irrt sich. Nur historische Stücke haben ihren Weg in die Ausstellung gefunden.

Wenn mal wieder der kleine Hunger kneift, dann gibt es die Gasstätte “Salettl”. Leckerer Tiroler Speckteller/©flickr/philfromdublinHier kann mit kulinarischen Genüssen der Region, auch der hungrigste Magen gesättigt werden. Für “Mitbringer” gibt es zahlreiche, schattige Picknickplätze mit Bänken und Tischen.

Wer hier in die Nähe von Salzburg ins Freilichtmuseum kommt, der wird mit spielerischer und interessanter Geschichte beglückt und das bei viel Raum zum Atmen. Um an der frischen Luft geschichtlich etwas zu erfahren und zu lernen ist dies der richtige Ort.    [...mehr]


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