Beiträge vom: August, 2009

Autor: Ariane

Zwischen Blassenkamm und Waxensteinkamm liegt das Höllental. Direkt im Zugspitz-Massiv  liegt auch die atemberaubende Höllentalklamm. Diese Route, die von Hammersbach zur Zugspitze führt, ist nichts für schwache Nerven. Das Wandern zur Klamm ist jedoch nur im Sommer möglich. In den Wintermonaten bleibt sie geschlossen, aufgrund von Lawinengefahr.

Die Höllentalklamm markiert einen mächtigen Einschnitt zischen den Felsenwänden. Wer jedoch den Weg dorthin auf sich genommen hat kann auch in der Höllentalangerhütte nächtigen um neue Kraft zu tanken. Denn erst danach kann man durch das Höllental wandern und Deutschlands höchste Gipfel erklimmen. Das Gebiet rund um die Zugspitze ist für Wanderfreunde ein echtes Highlight.

Höllentalklamm©flickr/Allie Caulfield

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Autor: Ariane

Ballonfahrten in den Alpen eröffnen mal einen anderen Blick auf die Berge: Nämlich von oben! Vor allem die Alpenregion südlich von München sind ein Paradies für Heißluftballone. Hier gibt es kaum Einschränkung des Luftraums und von einer Höhe bis zu 5000 Metern eröffnet sich ein einzigartiger Ausblick.

Heißluftballone © wikipediaBallonfahrten in den Alpen bedeutet Aktivurlaub mal anders. Fahrten (ja, es heißt Fahrt und bloß nicht Flug ;-) ) über die süddeutschen Voralpen oder Alpenüberfahrten bis nach Italien sind nur einige Beispiele für diese Abenteuer. Die kleine Stadt Seeg im Allgäu ist ein beliebter Startpunkt für die Heißluftfahrten in den Bergen. In einigen tausend Metern Höhe eröffnet sich das einzigartige Alpenpanorama, Aussicht auf Chiemsee und Bodensee sind inklusive! Mehr Infos gibt es unter diesem Link.

Ballonfahrten in den Alpen mit Blick auf Boden- und Chiemsee

Eine Fahrt mit dem Heißluftballon ist in erster Linie vom Wetter und den Windverhältnissen abhängig. So ist es meist nicht möglich, Termine für den Ausflug fest zu planen, sondern man muss häufig spontan Abfahrtsbereit sein. Für eine Ballonfahrt sind schon mit Kosten von etwa 200 Euro pro Person zu rechnen!    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Trachtenmode in den Alpen hat eine Jahrhunderte alte Geschichte und ist gerade mit ihrem Dirndl und der Lederhose bei vielen internationalen Touristen ein Symbol für den Süddeutschen Raum geworden. Die Trachten der Alpenregion unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Von den Farben, der Länge der Kleider, dem Materialien und sogar der Art der Knöpfe.

Als älteste noch getragene Tracht Mitteleuropas ist die Bregenzerwälder Tracht. Das Überkleid ist von schwarzer Farbe und etwa knöchellang. Ursprünglich war das Kleid aus weißer Leinwand und wurde dann später mit Ochenblut schwarz gefärbt. Der besonders prachtvoll verzierte Gürtel verlieh den Frauen aus Bregenzerwald den Ruf sie seien besonders eitel.

Mit dem 18. Lebensjahr durften junge Frauen am Osterfeiertag das erste Mal ihr Dirndl tragen. Über das auffällige Mieder wurde jedoch eine schwarze Jacke, der Schalk, getragen.

Trachtenmode in den Alpen – das Dirndl

Das typische Dirndl, wie wir es heute aus der Mode kennen, stammt aus dem Salzkammergut und wurde im 19. Jahrhundert populär. Das Ausseer Dirndl, wie es auch genannt wird, war ursprünglich ein Unterkleid an das ein Kittel genäht wurde. Diese einfache Tracht wurde von den Mägden bei der täglichen Arbeit getragen und gefiel den Städterinnen jedoch so gut, dass sie ebenfalls anfingen diese Kleider zu tragen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Im österreichischen Nationalpark Tauern liegen die Krimmler Wasserfälle. Ein Besuch dieses beeindruckenden Naturschauspiels verspricht einzigartige Einblicke in das imposante Reichs des Wassers.

Mit 350.00 Besuchern jährlich gehören die Krimmler Wasserfälle zu der meist besuchten Sehenswürdigkeit Österreichs.

krimmler-wasserfalle ©flickr / thisisbossi

Größte Wasserfall der Alpen -  die Krimmler Wasserfälle

Mit einer Fallhöhe von 380m gehören die Krimmler Wasserfälle zu den fünft höchsten Wasserfällen weltweit. Den Ursprung hat das Wasser in der Krimmler Ache. Der Fluss durchfließt zunächst sanft 20 Kilometer ebene Almböden, bevor er als tosender Gletscherbach den Talausgang erreicht und die gewaltigen Stufen der Krimmler Wasserfälle hinabstürtzt.

Ein vom Österreichischen Alpenverein (OeAV) angelegter Wanderweg führt direkt an dieses atemberaubende Naturschauspiel heran. Einzigartige Einblicke werden möglich und der erfrischenden Sprühregen und die gewaltige Kraft des Wassers kann hautnah erlebt werden.

Der Wasserfallweg im Nationalpark Tauern in Österreich

Inmitten der traumhaften Kulisse des 1983 gegründeten Nationalparks Tauern führt seit über 400 Jahren der 4 Kilometer lange Wasserfallweg die Menschen direkt an die Wasserfälle heran. Ignaz von Kürsinger ließ im Jahre 1835 auf dem linken Ufer der Ache bis zum obersten Rand des untersten Wasserfalls den ersten Treppengang anlegen, damit Besucher ohne große Mühe mehr von dem Naturschauspiel sehen konnten.

Mit seinen zahlreichen Aussichtspunkten und Kanzeln kommen naturbegeisterte Menschen und Wanderer hier voll auf ihre Kosten. Vom Parkplatz erreicht man in etwa 10 bis 15 Gehminuten den untersten Wasserfall. Der in Schlangenlinien angelegte Wasserfallweg führt bis zum obersten Wasserfall und weiter in das Krimmler Achental. Die Gehzeit beträgt etwa 1,15 Stunden, die durch viele Aussichtskanzeln mit spektakulären Ausbilcken auf tosenden Wassermassen versüßt werden.

Geschichte der österreichischen Krimmler Wasserfälle

Die immense Kraft der Krimmler Wasserfälle zog schon im vorherigen Jahrhundert Interessenten zur Energienutzung an. Doch der Österreichische Naturschutzbund schaltete sich rechtzeitig ein, um eine Vernichtung der Wasserfälle zu verhindern. Die Salzburger Landesregierung erklärte 1958 das Krimmler Achental zum Naturschutzgebiet, 3 Jahre später die Wasserfälle zum Naturdenkmal.

Das Ministerkomitee des Europarates verlieh den Krimmler Wasserfällen 1967 das „Europäische Diplom für Naturschutz“. Von Mitte April bis Ende Oktober ist der Krimmler Wasserfallweg durchgehend geöffnet.    [...mehr]


Autor: Ariane

Capuns aus Graubünden ist ein Gericht aus einem Kanton in der Schweiz. Ich werde Euch heute ein Rezept für Capuns geben. Es handelt sich bei diesem Gericht aus Graubünden um Spätzle in Mangoldblättern.

Dieses Gericht stammt aus dem schweizerischen Westteil Graubündens und ist sehr traditionell. Für Capuns verwendet man meist Schnittmangold. Diese werden zu Päckchen geformt. In ihrem Inneren befindet sich Spätzleteig, der mit Kräuter versehen ist. Überbacken wird das Ganze mit Bergkäse…..mhhhh und oben drauf kommt ein Soße, die halb aus Bouillon und halb aus Milch besteht. Aber eins nach dem anderen. Noch mehr Infos rund um kulinarische Köstlichkeiten und Tourismus in Graubünden findet man auf der Homepage.

Capuns aus Graubünden©flickr/stu-spivack

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Autor: Ariane

Partnachklamm wurde bereits 1912 zum Naturdenkmal erklärt und beherbergt eines der schönsten Klammen im Alpenraum. Mit wilden Wasserfällen, Stromschnellen zieht Partnachklamm jährlich etwa 200.000 Besucher und Wanderer an.

Der Wildbach Partnach erstreckt sich über eine Fläche von etwa 800 Metern und hat sich ein bis zu 80 Meter tiefes Bett senkrecht in den Fels gegraben.

]klamm-in-partnach ©flickr / milesdeelite

Entstehungsgeschichte der Partnachklamm

Auf dem Grund eines flachen Meeres lagerten sich vor etwa 240 Millionenjahren dunkelgrauen, relativ harten Muschelschichten, der sogenannte „Wurstelkalk“, ab. Noch heute kann man auf den wulstartigen Schichten des Gesteins Wühl- und Fressspuren damaliger Meeresbewohner entdecken. Im gleichen Meeresbecken lagerten sich etwas 5 Millionenjahre später der weichere Mergel aus Ton und Kalk ab, die heute als „Partnachschichten“ bezeichnet werden.

Während der alpinischen Faltung wurden die weicheren Schichten durch den Partnach schnell abgetragen und konnte auch mit der fortdauernden Hebung des Geländes Schritt halten und sich auch in die harten Muschelkalkschichten einschneiden.

Wandern und Staunen in der Klamm

Es wurden mehrere Möglichkeiten geschaffen sich der spektakulären Schlucht gefahrlos zu nähern. Die 1912 erbaute eiserne Brücke führt in 68 Metern Höhe über den Fluss und verbindet die Wandergebiete Hausberg und Eckbauer miteinander.

Für die Abenteuerlustigen geht es direkt durch die Klamm mit ihren in den Fels gesprengten Stollen und Durchgängen. An den Wänden kann man Spuren aus der urzeitlichen Entstehungsgeschichte entdecken und nach jeder Ecke einen neuen, atemberaubenden Anblick von Felsformationen und Wasserspielen betrachten.

Wissenswertes für Besucher der Partnachklamm

Etwa 25 Gehminuten auf den Wanderwegen von der Partnachklamm entfernt, befindet sich der Parkplatz des Olympia-Skistadions.

Geöffnet ist der Partnachklamm im Allgemeinen ganzjährig. Bei Tauwetter kann es aber schon mal passieren, dass die Klamm kurzfristig geschlossen werden muss. Im Sommer ist zwischen 8 und 18 Uhr und im Winter zwischen 9 und 17 Uhr für Erwachsene ein Eintrittsgeld von 2,00 €, für Kinder und Jugendliche von 6-16 Jahren 1,00 € zu entrichten. Auf eigene Gefahr ist die Klamm auch außerhalb der Zeiten begehbar. Kanus, Fahrräder und Kinderwagen dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mit durch die Klamm geführt werden.    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Sommerrodelbahn in St. Johann in Tirol sorgt für den Sommerspaß schlechthin. Schlitten fahren im Winter kann jeder. Aber Rodeln auf der Sommerrodelbahn ist etwas völlig anderes. In St. Johann gibt es die Schlittenfahrt der etwas andren Art.

Die Sommerrodelbahn in St. Johann ist super geeignet um für einen Familienausflug. Denn hier wartet viel Spaß für Groß und Klein. Und das Gute daran ist, man benötigt keine Rodel-Kenntnisse. Für Anfänger ist die Rodelbahn genauso geeignet wie für Kenner. Das Tempo bestimmt man selbst. Es muss ja nicht immer das Skigebiet im Winter sein. Rodeln kann man auch im Sommer.

Sommerrodelbahn©flickr/cFrahm

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Autor: Ariane

Die Coltrondo Alm befindet sich inmitten des wundervollen Gebietes der Sextner Dolomiten. Begrenzt von einem gewaltigen Bergmassiv ist die Coltrondo Alm eines der natürlichen Ressorts am Kreuzberg.

Startet man vom nächst größeren Ort Innichen aus erreicht mal über die ‘Karnischen-Dolomiten-Straße‘ den Kreuzbergpass, wo das Auto gegen eine kleine Gebühr auf einem bewachten Parkplatz abgestellt werden kann. Vom 1636 Meter hoch gelegenen Kreuzbergpass führt der Weg durch lichte Nadelwälder und über kleine Gebirgsbäche zur Coltrondo Alm hinauf.

Ausgedehnte Torflandschaften mit ihrer typisch farbenfrohen Flora und Fauna bestimmt die Gegend bis hoch an die Nemes Hütte auf 1877 Höhenmetern. Hier breitet sich vor dem glücklichen Wanderer ein atemberaubender Blick auf die Karnischen Alpen aus, während die gegenüberliegende Talseite eine wunderschöne Sicht auf die Sextner Dolomitenberge eröffnet.

Zu Gast auf der Coltrondo Alm

Nach einer einstündigen Wanderung hat man die Coltrondo Alm erreicht und mit ihr die herzliche Gastfreundlichkeit der Familie Mair. Die Gäste werden für den steilen Aufstieg mit tiroler Hausmannskost belohnt. Für ein leckeres Angus Rind Gulasch oder einen Ziegenbraten hat sich der Weg jedoch mehr als gelohnt. Die hauseigenen Produkte werden von der Familien mit viel Sorgfalt selbst hergestellt und zubereitet. Auch naturreiner Honig und hausgemachte Säfte kann man auf der Alm erstehen.

Urige Gemütlichkeit in den Dolomiten

Seit über 1000 Jahren wird die Almregion bewirtschaftet und bietet über 500 Kühen und Pferden eine gesunde Weidefläche. Und das traditionelle Flair spürt man selbst heute noch. ‘Alles soll wie früher sein’, sagt Karl Mair, der mit seiner Frau Litti die Almhütte bewirtschaftet. Der 44-Jährige aus Sexten liebt das Leben in den Dolomiten, seiner Heimat. Besonders urig wirkt es in den kälteren Monaten, wenn die Gaststube mit dem Holzofen beheizt wird und Litti Mair heißen Glühwein serviert.    [...mehr]