» Klettern

Autor: Jörgen

Unternehmen Sie mitten im Herzen des wunderschönen Zillertals eine Hütten-Trecking-Tour. Erleben sie auf dem Berliner Höhenweg die anmutende Bergwelt Tirols.

Diese Höhenwanderroute bewegt sich durch den Hochgebirgs-Naturpark des Zillertals. Sie wandern von Hütte zu Hütte und genießen dabei die faszinierende Aussicht auf die mächtigen Gipfel des Zillertaler Hauptkamms, wozu der Hochfeiler (3.509 m), Großer Möseler (3.478 m) oder Olperer (3.476 m) gehören. Zudem kommt man vorbei an den Zillertaler Gletschern, an unterschiedlichsten Seitentälern, Wasserfällen, Klammen und Hochalmen.

Neben dem Naturgenuss erleben Sie auf dem Berliner Höhenweg interessante Alpingeschichte, was man auch in den Schutzhütten erfährt. Beispielsweise war die Berliner Hütte 1879 die erste Schutzhütte in den Zillertaler Alpen. Dieses mächtige Schutzhaus, welches heute unter Denkmalschutz steht, diente der breit angelegten wissenschaftlichen Erforschung der Alpen und der touristischen Erschließung.

Mehr Informationen zum Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen erhalten Sie hier: www.naturpark-zillertal.at




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Autor: Jörgen

Wenn man Italien klettern möchte, kommt man an Arco nicht vorbei. Diese wunderschöne Stadt, fünf Kilometer nördlich vom Gardasee gelegen, bietet dem Kletterer Routen aller Anspruchsstufen.

Arco ist sozusagen DAS Top-Klettergebiet in Norditalien. Das wird dem Erstbesucher des 16.000-Seelen-Örtchens in der Provinz Trient klar werden, wenn er zum ersten Mal dort auftaucht. An den Wochenenden sind die Campingplätze oftmals überfüllt und ganz in italienischer Manier tummeln sich etliche Kletterer an den Hängen.

Aber keine Angst, das Terrain ist so vielseitig, dass sowohl Sportkletterer als auch Alpinkletterer voll auf ihre Kosten kommen. Denn in der Berglandschaft um Arco existieren Sportklettergebiete wie auch viele längere alpine Touren bis zu einem Kilometer Kletterlänge.

Jedes Jahr wird im September in Arco der Rock Master, ein Kletterwettkampf, ausgetragen. Und vom 2. bis 10. Juli 2011 ist das Örtchen in der Nähe des Gardasees sogar Austragungsort der Weltmeisterschaft im Klettern.

Nähere Informationen erhalten Sie hier: www.alpinrouten.de

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Autor: Jörgen

Heute berichten wir über eine außergewöhnliche Wintersportart - Eisklettern. Dazu beleuchten wir im wunderschönen Südtirol Rabenstein im Passeiertal.

Rabenstein in Norditalien befindet sich unweit des Naturparkes Texelgruppe. Dort wurde eine der größten künstliche Eiskletteranlagen Europas errichtet. Auf der gesamten Anlage können bis zu 18 Sportler auf Routen der verschiedensten Schwierigkeitsgrade eisklettern.

Das erste Eisgebilde besteht aus einem Eisturm, der eine Höhe von 25 Metern hat. Zudem existiert dort 14 Meter hoher Eiszylinder mit einem Durchmesser von bis zu fünf Metern sowie ein zwei Meter breite und 15 Meter hohe Eiswand.

Richtig anspruchsvoll wird die gesamte Anlage durch horizontale Kletterpassagen, zahlreiche Überhängen und schwierigen Quergänge, wo sich Kletterprofis wie auch Anfänger austoben können.

Wollen sie dieses Wintersport-Erlebnis einmal selbst ausprobieren, können sie erste Erfahrungen im Steileis sammeln oder ihre Technik verfeinern.

Weitere Informationen erhalten sie hier: www.eisklettern.it

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Autor: Jörgen

Haben sie einem Alpensteinbock schon mal in der freien Natur gesehen? Dieser Alpenbewohner ist nämlich sehr scheu und selten zu sehen. Wir stellen Ihnen den ziegengroßen und kräftigen Alpensteinbock einmal vor.

Die Böcke sind an einem kurzen Bart und ihren säbelförmigen nach hinten gekrümmten Hörner, die bis zu einem Meter Länge erreichen können, erkennbar. Ihr Lebensraum ist im bevorzugt in den zentralen und südlichen Alpen. Auf reich gegliederten, steilen und felsigen Hängen in Höhen zwischen der Wald- und Eisgrenze sind sie zu Hause.

Zur Nahrungssuche steigen die Alpensteinböcke auch hinab zu alpinen Wiesen. Aber in der Nacht steigen sie wieder hinauf in höheren Lagen. Die maximale Lebenshöhe liegt bei 3.500 m. Im Winter lebt diese Art allerdings eher in tieferen Lagen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Beat Kammerlander zählt zu den besten Kletterern der Welt und hat viel zur Entwicklung des Klettersports beigetragen.

Eiger Nordwand und Heilkreuzkofel hat Beat Kammerlander (nicht zu verwechseln mit Hans Kammerlander) bereits alleine bezwungen. Klettern ist eben sein Leben und seine Leidenschaft.

In diesem noch recht jungen Jahr hat Beat Kammerlander auch bereits eine Erstbegehung gewagt, an der Bürser Platte in Vorarlberg, und sie “Prinzip Hoffnung” getauft. Er ist sie “clean” gegangen, das heisst ohne Bohr- oder Normalhaken und nur mit natürlichen Sicherungsmitteln.  Kammerlander selbst vergleicht die Felswand mit einer Rauhfasertapete.

“In dieser Wand geht ein kleiner Riss hoch, der praktisch nach 25 Metern ausläuft [...] weiter oben läuft der Riss diagonal versetzt weiter. Die Kletterei ist wirklich speziell [...] Wenn man da zu ernst und zu oft probiert, ruiniert man sich die Schuhe und holt sich blutige Finger. Es ist wie eine kleine Schlacht…” [Zitat Kammerlander]



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Autor: Ariane

Die Sextener Dolomiten, auch oft als Sextner Dolomiten bezeichnet, liegen im äußersten Osten Südtirols und sind ein landschaftliches Paradies.

Dolomiten ©bettola/ Flickr

Der Naturpark Sextener Dolomiten wurde im Jahr 1981 gegründet.
Im Norden wird er durch das Pustertal begrenzt, im Nordosten und Osten durch das Sextental, im Süden durch die Provinzgrenze zu Belluno und im Westen durch das Höhlensteintal, welches eine Fortsetzung des Hochpustertales ist.
116 Quadratkilometer ist der Park groß und liegt zu gleichen Teilen in den Südtiroler Gemeinden Toblach, Innichen und Sexten.

Geologisch gehören die Berge hier zu den südlichen Kalkalpen und bestehen aus Dolomit-Gestein, dass sich vor Urzeiten aus Korallenriffen gebildet hat. Die Landschaft ist kontrastreich und genau deswegen besonders reizvoll: sanfte grüne Almen wechseln sich mit rauen Felsen ab, einige Gipfel ragen über 3000 Meter Höhe hinaus und sind umgeben von eindrucksvollen Schutthalden.

Dolomiten ©Kunstee/ Flickr

Aber nicht nur die Landschaft ist beeindruckend, auch der Bestand an Tierarten im Naturpark ist es. Selten gewordene Arten von Raufußhühnern, Schneehühner, Stein-, Birk- und Auerhühner sowie zahlreiche Specht-Arten, Rotwild und Dachse sind hier anzutreffen.
Auch seltene Pflanzenarten gedeihen im Naturpark Sextener Dolomiten, so zum Beispiel verschiedenste Glockenblumen und Krokusse, die Dolomiten-Akelei, alpine Orchideen-Arten, Edelweiß, die Alpen-Grasnelke und vieles mehr. Besonders im Frühjahr gleichen die Almwiesen einem Blütenmeer.

Und auch für Geschichtsinteressierte bietet der Naturpark einiges, war er doch im ersten Weltkrieg Schauplatz zahlreicher Schlachten zwischen italienischen und österreichischen Truppen. Zahlreiche Granatensplitter, Festungsanlagen und Einschusslöcher sind noch heute zu sehen.

Besonders Kletterer und Wanderer kommen im Naturpark auf ihre Kosten. Verschiedene Klettersteige, zum Beispiel der Alpinisteig (Strada degli alpini), führen an den senkrechten Felswänden entlang und laden zum Klettern ein.
Der Karnische Höhenweg entlang der österreichischen Grenze lockt Jahr für Jahr zahllose Wanderer an und bietet Platz für viele Wanderstunden.    [...mehr]


Autor: Ariane

4478 Meter ist es hoch, das Matterhorn. Damit ist es der höchste Berg der Schweizer Alpen.

Matterhorn, Gornergrat und Riffelsee ©thisisbossi/ Flickr

Das Matterhorn ist eines der Wahrzeichen der Schweiz. So dient es beispielsweise als Logo auf der weltberühmten und beliebten Toblerone-Schokolade.
Optisch -der Gipfel erinnert an eine Pyramide- und auch bergsteigerisch gehört es zu den Sensationen der Alpen und ist daher ein beliebtes touristisches Ziel. Auch die Besteigungsgeschichte macht das Matterhorn zu einem ganz besonderen Ort.

Die Ost-, Nord- und Westwand des Berges gehören zur Schweiz, während die Südwand zu italienischem Gebiet gehört.

1581 war es, als der Berg das erste Mal schriftlich erwähnt wurde, damals noch als Mont Cervin, später auch als Monte Silvio und Monte Servino. Knapp einhundert Jahre später, 1682, fiel erstmalig der Name Matterhorn. Sein Name leitet sich von der „Matte“ ab. Gemeint ist damit die grasbewachsene Talweitung unterhalb der Gornerschlucht, die heute fast komplett vom Dorf Zermatt („zur Matt“) bedeckt ist. Umgangssprachlich ist das Matterhorn auch als ds`Horn (Zermatter Dialekt) oder ds`Horu (Wallisier Dialekt) bekannt.

Erste Besteigungsversuche erfolgten im 19. Jahrhundert, zunächst allesamt erfolglos, was vor allem daran lag, dass fast ausschließlich von italienischer Seite bestiegen wurde. 1862 erklomm John Tyndall als Erster die Südwestschulter, die heute Pic Tyndall genannt wird. Am 14. Juli 1865 gelang Edward Whymper mit einer 7er-Seilschaft die Erstbesteigung. Und das auch noch unter immensem Zeitdruck, denn Whymper befand sich in einem Wettstreit mit seinem ehemaligen Kletterfreund Jean-Antoine Carrel. Vier Mitglieder der Seilschaft stürzten oberhalb der Nordwand tödlich ab.

Mehr als 400 Bergsteiger hat das Matterhorn das Leben gekostet; 25 von ihnen sind bis heute nicht geborgen worden.

Der am weitaus häufigsten begangene Aufstiegsweg ist der Hörnligrat von Zermatt aus (Nordostgrat), er gilt als der einfachste Aufstieg. Auf 4003 Metern Höhe, nordöstlich unterhalb des Gipfels, gibt es als Biwak für Notfälle die Solvayhütte mit 10 Notlagern.
Eine ebenfalls beliebte Route führt über den Südwestgrat über den kirchendachartigen Pic Tyndall (auch bekannt als Liongrat oder Italienerweg). Auch durch die abweisende Nordwand verläuft eine Aufstiegsroute, die hin und wieder von Spezialisten gewählt wird, aber als besonders gefährlich gilt.

Man muss jedoch kein Bergsteiger sein, um dem Matterhorn nahe zu kommen.
Von Schwarzsee aus startet der Wanderweg zur Hörnlihütte, die der Ausgangspunkt der Besteigung des Matterhorns ist. Die Hütte ist von Juni bis Ende August/ Anfang September rund 80 Tage geöffnet. Auf diesem Weg gelangt man über Gletschermoränen vorbei an Bergseen und wunderschönen Landschaften so nah an den Berg heran, wie es ohne bergsteigen und klettern möglich ist.    [...mehr]


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