Beiträge vom: Februar, 2009

Autor: Ariane

Die Basler Mehlsuppe hat in der Schweiz eine lange Tradition und hat besonders rund um die Fastnacht Hochkonjunktur.

Basler Mehlsuppe ©myzurich.org

In “Das Kochbuch aus Basel” (ISBN-10: 3881170286) von Alex Albrecht und Gustav-Adolf Wanner, erschienen 1977 im Wolfgang Hölker Verlag , heißt es dazu:

“Der Basler Volksmund sagt, die Mehlsuppe sei durch das viele Geschnadder zwischen der Köchin, den Mägden und den Hausburschen zu verdanken. Wie es in den Patrizierhäuser üblich war, wurde jeden Tag eine dicke Mehleinbrenne mit wenigst möglich Schmalz gemacht, aber ohne sie Farbe annehmen zu lassen. Diese wurde mit gerade soviel Wasser abgelöscht dass eine dicke kleisterartige Suppe entstand.    [...mehr]


Autor: Ariane

Der Winter verabschiedet sich allmählich und da wird es Zeit, das Rad wieder zu entmotten.
Das Berner Oberland in der Schweiz bietet für Mountainbiker viele schöne Strecken an.

Mountainbiking durch die Berge ©thazit/ Flickr

Rund um den beliebten Schweizer Ferienort Adelboden finden sich beispielsweise Strecken für alle Ansprüche. Vom gemütlichen Veloweg über anspruchsvolle Mountainbiking-Wege bis zum Geschicklichkeitsparcour ist in der Region Adelboden/ Frutigen wirklich alles zu finden. Rund 20 beschilderte Velo- und Mountainbike-Routen stehen zur Auswahl, an deren Ende reizvolle Ausflugsziele stehen.

Eine beliebte Tour ist die 21 Kilometer lange Vogellisi-Tour von Adelboden nach Frutigen. Über eine kleine Straße geht es ins Bunderlental und zum Bunderwasserfall, weiter nach Elsigbach und über Reinisch nach Frutigen. Die Tour ist asphaltiert und leicht zu fahren.

Ebenfalls beliebt, aber weitaus anspruchsvoller ist die Rundtour Silleren. Sie führt von Adelboden zum Sillerenbühl und wieder zurück und umfasst 18 Kilometer. Los geht es ab der Rehärtibrücke, von dort über eine ansteigende Straße über Gilbach nach Bergläger. Wer die Tour vereinfachen oder abkürzen möchte, kann hier auf die Gondelbahn umsteigen. Wer dies nicht möchte, sollte sich auf einen steilen Aufstieg gefasst machen, doch dafür wird man auf dem Sillerenbühl mit einem unglaublichen Ausblick belohnt. Nach ausreichend Erholung geht es zurück über Aebi und Gilbach oder auch Schermtanne. Der größte Teil der Tour führt über asphaltierte Straßen und gilt als anspruchsvoll.

Eien echte Herausforderung -auch für geübte MTBler- ist der Engstligen-Loop. Er führt über eine Distanz von 57 Kilometern und sagenhafte 2590 Höhenmeter. Die Route verläuft etwa in Form eines Kleeblatts- das bietet die Möglichkeit, die Tour jederzeit abzubrechen, wenn es dann doch zu anstrengend wird. Und anstrengend wird es definitiv! Steile Abhänge, ein Singletrack an den anderen gereiht und jederzeit einen genialen Ausblick auf die Region Adelboden bis hin zum Wildstrubel-Massiv bietet diese Strecke - und fordert dafür extrem bei Technik und Kondition.
Die beste Fahrzeit ist von Juni bis Oktober und man sollte bis zu sieben Stunden für die Tour einplanen.

Weitere Infos zu dieser und anderen Touren gibt es auf Bike-Explorer.ch.    [...mehr]


Autor: Ariane

Dieses Jahr ist noch jung, doch lawinentechnisch wirklich haarsträubend.

Lawine in den Bergen ©Tim Gage/ Flickr In diesem Winter ist so viel Schnee gefallen wie schon lange nicht mehr und das auch in Regionen, in denen man es nicht unbedingt gewohnt ist, sich durch Schneewehen zu arbeiten. Bayern und der gesamte Alpenraum leiden jedoch ganz besonders.

In den Bayrischen Alpen herrscht seit über zwei Wochen erhebliche (Stufe 3) oder sogar große (Stufe 4) Lawinengefahr, heute wurde die zweithöchste Lawinenwarnung, Stufe 2, ausgelöst. Hoher Schneefall und nun noch das Tauwetter erhöhen die Lawinengefahr nochmals.

Dächer müssen von Schnee befreit werden, da sie einsturzgefährdet sind und Wintersportler müssen besonders vorsichtig sein. Doch leider nehmen dennoch viele die Warnungen nicht ernst und so gibt es in diesem Winter bereits etliche Lawinentote zu beklagen.
Insgesamt sind 2009 bereits fünf Menschen in Bayern durch Lawinen ums Leben gekommen. Am heutigen Tag kam es erneut zu einer brenzligen Situation, als eine Lawine die serpentinenreiche Bergstraße zum Spitzingsee in Schliersee verschüttete und das Dorf von der Außenwelt abschnitt.
Am Samstag erst war ein 22jähriger Snowboarder von einem Schneebrett mitgerissen worden, prallte gegen einen Baum und verstarb.

In Teilen Österreichs herrscht sogar höchste Lawinengefahr und auch die Schweiz meldet erhöhte Gefahr und vor allem einen überdurchschnittlichen Anstieg an Unfällen auf und neben den Pisten.

Viele leichtsinnige Wintersportler ignorieren jedoch die Warnungen vor Lawinen, weswegen die Unfallzahlen in diesem Jahr so hoch sind wie lange nicht mehr und die Bergwacht öfter ausrücken muss als normal.
Umso dringlicher empfiehlt die Bergwacht den Abschluss einer Bergungskostenversicherung, bevor es in den Wintersporturlaub geht. Denn wenn jemand tödlich verunglückt, müssen im Nachhinein die Hinterbliebenen für Bergung und Co. aufkommen und das kann schnell teuer werden.

Die Bergwacht Oberstdorf rät im Ernstfall zu folgenden Maßnahmen, um in einer Lawine zu überleben:

- Niemals alleine und ohne Notausrüstung (Lawinenverschütteten-Such-Gerät, Sonde, Schaufel) losziehen!
- Wer selbst nicht verschüttet ist, sollte umgehend einen Notruf absetzen und nach dem verschütteten Kameraden suchen
- Im Falle einer Lawine unbedingt versuchen, seitlich aus dem Lawinenfeld herauszufahren und so gar nicht erst verschüttet zu werden
- seitliche Ruderbewegungen mit den Armen lockern den Schnee und helfen, sich freizugraben
- eine Atemhöhle vor dem Mund graben
- wer es beim ersten Versuch, sich auszugraben, nicht schafft, sollte lieber die Kraft sparen und auf Hilfe durch Kameraden hoffen
- gegen den Schlaf sollte man nicht ankämpfen, denn wer schläft, verbraucht weniger Energie und Sauerstoff- das erhöht die Chance, durchzuhalten, bis die Retter kommen

Den richtigen Umgang mit Lawinen, der Schutz vor Lawinen und das entsprechende Verhalten kann man an den Bergschulen in Kursen lernen- was jeder, der regelmäßig Wintersport betreibt, unbedingt tun sollte.    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Einheimischen selbst bezeichnen Jungholz als “ein Stück Tirol im Allgäu”.

Wintersport in Tirol ©jagdschloessl/ Flickr

Jungholz gehört zur Tiroler Gemeinde Reutte, kurz hinter der deutschen Grenze und unterhalb des Sorgschrofens mit seinen 1638 Metern. Nur 300 Einwohner zählt der kleine Ort, an dem besonders oft die Sonne scheint.

Mit lediglich 10 Kilometern Pistenlänge (leicht bis mittelschwer) verfügt das Skigebiet vielleicht nicht über die größte Pistenanlage, aber durch die exponierte Lage von Jungholz ist es doch besonders reizvoll für Wintersportler, die sich auch einen Happen Kultur gönnen möchten. Ganz nach dem Motto “klein, aber fein”. Die Pisten sind stets gut präpariert und werden bei Bedarf beschneit.
Snowboarder treffen sich im Funpark “Boarder Cross” beim Ausstieg Schwandlift und treffen dort auf viele Gleichgesinnte, die sich gegenseitig ihre Kunststücke zeigen.
Langläufer finden einen 2,5 Kilometer langen Rundweg und eine Loipe vor, die eine Anbindung ans Loipennetz von Unterjoch-Oberjoch hat.

Bis zum Schloss Neuschwanstein ist es nicht weit und die touristischen Einrichtungen in Reutte ziehen Jahr für Jahr zahllose Besucher an. Besonders geeignet ist Jungholz für Familien mit Kindern, für die es viele unterhaltsame Angebote gibt, so unter anderem das einzigartige N´IceBear Kinderland.

Weitere Infos unter www.jungholz.de.    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Sextener Dolomiten, auch oft als Sextner Dolomiten bezeichnet, liegen im äußersten Osten Südtirols und sind ein landschaftliches Paradies.

Dolomiten ©bettola/ Flickr

Der Naturpark Sextener Dolomiten wurde im Jahr 1981 gegründet.
Im Norden wird er durch das Pustertal begrenzt, im Nordosten und Osten durch das Sextental, im Süden durch die Provinzgrenze zu Belluno und im Westen durch das Höhlensteintal, welches eine Fortsetzung des Hochpustertales ist.
116 Quadratkilometer ist der Park groß und liegt zu gleichen Teilen in den Südtiroler Gemeinden Toblach, Innichen und Sexten.

Geologisch gehören die Berge hier zu den südlichen Kalkalpen und bestehen aus Dolomit-Gestein, dass sich vor Urzeiten aus Korallenriffen gebildet hat. Die Landschaft ist kontrastreich und genau deswegen besonders reizvoll: sanfte grüne Almen wechseln sich mit rauen Felsen ab, einige Gipfel ragen über 3000 Meter Höhe hinaus und sind umgeben von eindrucksvollen Schutthalden.

Dolomiten ©Kunstee/ Flickr

Aber nicht nur die Landschaft ist beeindruckend, auch der Bestand an Tierarten im Naturpark ist es. Selten gewordene Arten von Raufußhühnern, Schneehühner, Stein-, Birk- und Auerhühner sowie zahlreiche Specht-Arten, Rotwild und Dachse sind hier anzutreffen.
Auch seltene Pflanzenarten gedeihen im Naturpark Sextener Dolomiten, so zum Beispiel verschiedenste Glockenblumen und Krokusse, die Dolomiten-Akelei, alpine Orchideen-Arten, Edelweiß, die Alpen-Grasnelke und vieles mehr. Besonders im Frühjahr gleichen die Almwiesen einem Blütenmeer.

Und auch für Geschichtsinteressierte bietet der Naturpark einiges, war er doch im ersten Weltkrieg Schauplatz zahlreicher Schlachten zwischen italienischen und österreichischen Truppen. Zahlreiche Granatensplitter, Festungsanlagen und Einschusslöcher sind noch heute zu sehen.

Besonders Kletterer und Wanderer kommen im Naturpark auf ihre Kosten. Verschiedene Klettersteige, zum Beispiel der Alpinisteig (Strada degli alpini), führen an den senkrechten Felswänden entlang und laden zum Klettern ein.
Der Karnische Höhenweg entlang der österreichischen Grenze lockt Jahr für Jahr zahllose Wanderer an und bietet Platz für viele Wanderstunden.    [...mehr]


Autor: Ariane

Der Karnische Höhenweg ist ein wunderschöner Weitwanderweg entlang der Grenze zwischen Italien und Österreich.

Die Wolayer-See-Hütte auf dem Karnischen Höhenweg ©Herzi Pinki/ WikiCommons

Normalerweise wird der Karnische Höhenweg auf acht bis elf Etappen aufgeteilt, die sowohl über italienisches, als auch österreichisches Gebiet verlaufen.

1. Etappe: Start ist auf der italienischen Seite in Sexten.
Von Sexten aus geht es in etwa vier Stunden über den Grat zum Helm und weiter zur Sillianer Hütte auf 2447 Metern. Mit der Seilbahn kann die Gehzeit auf 2,5 Stunden verkürzt werden.

2. Etappe: Von der Sillianer-Hütte wandert man weiter zur Obstanserseehütte auf 2304 Metern. Diese Etappe dauert rund fünf Stunden und beinhaltet einige Gipfelüberschreitungen: Hornischegg mit 2550 Metern, die Hollbrucker Spitze mit 2581 Metern, den Demut mit 2592 Metern und den Eisenreich mit 2665 Metern.    [...mehr]


Autor: Ariane

Das Tirtl oder die Tirtln sind eine Spezialität aus Südtirol.

Pustertal, Südtirol ©suedtirol.altoadige/ Flickr

Tirtln kommen ursprünglich aus dem Pustertal in Südtirol und es handelt sich dabei um eine ausgebackene Teigwaren-Spezialität, die mit einer leckeren Füllung versehen wird. Dazu ein schöner frischer Salat und fertig ist eine tolle Mahlzeit!

Zutaten für 10 Stück:
170g Roggenmehl
80g Weizenmehl
1 EL Öl
1 Ei
80ml Milch
Salz    [...mehr]


Autor: Ariane

Der Karnische Höhenweg ist ein Weitwanderweg in den Karnischen Alpen und eine der schönsten Wanderrouten Österreichs.

Schafe auf dem Höhenweg ©froutes/ Flickr

Der Karnische Höhenweg ist variantenreich und läuft entlang der Staatsgrenze zwischen Italien und Österreich. Neun Schutzhütten stehen entlang des Weges und die Gesamtlänge beträgt rund 155 km. Rund 10 bis 14 Tage sollte man für den Weg einplanen. Der Höhenweg ist Teil des Friedenswegs und auch Teil des Roten Weges der Via Alpina.

Seine Existenz verdankt der Höhenweg dem 1. Weltkrieg, denn damals kam es hier zu einem Gebirgskrieg, nachdem sich der Bund zwischen Österreich, Italien und dem Deutschen Reich zerschlagen hatte. Man legte damals auf beiden Seiten der Staatsgrenzen sogenannte Versorgungswege an. Auf ihnen wurden Geschützstellungen, Unterkünfte und Kasamatten untergebracht und später sogar Friedhöfe. Noch heute sind zahlreiche Ruinen vorhanden.    [...mehr]


Autor: Ariane

Devero und Veglia sind zwei abgelegene, wunderschöne Alpkessel mitten im italienischen Piemont. Eine Wanderung verbindet beide miteinander.

Alpe Devero ©rmarinello/ Flickr

Die Wanderung verläuft auf einem gut in rot-weiss markierten Weg, der ins Buscagna-Hochtal und durch Lärchenhaine führt. Höhepunkt der Tour ist der 2500 Meter hoch gelegene Scatta d‘ Orogna, von dem man einen atemberaubenden Blick genießen kann.

Start der Wanderung ist an dem kleinen Weiler Ai Ponti. Von dort aus geht es entlang der Pistenstraße Richtung Westen nach Piedimonte auf 1644 Metern. Dort verläuft der Pfad zwischen den Häusern hindurch und steigt steil an, bis er in Serpentinen übergeht und durch die Wälder führt. Weiter geht es südwestlich in Richtung Buscagna-Alp. Der Weg in dieses wunderschöne Hochtal nimmt bei normalem Tempo etwa 75 Minuten in Anspruch, ein Abstecher zum nahe gelegenen Lago Nero bedeutet etwa 30 Minuten Umweg, lohnt sich aber allemal.    [...mehr]


Autor: Ariane

Im Skigebiet Wilder Kaiser bietet sich so manche schöne Skitour an.

Tirol ©solarthermienator/ Flickr

Kein Wunder, ist das Gebiet um den Wilden Kaiser doch Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet.

Ziel der hier folgenden Skitour, die durch die Kitzbühler Alpen führt, ist der Kastenwendenkopf auf 2329 Metern Höhe.
Beginn ist an der Erlauer Hütte. Von dort geht es am Bach entlang, man folgt dem Talboden des langen Grundes. Am Martl-Erlaualm geht es vorbei und kurz danach auf dem Sommerweg (weiss-rote Markierung!) in Richtung Süden linker Hand hinauf zum Waldrand. Der Weg führt auf konstanter Ebene und in konstanter Richtung durch den Waldgürtel, bis man einen Forstweg quert. Dann geht es weiter in gleicher Richtung bis zu einer breiten Schneise im Wald. Der Schneise folgt man weiter und schon bald hat man freien Blick auf die offenen Hänge. Weiter geht es in Richtung Südosten, vorbei an der verfallenen Hocheggalm bis zur Jagglfeldalm, dahinter dann in großem Linksbogen nach Osten zum Kamm unterhalb der Pallspitze. Hier gilt es eine steile Stelle zu überwinden, doch danach wird es gleich wieder flacher. Dann geht es weiter nach Süden, rechter Hand, von wo aus man hinab zum Schöntalsee fahren kann und von dort weiter in derselben Richtung gen Gipfel. Die Abfahrt gleicht im Grunde dem Aufstieg.    [...mehr]


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