Beiträge vom: September, 2008

Autor: Petra

Was beschreibt die bäuerliche Region der Alpen besser, als das Rattern von Traktoren? Ob sie mit 20 Kmh die Straße entlang fahren oder halsbrecherisch, steile Hänge hinunter holpern. Nichts fasziniert Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Traktorenoldtimer faszinieren Groß und Klein/©flickr/feos62

Am 3. bis zum 5. Oktober finden große und kleine Liebhaber der kraftvollen Landmaschinen am Achensee ihr Paradies. Bereits zum 14. mal können beim Oldtimertreffen der Traktoren, ab Freitag über 500 der kraftstrotzenden Maschinen aus verschiedenen Epochen und der unterschiedlichsten Marken bestaunt werden. Von Lanz Bulldog, John Deere, Deutz und Fendt, Porsche und Steyer und noch vielen mehr ist alles vertreten.

Am Freitag eröffnet das 3 Tage dauernde Fest mit dem dröhnenden Einzug der Traktoren und einem Bieranstich. Danach können die liebevoll gepflegten Oldies bestaunt werden. Nach dem Achenseelauf und der 24 h Wanderung ist das ein weiteres Highlight in diesem Jahr und sollte nicht verpasst werden.    [...mehr]


Autor: Ariane

Der Montblanc - wunderschön, aber gefährlich © flickr / µµ

Letzten Monat ist eine Lawine am Mont Blanc heruntergekommen. Dabei wurden acht Bergsteiger verschüttet, die bis heute nicht gefunden wurden. Im französischen Teil der Alpen ist der Montblanc mit 4.807 Metern der höchste Berg des Massivs.

Damit hat sich mal wieder gezeigt: Die Alpen sind kein Ort, der jemals ganz sicher für Touristen sein wird. Das Bergsteigen, was die Menschen gerne praktizieren, weil es Geist und Seele frei macht, ist kein Spaziergang, sondern ein gefährlicher Sport. Anders als bei anderen Sportarten kann einen hier manchmal auch kein Können retten - das ist dann nur grausames Pech.

Laut den Berichten der Bergsteiger hatte sich der Gletscher, der den Steg zerstörte, vollkommen lautlos gelöst und rutschte auf die aus Franzosen und Italienern bestehende Gruppe zu. Sieben von ihnen kamen mit dem Leben davon, die restlichen elf Bergsteiger sind gestorben.

Ein Artikel zum Unglück auf Welt.de.    [...mehr]


Autor: Ariane

Heliskiing©flickr / dirkgroeger

Bei dieser modernen Art des Skifahrens lassen sich die Abenteuerlustigen auf einen abgelegenen Berg fliegen, um von dort auf dem unberührten Schnee ins Tal hinab zu fahren.

Bereits in den 60er Jahren hat der Österreicher Hans Gmoser mit dem Heliskiing in Kanada begonnen. Er wollte exklusiven Gästen das ganz besondere Skierlebnis bieten. Allein in Kanada gibt es ungefähr 30 Helifirmen die Touren, für Touristen und Menschen die den Nervenkitzel lieben, anbieten.

Die westlichen Rocky Mountains und die nördlichen Küstenregionen von British Columbia sind die bevorzugten Regionen in denen diese Sportart angeboten wird. Im Alpenraum hier in Europa haben sie aber nur die Möglichkeit auf Schweizerischer bzw. italienischer Seite oder in einigen Gebieten Österreichs zu diesem Abenteuer aufzubrechen.

In Deutschland, Frankreich und Teilen Österreichs ist das Heliskiing verboten. Der Lärm, aber auch die Energieintensivität, die mit einem Helikoptereinsatz verbunden sind, bringen die Alpen, laut Umweltschützern, an den Rand der Belastbarkeit.    [...mehr]


Autor: Ariane

Der Pizzakurier in Zürich dürfte nicht viel zu tun haben, bei den Delikatessen, die einem hier geboten werden. Sollten sie ein Liebhaber kulinarischer Köstlichkeiten sein, dann verweilen sie doch eine Weile in Zürich.

Eine Spezialität im Kanton ist das Züricher Geschnetzelte. Kalbsfleisch oder Kalbsnieren an einer Rahmsauce. Dazu servieren die Gasthäuser Rösti. Aber auch die Tirggel sind in der ganzen Welt bekannt. Das Gebäck aus Honig, Mehl und Gewürzen wird in Zürich zur Weihnachtszeit gegessen. Sie werden so gebacken, dass sie eine bräunliche Seite und eine weiße Rückseite haben. Die Tirggel wurden jedoch nicht in Zürich erfunden sondern sind schon seit der Antike bekannt. In ganz Europa verbreitet, verschwanden sie von der Bildfläche. Außer in Zürich findet man sie heute kaum noch.

Müsli©flickr One Thousand Words

Am bekanntesten ist wahrscheinlich das Müsli, das wir jeden morgen so gerne essen. Der Getreidemix den man beliebig mit Joghurt, Milch oder Fruchtsäften vermischen kann, hat ein Schweizer um 1900 in Zürich erfunden. Heute finden sie das Müsli in der Schweiz häufig auf der Dessertkarte.

Sie können also die Nummer des Pizzakuriers getrost liegen lassen und sich auf die Suche nach netten, kleinen Restaurants begeben in denen sie die ursprüngliche Küche Zürichs genießen können.    [...mehr]


Autor: Petra

Ein historisches Wahrzeichen der Stadt/©privatBei einem Rundgang durch die Stadt wird man irgendwann auf den Petersfriedhof treffen. Eine Stätte der Ruhe für die Toten, aber auch ein Publikumsmagnet. Auf dem kleinen Friedhof unterhalb der Festung Hohensalzburg, fühlt man sich ein wenig beklemmt. Schön, geschmückte Gräber ehren die Toten. Von hier aus sind die im Festungsberg verlaufenden Katakomben zu sehen. Fensteröffnungen im massiven Fels weisen auf sie hin. Zu den Katakomben zählen drei vermutlich vorchristlichen Kapellen. Neben der Maximuskapelle liegen Josef Haydn und Mozarts Schwester Nannerl begraben.    [...mehr]


Autor: Petra

Einkaufsstraße in der Salzburger Altstadt/©privatDicht gedrängt laufen die Menschen durch eine Straße in der Salzburger Altstadt. Mit den kleinen Schildern, die über jedem Laden hängen erinnert diese Szenerie ein wenig an die Winkelgasse aus Harry Potter. Nur ohne Hexen und Zauberer natürlich :) An einem schönen sonnigen Tag lässt sich die an der Salzach gelegene Stadt am besten erkunden. In der historischen Altstadt, kann man hervorragend bummeln und shoppen, aber auch kulturell hat Salzburg einiges zu bieten.

Die kleinen Sträßchen unterhalb der Festung laden förmlich zum Kaufrausch ein. Reihen sich hier doch verschiedene Markengeschäfte und Traditionelles aneinander. Und wenn der kleine Hunger kommt, dann findet sich jede menge an kulinarischen Verköstigungen.    [...mehr]


Autor: Petra

Neue Inspirationen finden und fremde Wegebeschreiten. Über die kalten und grauen Wintertage, hat sich der Alpenverein Sektion München/Oberland was nettes ausgedacht. Im Kulturzentrum des Gasteig in München finden dann an verschiedenen Tagen Vorträge über wandern, klettern und die Alpen im allgemeinen statt.

Wandern auf den einsamen Wegen der Alpen/©flickr/chrchr_75

 So hält am 26. November um 19:30 im Carl-Orff-Saal Heinz Zak einen Vortrag über Trekking in Peru. Mit einer Diashow und Videosequenzen führt er durch die beeindruckende Landschaft der Cordillera Blanca.

Am 17. Dezember wird Ueli Steck “Letzte Herausforderung am Berg” präsentieren. Bekannt ist Ueli Steck durch spektakuläre Einzelbegehungen und seine Speed-Durchsteigung der Eiger Nordwand bekannt geworden. Mit reichlich Bildmaterial erzählt er von seinen Alleingängen auf die Cholatse-Nordwand oder den Pumori und vielen anderen Bergen. Ein sehr interessanter Abend sollte das werden.

Alexander Huber wird am 14. Januar 2009 einen Vortrag über “Die fünfte Dimension” abhalten. Ein interessanter Vortrag über Erstbegehungen in Patagonien oder Speedklettern an den Bigwalls in Yosemite und anderen aufregenden Touren.

Viele weitere kostenlose Vorträge über die Welt des Kletterns und Wanderns finden dort statt. Für alle Bergfixe quasi ein Muss.    [...mehr]


Autor: Petra

König Ludwig II von Bayern sagte einst: ” Ein ewig Rätsel will ich bleiben mir und anderen”. Ein ewiges Rätsel ist er in der Tat geblieben. Während seiner Zeit als König, ließ Ludwig unter anderem Herrenchiemsee, Das Königshaus am Schachen, Neuschwanstein und Schloss Linderhof errichten. Da die Jährlich anfallenden Baukosten jedoch bald seine Mittel sprengten wurden die meisten leider nie komplett fertig gestellt.

Eines der wenigen herrschaftlichen Häuser, welches zu seinen Lebzeiten bereits vollendet war, ist Schloss Linderhof. Eingebettet in ein enges Tal in den Ammergauer Alpen, zwischen Ettal und Reutte, ist das prunkvolle Schloss von der Straße aus kaum zu erkennen.

König Ludwig von Bayern lies Schloss Linderhof am 1869 bauen/©privat

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