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Autor: Ariane

Innsbruck

Der fünftgrößten österreichischen Stadt und seinen knapp 190.000 Menschen steht ein ereignisreiches Jahr ins Haus. Während des Winters wird Innsbruck Gastgeber der Vierschanzentournee, der Wintersporttage, der Special-Olympics und der Eishockey-B-Weltmeisterschaft sein. Für den Sommer wirft die Europameisterschaft 2008 ihre Schatten voraus. Zudem wird ein Handball-Vier-Nationen-Turnier in der Tiroler Hauptstadt ausgerichtet.

Man könnte angesichts der Vielzahl von Veranstaltungen von einer gewissen Reizüberflutung sprechen, aber zum Glück haben die Bewohner Innsbrucks immer die Ruhe weg, zumal in jedem Winter ein Ereignis das nächste jagt. Mal abgesehen von diesem Großereignissen ist Innsbruck immer eine Reise wert, egal ob im Sommer oder im Winter.

WinterlandschaftEingerahmt von zahlreichen Skigebieten des Tiroler-Landes kommen im Winter die Sportbegeisterten nach Innsbruck. Neben dem klassischen Langlauf- oder Abfahrtsski ist die Angebotspalette derart vielfältig, dass man seinen ganzen Jahresurlaub hier verbringen könnte. Fast jede Wintersportart hat in Innsbruck eine Heimstätte gefunden – die berühmte Skischanze von Bergisel, die Bob-, Skelleton- und Rodelbahn, Halfpipes zum Snowboarden, Eishockeystadien und sowie eine Eisschnelllaufarena. Wer sich nicht der körperlichen Ertüchtigung hingeben möchte, braucht sich bloß ins Umland der österreichischen Metropole begeben. Dort kann man Schneeschuhwandern, durch die verschneiten Landschaften spazieren und Pferdeschlitten fahren. Durch das gemäßigte Klima kommt Innsbruck außerdem in den Genuss des Föhns, womit sich die Temperaturen selbst im Winter in angenehmen Regionen bewegen.

Innsbrucker HofburgIm Sommer ist Innsbruck ein El Dorado für Wanderer und Mountain-Biker. Die umliegende Berglandschaft hält eine Vielzahl von Wanderwegen und ausgebauten Wegstrecken parat. Die grüne Landschaft, die immer wieder von blühenden Feldern und charmanten Dörfer unterbrochen wird, kann von den Berggipfel ausgiebig genossen werden. Wer es etwas riskanter mag, aber auf professionelle Anleitung nicht verzichten möchte, sollte eine Klettertour unternehmen. Die schroffen und steilen Hänge einiger Berge eignen sich ideal für den Klettersport.

St. Jakobs DomMan kann sich alternativ auch mit einem Stadtbummel beschäftigen, denn zu sehen und zu entdecken gibt es genug. Da gibt es zum Beispiel das „Goldene Dachl“ – das Wahrzeichen von Innsbruck. Das Museum mit den goldenen Dachschindeln widmet sich hauptsächlich Kaiser Maximilian I., der in Innsbruck viele Spuren hinterlassen hat. Der Dom zu St. Jakob ist ein prächtiger Sakralbau aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Kostbare Stuckarbeiten sowie das berühmte Mariahilfbild von Lukas Cranach d.Ä. sind die Highlights des Domes. Etwas mehr Zeit nimmt die kaiserliche Hofburg von Innsbruck in Anspruch. Die Geschichte der Hofburg, die zu den bedeutendsten Kulturgütern Österreichs zählt, ist eng verbunden mit der Stadtentwicklung Innsbrucks im 14. Jahrhundert. Unter der Regentschaft der österreichischen Kaiser wird die Innsbrucker Hofburg zu einem wahren Prachtbau, der heute Veranstaltungsort und Museum zugleich ist. So manches Madel in Innsbruck träumt insgeheim von einer romantischen Hochzeit auf der Hofburg.

Den Besucher Innsbruck erwarten aber noch unzählige andere Sehenswürdigkeiten, so dass ein Aufenthalt nie langweilig werden dürfte.    [...mehr]


Autor: Ariane

Vierwaldstättersee

Idyllischer kann ein Ort kaum gelegen sein. Eingerahmt von einer herrlichen Bergkulisse und am Ufer des Vierwaldstättersees gelegen, war Brunnen schon für die romantischen Schriftsteller Goethe und Schiller sowie für König Ludwig II. der ideale Aufenthaltsort.

VierwaldstätterseeDer „Märchenkönig“ von Bayern Ludwig II. ließ sich zur Mitternacht auf die Mitte des Sees rudern und lauschte dem Spiel der Alpenhörner, die er auf den Hängen der Berge positioniert hatte. Der Erbauer des legendären Schlosses Neuschwanstein, war ein hoffnungsloser Romantiker und sein Tod im Starnberger See ist inzwischen zu einer verworrenen Legende geworden. Schiller hingegen ließ sich von der traumhaften Berglandschaft inspirieren und verfasste hier die Geschichte vom schweizerischen Nationalhelden Wilhelm Tell.

Brunnen am VierwaldstaetterseeIm Sommer ist Brunnen das Ziel zahlreicher Wanderer, deren Ausflugsziele Rigi und Bürgenstock, das Muotathal mit dem Höllloch, Treib-Seelisberg, Fronalpstock oder der Tierpark Goldau sind. Ein besonderes Erlebnis kann der «Weg der Schweiz» sein, der in einigen Etappen auf dem um den Urnersee führt. Von den jeweiligen Etappenzielen ist eine Rückkehr mit Schiff nach Brunnen möglich. Schiffe, die auf dem verzweigten Wassernetz verkehren, stammen zum Teil aus vergangener Zeit und werden teilweise noch mit Dampf betrieben. Auf diese Weise lassen sich die Alpen aus einer ganz neuen Perspektive entdecken.

SchiffWasser- und Freizeitsportler finden in Brunnen ein wahres Paradies. Die weitläufige Seenlandschaft kann vielerorts zum Rudern, Kanu und Wasserskifahren genutzt werden. Biker finden hier gut ausgebaute Radwanderwege zu den umliegenden Gipfeln. Wellness und Fitness haben in unzähligen Einrichtungen ihren Platz gefunden.

RütliGanz in der Nähe von Brunnen befindet sich das legendäre Rütli. Die Geburtsstätte der Eidgenossen wird nicht monumentalisch gepflegt, aber mittels eines Museum an die historische Bedeutung erinnert. Auf der Rütli (kleine Rodung) wurde das „ewige Bündnis“ zwischen den drei Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden geschlossen. Der „Bundesbrief“ zwischen den Parteien gilt als die Gründungsurkunde der Schweiz und ist datiert auf August 1291. Die „Wiege der Schweiz“ ist eine fünf Hektar große Wiese mit einem Gasthaus, dem Dreiländerbrunnen und einem Museum.

Während der Wintermonate kann ein Aufenthalt in Brunnen ähnlich attraktiv sein. Die Wintersportorte wie Stoos-Fronalpstock, Skiregion Mythen, Sattel-Hochstuckli und Rigi sind innerhalb kürzester Zeit zu erreichen und halten für den geneigten Wintersportler knapp 100 Pistenkilometer parat.

Vierwaldstättersee

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Autor: Ariane

Engelberg bei Nacht

Der Schweizer Sommer- und Winterurlaubsort Engelberg in den Alpen wirbt mit dem Slogan „Welcome to Heaven“. Und so unrecht haben die Werbefachleute bei Engelberg nicht, denn die Gemeinde kann sowohl im Sommer als auch im Winter paradiesisch sein.

EngelbergBesonders lebhaft geht es im Sommer rund um Engelberg zu, fast überall sind Freizeitsportler bei all möglichen Aktivitäten zu beobachten – Klettern, Wandern, Mountain-Bike fahren, Nordic Walking oder Golfen. Die Gemeinde Engelberg bietet seinen Besuchern ein umfangreiches Angebot an Wandermöglichkeiten, so kann man eine Wandertour zu den schönen Berghütten im Umland unternehmen, sich auf eine Vier-Seen-Wanderung durch das Titlis begeben, den Brunni-Pfad entlang wandern oder auf den Spuren der Säumer wandeln. Mountain-Biker haben ganz verschiedene Strecken zur Auswahl, die sich je nach Schwierigkeit unterscheiden. Fahrten zu Berghütten oder Rundtouren sind nur zwei der möglichen Optionen.

Das Klettern rund um Engelberg kann zu einem wunderbaren Familienerlebnis werden. Ausgewählte Wände mit geringem Schwierigkeitsgrad bereiten der gesamten Familie Spaß und Freude. Natürlich kommen auch Kletterspezialisten auf ihre Kosten, steile und senkrechte Wände finden sich fast überall. Wer es etwas ruhiger angehen lassen möchte, kann sich auf den 18-Loch-Golfpacour begeben. Die Anlage wurde wunderschön und anspruchsvoll gestaltet.

Engelberg im WinterWintersport ist in Engelberg fast spektakulär. Bei der Abfahrt vom Titlis nach Engelberg werden auf knapp 12 Kilometern Länge fast 2.000 Höhenmeter überwunden. Dabei passiert man eine atemberaubende Schneelandschaft und Gebirgswelt. Die Brunni-Abfahrt ist etwas familiärer geprägt und eignet sich besonders gut für Anfänger. Sie gilt als die Sonnenseite von Engelberg. Durch das einzigartige Seilbahnsystem rund um Engelberg lassen sich viele Pisten und Gipfel problemlos erreichen. Für Kinder wurde eigens der Yeti-Kinderpark eingerichtet, wo auch die kleinsten Urlauber garantiert Spaß haben werden.

Iglu DorfEin wirkliches Highlight im Winterurlaub kann eine Übernachtung im Iglu-Dorf sein. In dem von Künstler errichteten Dorf kann man Übernachtungen, aber auch Seminarräume buchen.Auf der Groß-Titlis-Schanze findet jedes Jahr regelmäßig ein Skisprung-Weltcup statt. Eigens für dieses Sportevent reisen zahlreiche Fans nach Engelberg.

Berühmt ist Engelberg auch für sein Benediktiner-Kloster, dessen Ursprung im 12. Jahrhundert liegt. Sein heutiges Aussehen erhielt das Kloster zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Seit dem Voranschreiten des Tourismus ist der eigentliche Charakter in den Hintergrund geraten, weshalb der heutige Konvent nur noch knapp 40 Mitglieder zählt.

Engelberg Panorama

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Autor: Ariane

Gebiet rund um Bled

Wenn man allgemein von den Alpen spricht, fallen sofort die typischen Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz und manchmal noch Italien oder Frankreich, dabei existiert im Nordwesten Sloweniens auf einer Fläche von über 4.000 Quadratkilometern noch ein faszinierender Teil des Hochgebirges, die Julischen Alpen. Seinen Namen erhielt der Gebirgszug nach dem Geschlecht der „Iulia“ zu Beginn der heutigen Zeitrechnung, deren prominentester Vertreter Gauis Julius Cesar war.

Wandern in den Julischen AlpenDie Julischen Alpen sind im Sommer und im Winter eine Reise wert. Während der Sommermonate eignen sich die natürlich Bedingungen zum Wandern und Trekking, auch Mountain-Biker kommen auf ihre Kosten, auch wenn dafür noch nicht alle Gebiete geeignet sind. Bekannte Orte für die Sommermonate sind Bled und Tarviso. Bled, eine Gemeinde mit knapp 11.000 Einwohnern, ist direkt am Bleder See und 50 Kilometer der Hauptstadt Ljubljana gelegen. Neben den Gebirgseroberern kommen Wassersportfreunde voll auf ihre Kosten. Bleder SeeWasserski, Schwimmen und Angeln sind hier selbstverständlich. Als Sehenswürdigkeit gilt die Marienkirche auf einer kleinen Insel mitten im Bleder-See, welche mit kleinen traditionellen Holzbooten angesteuert werden kann. Tarvis hingegen gehört zum italienischen Hoheitsgebiet, aber auch zu den Julischen Alpen. Die Bevölkerung setzt sich aus Slowenen, Italienern und Deutschen zusammen. Die kulturelle Mischung macht sich fast überall in der 5000-Seelen-Gemeinde bemerkbar. Bekannt wurde Tarviso für seinen Markt, als in den 50er Jahren vor allem Österreicher zu Tausenden hierher kamen, um Einzukaufen.

Schanze in PlanicaBekanntester Wintersportort ist Ratece, dessen Stadtteil Planica vor allem für Skisprung-Fans ein Begriff sein sollte. Auf der hiesigen Skisprungschanze macht der Weltcup jedes Jahr einmal Station. Die Schanze eignet sich vor allem zum Skifliegen, wo regelmäßig Weiten über 200 Meter erzielt werden und so verwundert es nicht, dass der Skiflug-Weltrekord von 239 Metern durch Bjørn Einar Romøren hier aufgestellt wurde.

Fast überall in den Julischen Alpen gibt es Wintersport-Zentren für den Langlauf und für die Abfahrt. Die Pisten sind jedes Jahr sehr gut präpariert und eigenen sich für Jedermann, vom Anfänger bis hin zum Profi. Da die Orte sehr viel Wert auf ihre Gäste legen, haben sich die Anreise, die Unterkünfte und der Service in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Den Urlaub sollte man aber immer so legen, dass man nicht mit irgendeinem Sportevent kollidiert, weil die Preise sich dann in wesentlich höheren Regionen bewegen.

Julische Alpen

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