Autor: Joergen Heller
Haben sie einem Alpensteinbock schon mal in der freien Natur gesehen? Dieser Alpenbewohner ist nämlich sehr scheu und selten zu sehen. Wir stellen Ihnen den ziegengroßen und kräftigen Alpensteinbock einmal vor.
Die Böcke sind an einem kurzen Bart und ihren säbelförmigen nach hinten gekrümmten Hörner, die bis zu einem Meter Länge erreichen können, erkennbar. Ihr Lebensraum ist im bevorzugt in den zentralen und südlichen Alpen. Auf reich gegliederten, steilen und felsigen Hängen in Höhen zwischen der Wald- und Eisgrenze sind sie zu Hause.

Zur Nahrungssuche steigen die Alpensteinböcke auch hinab zu alpinen Wiesen. Aber in der Nacht steigen sie wieder hinauf in höheren Lagen. Die maximale Lebenshöhe liegt bei 3.500 m. Im Winter lebt diese Art allerdings eher in tieferen Lagen. [...mehr]
5. März 2010

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Autor: Joergen Heller
Die Tage werden endlich wieder länger und bei einem Bergurlaub spürt man durch die wärmenden Sonnenstrahlen den Frühling nahen. Wie eine Eidechse saugt man die Strahlen regelrecht auf und tankt die verloren gegangene Energie. Dabei sollte man aber einige Aspekte beachten.
Die Haut ist nämlich sozusagen sonnenentwöhnt. Unsere Epidermis hat regelrecht Sonnenentzug. Nur durch Wintersachen geschützt ist die Haut nun sehr empfindlich und muss erst wieder einen natürlichen Sonnenschutz aufbauen.

Denn vor allem die Höhensonne der hohen Bergwelt ist sehr gefährlich für unsere Haut und kann ihr ohne besonderen Schutz Schaden zufügen. Man sollte bedenken, dass die UV-Strahlung über einer Höhe von 1000 um 10-15% zunimmt. Ebenso verstärkt sich diese unsichtbare Strahlung der Sonne über der reflektierenden Oberfläche des Schnees noch einmal um 20 - 80%.
Zudem sollte man den Sonnenstand berücksichtigen. Je höher die Sonne steht, in den Mittagsstunden, desto intensiver ist die UV-Strahlung. Diese Strahlung ist auch nicht an allen Tagen gleichstark. Je nach Witterungsbedingen variiert die UV-Stärke. Deshalb ist es sinnvoll, sich vor jedem Sonnenbad in den Bergen über den UV-Index zu erkundigen.
Über den eigenen Schutz der Haut brauchen wir ja nicht weiter zu sprechen. Klar, dass man ohne einen hohen Lichtschutzfaktor (20+), einem speziellen Lippenbalsam und einer UV-beständigen Sonnenbrille kein Sonnenbad währende des Wintersports antreten sollte. Wer schon einmal in den Alpen ohne Schutz Brandblasen im Gesicht von der Höhensonne bekommen hat, weiß wovon ich schreibe! [...mehr]
26. Februar 2010

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Autor: Ariane
In der Schweiz gibt es nicht nur eine der niedrigsten Arbeitslosenquote der Welt, es herrscht auch immer Bedarf nach gut ausgebildeten Fachkräften. Immer mehr Menschen ziehen deswegen den Umzug ins Ausland in Betracht.

Arbeiten und leben in der Schweiz
Das Arbeiten in der Schweiz wird unter Deutschen immer beliebter. So gehen nicht nur immer mehr Menschen aus den neuen Bundesländern zum Arbeiten in das benachbarte Land, auch für Schüler und Studenten kann ein Job in der Schweiz ein lukrativer Ferienjob sein. Neben Ingenieuren/innen, Handwerker/innen und Fachkräfte im Finanzwesen, sorgt natürlich der Tourismus in der Saison auch immer für einen großen Bedarf an Service-Personal wie Köche/innen und Rezeptionisten/innen.
Deutsche Staatsbürger mit einem EU Pass können ohne Arbeitserlaubnis in der Schweiz arbeiten, müssen aber eine Aufenthaltsbewilligung beantragen. Die gibt es mit dem unterschriebenen Arbeitsvertrag beim Migrationsamt im jeweiligen Kanton. Für Saisonkräfte gibt es auch Kurzaufenthaltbewilligungen, die maximal ein Jahr gültig sind und sich nach der Länge des Arbeitsverhältnis richten.
In der Schweiz verdient man zwar mehr, als in Deutschland, dafür ist der Lebensunterhalt auch erheblich kostspielig. Gerade für die Miete geht sehr viel Geld weg, vor allem, wenn man seinen neuen Lebensmittelpunkt in Ballungsräume wie Basel und Zürich verlegen will. [...mehr]
28. Dezember 2009

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Autor: Ariane
Die Entstehung der Alpen klingt recht kurios, ist aber nur natürlich. Denn da wo heute das weltbekannte Hochgebirge steht war einst nur Gewässer. Heute sind die Alpen das höchste Gebirge im Inneren Europas und sind circa 1200 Kilometer lang.
Das Alpenland erstreckt sich vom Ligurischen Meer bis zum Pannonischen Becken. Die Entstehung der Alpen ist als mehrstufiger Prozess zu verstehen, der vor mehr als 135 Millionen Jahren, an der Wende von der Jura- zur Kreidezeit, entstand und zu der geologische Auffaltung dieses Hochgebirges immens beigetragen hat.

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9. Dezember 2009

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Autor: Ariane
Weihnachten wird in Österreich meist noch ganz traditionell gefeiert. Die Weihnachtsbräuche sind tief durch die christliche Religion verankert, auch wenn viele österreicher gar nicht mehr streng gläubig sind. Von der Kommerzialisierung des Weihnachtsfests, etwa durch den Coca Cola Weihnachtsmann, ist man, Christkindl und Krampus sei Dank, noch weit entfernt.

Weihnachten und Traditionen in Österreich
Die Vorweihnachtzeit wird in Österreich ganz besinnlich mit einem Adventkranz gefeiert, an dem an allen vier Sonntagen vor Weihnachten eine Kerze mehr angezündet wird. In gemütlicher Stimmung versucht man sich dem vorweihnachtlichen Trubel zu entziehen und die Tage in Ruhe und Andacht zu erleben. Auf traditionellen Christkindlmärkten, zu denen Weihnachtsmänner in der Aufmachung des Coca Cola Gabenbringers, keinen Zutritt haben , kann man Weihnachtsschmuck und Kunsthandwerk-Geschenke erstehen.
Von Krampus und Christkindl
In der Adventzeit, die in Österreich tatsächlich ohne ‘S’ nach dem ‘Advent’ geschrieben wird, bildet der Abend des 5. Dezember einen besonderen Höhepunkt. Hier erscheint den österreichischen Kindern der heilige St. Nikolaus, der begleitet vom Krampus in einem Bischofsgewand und dem gebogenem Stab daherkommt. Der Krampus ist sowas wie der deutsche Knecht Ruprecht, kommt allerdings in seiner Aufmachung als Dämon oder Teufel mit Hörnern, Maske und einem buschigen Fell viel bedrohlicher rüber. Die bösen Kinder soll er angeblich in seine Butte stecken und mit sich nehmen, in der Regel bleibt es aber bei einem sanften Streich mit der Reisigrute, die eher symbolischen Charakter hat. Die braven Kinder werden mit traditionellen Lebkuchen und Süßigkeiten belohnt, dazu zählen z.B. auch Trockenobst und Nüsse. [...mehr]
22. Oktober 2009

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Autor: Ariane
Wer sich schon Gedanken macht wo es in den Winterurlaub 2010 hingehen soll dem empfehle ich den Bayerischen Wald. Hier vereinen sich sportlicher Ski-Spaß und Romantik im Winter Wunderland.
Der Bayerische Wald ist wirklich ideal für den nächsten Winterurlaub. Hier kann man in den frisch gespurten Loipen Langlaufen, Schlitten fahren, durch den wunderschönen Winterwald laufen und sich hinterher eine Message im Wellnessbereich des Hotels gönnen. Aber auch Snowboarder können ihren Winterurlaub 2010 hier planen. Natürlich bieten Euch auch andere alpine Gebiete gute Voraussetzungen. Im Übrigen die Vierschanzentournee findet 2010 in Innsbruck statt. Die Wintersportfreunde unter Euch sollten das nicht verpassen.

[...mehr]
13. Oktober 2009

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Autor: Ariane
Seit dem Oktober 1997 verwandelt die Mölltaler Gletscherbahn das zuvor nur im Sommer genutzte österreichische Skigebiet Mölltaler Gletscher in ein Ganzjahres-Skigebiet. Die unterirdische Standseilbahn befördert bis zu 1.600 Fahrgäste pro Stunde in die einzige Kärtner Gletscher-Skiregion.
Vor dem Bau der Stollenbahn blieb das Gebiet im Winter ungenutzt, weil die einzigen Strassen, die auf den Gletscher führen, dann von den gewaltigen Schneemassen unpassierbar gemacht werden. Nun kann auch im Winter Snowboard und Ski gefahren werden.
Technische Details der einzigen Gletscherbahn in Kärnten
In nur acht Minuten befördern die beiden Wagen des Mölltaler Gletscherexpress’ jeweils bis zu 236 Personen über die knapp 4,8 Kilometer lange Strecke, wobei ein Höhenunterschied von etwa 1.000 Metern überwunden wird. Das entspricht einer Geschwindigkeit von über 40 Stundenkilometern.
Dabei liegt die Talstation Flattach-Innerfragant in 1.255 Meter Höhe, und nach dem Aussteigen auf der Bergstation in rund 2.200 Meter Höhe kann man direkt in die nächsten Beförderungsmittel umsteigen, sofern man noch höher hinaus will. Bis auf den Gipfel des Schareck in 3.122 Meter Höhe kann man so fahren. Im Sommer lädt aber auch schon das Gebiet an der Bergstation zum Klettern ein.

Doch wie funktioniert eine sogenannte Standseilbahn oder Drahtseilbahn überhaupt und warum gibt es auf der Strecke nur zwei Kabinen?
Die beiden Wagen sind über Drahtseile miteinander verbunden und nutzen denselben Schienenstrang. Während der eine Wagen oben abfährt, beginnt der untere [...mehr]
2. Oktober 2009

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Autor: Ariane
Das Einstein Museum in Bern ist eigentlich gar kein Museum. Nach dem grossen Erfolg der Ausstellung über Albert Einstein, die 2005/2006 im Historischen Museum Bern präsentiert wurde und etwa 350.000 Besucher anlockte, beschlossen die Museumsleiter, die Ausstellung dauerhaft aufrecht zu erhalten, und zwar unter dem Namen „Einstein Museum“.
Um das Leben, das Werk und den Einfluss des genialen Physikers und Menschenrechtlers Einstein angemessen inszenieren zu können, schuf man für das Einstein Museum 1.200 Quadratmeter Platz. Nun können weiterhin Originaldokumente, Filme und Fotografien zu Albert Einsteins Gedankenwelt, aber auch zum Leben des vielleicht bedeutendsten Wissenschaftlers aller Zeiten erlebt werden, und auch Experimente und interaktive Ausstellungsobjekte ermöglichen, in den Kosmos Einsteins einzusteigen und so – vielleicht zum ersten Mal für viele – die Relativitätstheorie und andere bahnbrechende Gedankenkonstrukte Einsteins nachzuvollziehen.

Doch warum steht das Einstein Museum als Teil eines Historischen Museums ausgerechnet in Bern? Geboren wurde Einstein 1879 in Ulm, seine Familie zog aber schon kurze Zeit später nach München, und nach dem Abitur ging der junge Einstein nach Zürich, um dort zu studieren. Als der spätere Exzentriker Einstein 1905 seine Relativitätstheorie veröffentlichte, lebte und arbeitete der damalige Patentamtsangestellte in Bern. Bereits zwei Jahre später jedoch wurde Einstein Professor.
Mit der Formel E=mc² gelang dem damals erst 26-Jährigen, sich für immer in die Köpfe von Physikern weltweit zu brennen, aber auch in der übrigen Gesellschaft gibt es wohl kaum jemanden, der [...mehr]
21. September 2009

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Autor: Ariane
Die Trachtenmode in den Alpen hat eine Jahrhunderte alte Geschichte und ist gerade mit ihrem Dirndl und der Lederhose bei vielen internationalen Touristen ein Symbol für den Süddeutschen Raum geworden. Die Trachten der Alpenregion unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Von den Farben, der Länge der Kleider, dem Materialien und sogar der Art der Knöpfe.
Als älteste noch getragene Tracht Mitteleuropas ist die Bregenzerwälder Tracht. Das Überkleid ist von schwarzer Farbe und etwa knöchellang. Ursprünglich war das Kleid aus weißer Leinwand und wurde dann später mit Ochenblut schwarz gefärbt. Der besonders prachtvoll verzierte Gürtel verlieh den Frauen aus Bregenzerwald den Ruf sie seien besonders eitel.

Mit dem 18. Lebensjahr durften junge Frauen am Osterfeiertag das erste Mal ihr Dirndl tragen. Über das auffällige Mieder wurde jedoch eine schwarze Jacke, der Schalk, getragen.
Trachtenmode in den Alpen – das Dirndl
Das typische Dirndl, wie wir es heute aus der Mode kennen, stammt aus dem Salzkammergut und wurde im 19. Jahrhundert populär. Das Ausseer Dirndl, wie es auch genannt wird, war ursprünglich ein Unterkleid an das ein Kittel genäht wurde. Diese einfache Tracht wurde von den Mägden bei der täglichen Arbeit getragen und gefiel den Städterinnen jedoch so gut, dass sie ebenfalls anfingen diese Kleider zu tragen. [...mehr]
21. August 2009

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Autor: Ariane
Bereits seit einiger Zeit erfreuen sich die sogenannten Wanderhotels in Tirol großer Beliebtheit, und nicht nur dort. Dabei ist es nicht gerade so, dass Wanderer in Hotels unerwünscht sind; aber mit den Wanderhotels hat es etwas Besonderes auf sich.

Wanderer haben nun auch in Tirol, d.h. in Österreich und Italien, die Möglichkeit, sich ihr Gepäck von Hotel zu Hotel bringen zu lassen, um auf den Wanderetappen dazwischen unbeschwert – im wahrsten Sinne des Wortes – die Wanderung selbst, und alles was dazu gehört, genießen zu können: Aussicht, Luft, Naturerlebnis und auch der Austausch mit anderen Wanderern.
Dieses Konzept ist schon seit Längerem von Radwanderern bekannt, die auf geführten Touren ihre Koffer bequem zum nächsten Hotel bringen lassen und sogar [...mehr]
7. Juli 2009

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