Beiträge vom: März, 2009

Autor: Ariane

Südtirol bietet viele schöne Fleckchen. Eines davon ist Alta Badia.

Der höchstgelegene Golfplatz der Alpen ©suedtirolaltoadig e/ Flickr

Alta Badia, das ist das Hohe Gladertal, früher auch Hochabtei genannt, in Südtirol. Die Einwohner sind hauptsächlich Ladiner, ein rätoromanisches Volk mit eigener Sprache (einer Mischung aus dem Italienischen, dem Französischen, dem Provenzalischen und dem Katalanischen), das rund vier Prozent der Südtiroler Bevölkerung darstellt. Der regionale Willkommensgruß lautet “Bëgnodü”. Die Ladiner unterscheiden sich von den anderen Südtiroler Kulturen nicht nur in ihrer Geschichte und Sprache, sondern auch in ihren jahrhundertealten Traditionen, die hoch gehalten und gepflegt werden.

Wer Urlaub in Alta Badia macht, hat somit die Chance, mehr über die ladinische Kultur und Geschichte zu lernen, beispielsweise im ladinischen Museum “Ćiastel de Tor” in St. Martin in Thurn (Tel. 0474 524020), in welchem Zeugnisse der Geschichte der fünf ladinischen Dolomiten-Täler ausgestellt sind oder in den Museen auf dem Lagazuoi und 5 Torri.

Alta Badia ist vor allem als Wintersportregion und Skigebiet bekannt und beliebt. Hier sind die Pisten bis Ostern garantiert offen und viele Special-Events erwarten die Touristen.

Aber auch im Sommer bietet der wunderschön gelegene Ort eine Menge Möglichkeiten, so zum Beispiel zu ausgedehnten Wanderungen durch die Berge, beim Paragliding, Klettern oder Radfahren.
Besonders schön ist der Golfclub Alta Badia. Er ist nicht nur der höchstgelegene der Alpen, sondern auch einer der höchsten von ganz Europa, was ihm einen ganz besonderen Reiz verleiht.

Wie das Wetter in Alta Badia ist, kann man übrigens rund um die Uhr bei der Wetter-Webcam checken.    [...mehr]


Autor: Ariane

Viele Sagen und Märchen über die Alpenregionen gibt es. Die folgende berichtet von einem Spuk in Tirol.

Von so manchem Schatz berichten die Alpensagen ©bogenfreund/ Flickr

Das Schloß, um das es geht, befindet sich in Hötting am Inn im schönen Tirol. In der Region wurde speziell ab dem 15. Jahrhundert viel Bergbau betrieben und so mancher realer Schatz geborgen.

“Weit unter der Kirche zu Hötting ragt das Schloß Lichtenturm empor, welches im sechzehnten Jahrhundert an die Freiherrn von Schneeburg kam, und daher auch jetzt häufig Schneeburg genannt wird. Dort hat man zum öftern die Gestalt eines großen Ritters erblickt, vornehmlich um die Mitternachtsstunde, dessen Helm dem aufgesperrtenn Rachen eines fürchterlichen Thieres glich; in der Hand trug er ein langes Schwert und wandelte aus einem Gewölbe der Burg bis zu einer Grube, die sich im Hofe befand. Bisweilen lehnte er auch am Fenster dieses Gewölbes und zeigte mit dem Schwerte hinein. Von seinen starken Fußtritten erbebte das ganze Schloß. Man vermuthete allgemein, daß jener Ritter eine Art Schatzhüter sein müsse, und einige beherzte Männer verabredeten sich mit dem Schloßaufseher, nach dem Schatze zu graben, wenn einmal die Herrschaft nicht auf Schneeburg sei.     [...mehr]


Autor: Ariane

Der Lawinen-Wahnsinn 2009 will einfach kein Ende nehmen. Dieses Wochenende hat es einen Deutschen Eiskletterer in Österreich erwischt.

Lawinenwarnung in den Alpen ©flexrider/ Flickr

Trotz Lawinenwarnstufe 4 war eine sechsköpfige Gruppe in St. Siegmund im Sellrain in den österreichischen Alpen zum Eisklettern aufgebrochen. Am Nachmittag löste sich jedoch ein Schneebrett und die Lawine verletzte den 39 Jahre alten Bergführer aus Schwaben so schwer, dass er umgehend verstarb. Ein Begleiter wurde schwer verletzt. Zwei Rettungshubschrauber, die Bergrettung und Lawinensuchhunde waren im Einsatz.

Die Bergretter hatten auch andernorts viel zu tun, lösten sich doch allein an diesem Wochenende noch zahlreiche weitere Lawinen in den österreichischen Alpen, zum Glück gab es jedoch nur Leichtverletzte.
Die Gemeinde Schneizlreuth im Berchtesgadener Land war am Sonntag nach einem Lawinenabgang von der Außenwelt komplett abgeschnitten.
Die Lawinenwarndienste der verschiedenen hatten schon im Vorfeld vom “Lawinen-Wochenende” gesprochen und deutliche Warnungen erteilt. Die Warnungen bleiben auch jetzt noch aktuell, denn aufgrund des Tauwetters und der ansteigenden Temperaturen können immer noch zahlreiche Lawinen abgehen.

Übrigens: Durch den ungewöhnlich harten Winter mit den vielen Schneefällen sind in der Schweiz bislang rund 50 Prozent aller Eisvögel und 30 Prozent der Schleiereulen gestorben. Der Winter 2009 hat es wirklich in sich, zumindest im Alpenraum.    [...mehr]


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