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Autor: Ariane

Die Hänge der großen Skigebiete sind größtenteils noch kahl. Jetzt musste in vielen Gebieten wegen mangelndem Schnee der Saisonstart verschoben werden.

Skigebiete verschieben Saisonstart ©Flickr/yashima

Skifahren ohne Schnee macht wenig Sinn. Da in vielen Skigebieten der Alpen derzeit noch die Sonne scheint, kein Neuschnee gefallen ist und draußen noch um die 10 Grad sind, haben sich einige der Skigebiete dazu entschlossen, den Saisonauftakt zu verschieben. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Einige Skigebiete haben einen kleinen Anteil ihrer Pisten geöffnet und bieten nun Skipässe zum ermäßigten Preis an. Doch einige der Skigebiete in den französischen Alpen haben ihr Geschäft wie geplant aufgenommen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Schon vor 100 Jahren hatte der Schweizer Ingenieur Pietro Caminada die Idee, die Nordsee und das Mittelmeer miteinander zu verbinden. Ein Kanal über den Alpen sollte dies ermöglichen.


Quelle: flickR/Horst Schulte

Caminada hatte Großes geplant. So wollte er veranlassen, dass Lastschiffe auf einem Kanal die Alpen überqueren können. Der Schweizer Ingenieur hatte die Idee von einem durchgängigen Wasserweg, der von der Nordsee bis zum Mittelmeer führt.     [...mehr]


Autor: Ariane

Ötzi, der Mann aus dem Eis, hat nun endlich ein Gesicht bekommen. Der Angelegenheit haben sich zwei Künstler angenommen, die dem vor 5.300 Jahren verstorbenen Mann rekonstruiert haben.

Quelle: flickR/Themenmixer

Wie mag er wohl ausgesehen haben? Angeblich soll er ein drahtiger zotteliger Mann mit tief liegenden braunen Augen, wildem Bart und vom Wetter gegerbter Haut gewesen sein. So zumindest haben die holländischen Künstler Adrie und Alfons Kennis das Gesicht des Eismanns gestaltet.    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Alpen sind ein beliebtes uns sehr vielseitiges Urlaubsziel für Groß und Klein. Egal, ob man im Winter auf die Skipiste möchte oder im Sommer gut gelaunt zu einer Wanderung aufbricht und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lässt. Doch der Klimawandel macht auch vor dem Gebirge nicht halt.
Gerölllawine ©Flickr.com/Kiwi-Wings

Alpen Klima: Mediterrane Sommer, perfektes Skigebiet im Winter

Das Alpen Klima zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus. Das Gebirge hat die Funktion einer Klimascheide in der Mitte Europas: Hier definieren sich atlantische sowie pannonische Klimaprovinz und das mediterrane Klima Südeuropas.
Unterscheidet sich das Klima in den nördlichen Alpenregionen kaum vom umliegenden Flachland (mitteleuropäisches Übergangsklima), kann man im Süden die milden Temperaturen Italiens genießen.
Im Regenschatten gelegen eignen sich die schneereichen Inneralpentäler, wie Kärnten wiederum hervorragend für den Wintersport. Ski-Fans und Snowboarder kommen hier dank Trockenheit und Windstille auf ihre Kosten.
Doch der Klimawandel macht sich natürlich auch in den Alpen bemerkbar.

Alpen Klima – Skigebiete bedroht durch Klimaerwärmung?

Durch die Erderwärmung, deren Zunahme man in den nächsten 90 Jahren auf 4° Grad schätzt, kommt es bereits seit geraumer Zeit zu Hochwasser und Windwürfen in den Wäldern. Die ersten Skigebiete müssen im Winter zusätzlich mit Schneekanonen aufstocken, um nicht saftige Einbuße in der Tourismus Branche zu verzeichnen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Das Bärengassen Museum in Zürich war 32 Jahre lang Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische, die etwas über die Geschichte der Stadt erleben wollten. Ende 2008 musste das Museum schließen.

Zürich © flickr / aforero

Inmitten eines modernen Viertels und in unmittelbarer Nähe zum Paradeplatz befinden sich die Gebäude des Museum Bärengasse. 1976 eröffnete das Museum Bärengasse in den zwei barocken Wohnhäusern und zeigte Exponate zur Geschichte der Stadt Zürich. Zuletzt hatte die Dauerausstellung die Menschen und Mentalitäten der Stadt Zürich zum Thema.    [...mehr]


Autor: Ariane

Der Lawinen-Wahnsinn 2009 will einfach kein Ende nehmen. Dieses Wochenende hat es einen Deutschen Eiskletterer in Österreich erwischt.

Lawinenwarnung in den Alpen ©flexrider/ Flickr

Trotz Lawinenwarnstufe 4 war eine sechsköpfige Gruppe in St. Siegmund im Sellrain in den österreichischen Alpen zum Eisklettern aufgebrochen. Am Nachmittag löste sich jedoch ein Schneebrett und die Lawine verletzte den 39 Jahre alten Bergführer aus Schwaben so schwer, dass er umgehend verstarb. Ein Begleiter wurde schwer verletzt. Zwei Rettungshubschrauber, die Bergrettung und Lawinensuchhunde waren im Einsatz.

Die Bergretter hatten auch andernorts viel zu tun, lösten sich doch allein an diesem Wochenende noch zahlreiche weitere Lawinen in den österreichischen Alpen, zum Glück gab es jedoch nur Leichtverletzte.
Die Gemeinde Schneizlreuth im Berchtesgadener Land war am Sonntag nach einem Lawinenabgang von der Außenwelt komplett abgeschnitten.
Die Lawinenwarndienste der verschiedenen hatten schon im Vorfeld vom “Lawinen-Wochenende” gesprochen und deutliche Warnungen erteilt. Die Warnungen bleiben auch jetzt noch aktuell, denn aufgrund des Tauwetters und der ansteigenden Temperaturen können immer noch zahlreiche Lawinen abgehen.

Übrigens: Durch den ungewöhnlich harten Winter mit den vielen Schneefällen sind in der Schweiz bislang rund 50 Prozent aller Eisvögel und 30 Prozent der Schleiereulen gestorben. Der Winter 2009 hat es wirklich in sich, zumindest im Alpenraum.    [...mehr]


Autor: Ariane

Dieses Jahr ist noch jung, doch lawinentechnisch wirklich haarsträubend.

Lawine in den Bergen ©Tim Gage/ Flickr In diesem Winter ist so viel Schnee gefallen wie schon lange nicht mehr und das auch in Regionen, in denen man es nicht unbedingt gewohnt ist, sich durch Schneewehen zu arbeiten. Bayern und der gesamte Alpenraum leiden jedoch ganz besonders.

In den Bayrischen Alpen herrscht seit über zwei Wochen erhebliche (Stufe 3) oder sogar große (Stufe 4) Lawinengefahr, heute wurde die zweithöchste Lawinenwarnung, Stufe 2, ausgelöst. Hoher Schneefall und nun noch das Tauwetter erhöhen die Lawinengefahr nochmals.

Dächer müssen von Schnee befreit werden, da sie einsturzgefährdet sind und Wintersportler müssen besonders vorsichtig sein. Doch leider nehmen dennoch viele die Warnungen nicht ernst und so gibt es in diesem Winter bereits etliche Lawinentote zu beklagen.
Insgesamt sind 2009 bereits fünf Menschen in Bayern durch Lawinen ums Leben gekommen. Am heutigen Tag kam es erneut zu einer brenzligen Situation, als eine Lawine die serpentinenreiche Bergstraße zum Spitzingsee in Schliersee verschüttete und das Dorf von der Außenwelt abschnitt.
Am Samstag erst war ein 22jähriger Snowboarder von einem Schneebrett mitgerissen worden, prallte gegen einen Baum und verstarb.

In Teilen Österreichs herrscht sogar höchste Lawinengefahr und auch die Schweiz meldet erhöhte Gefahr und vor allem einen überdurchschnittlichen Anstieg an Unfällen auf und neben den Pisten.

Viele leichtsinnige Wintersportler ignorieren jedoch die Warnungen vor Lawinen, weswegen die Unfallzahlen in diesem Jahr so hoch sind wie lange nicht mehr und die Bergwacht öfter ausrücken muss als normal.
Umso dringlicher empfiehlt die Bergwacht den Abschluss einer Bergungskostenversicherung, bevor es in den Wintersporturlaub geht. Denn wenn jemand tödlich verunglückt, müssen im Nachhinein die Hinterbliebenen für Bergung und Co. aufkommen und das kann schnell teuer werden.

Die Bergwacht Oberstdorf rät im Ernstfall zu folgenden Maßnahmen, um in einer Lawine zu überleben:

- Niemals alleine und ohne Notausrüstung (Lawinenverschütteten-Such-Gerät, Sonde, Schaufel) losziehen!
- Wer selbst nicht verschüttet ist, sollte umgehend einen Notruf absetzen und nach dem verschütteten Kameraden suchen
- Im Falle einer Lawine unbedingt versuchen, seitlich aus dem Lawinenfeld herauszufahren und so gar nicht erst verschüttet zu werden
- seitliche Ruderbewegungen mit den Armen lockern den Schnee und helfen, sich freizugraben
- eine Atemhöhle vor dem Mund graben
- wer es beim ersten Versuch, sich auszugraben, nicht schafft, sollte lieber die Kraft sparen und auf Hilfe durch Kameraden hoffen
- gegen den Schlaf sollte man nicht ankämpfen, denn wer schläft, verbraucht weniger Energie und Sauerstoff- das erhöht die Chance, durchzuhalten, bis die Retter kommen

Den richtigen Umgang mit Lawinen, der Schutz vor Lawinen und das entsprechende Verhalten kann man an den Bergschulen in Kursen lernen- was jeder, der regelmäßig Wintersport betreibt, unbedingt tun sollte.    [...mehr]


Autor: Ariane

Wie im Straßenverkehr auch, gelten auch auf der Skipiste ein paar feste Regeln, um Unfälle und Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Ski Piste

Das OLG Brandenburg stellte hierzu in einem aktuellen Urteil einiges fest. So unter anderem, dass auf Skipisten in den Alpenländern, also vor allem in Österreich und der Schweiz, für die Schuldfrage nicht allein die jeweils nationalen Rechtsordnungen, sondern auch die Verhaltensregeln des internationalen Skiverbandes (FIS) gelten.
Wer sich an die Regeln der Piste nicht hält, ist im Fall der Fälle automatisch der Schuldige, mal ganz abgesehen von den Folgen, die die Regelmissachtung haben kann.

Bemerkenswert sind dabei vor allem die Regeln 2 und 3, die deutlich besagen, dass der Vorausfahrende uneingeschränkten Vorrang besitzt und der Hinterherfahrende ihm ausreichend Platz lassen muss.

Im Gerichtsurteil heißt es wörtlich:

“Zu diesen Bewegungen gehören insbesondere auch weite Schwünge, Schrägfahrten und Bögen mit großen Radien sowie jederzeitigen Richtungswechseln. Demgegenüber muss sich der vorausfahrende Skifahrer in keinem Fall hangwärts nach oben und schon gar nicht nach hinten orientieren. Denn dann könnte er ja nicht seiner eigenen Pflicht zur Beachtung der ihm vorausfahrenden Skifahrer genügen. Die Sorgfaltspflichten des Skifahrers betreffen immer nur die Vorgänge in seinem eigenen Gesichtsfeld, eine Rückwärtsorientierung ist nicht erforderlich. Diese Pflichtenstellung im internationalen Skisport führt dazu, dass ein Zusammenprall zwischen vorausfahrendem und hinterherfahrendem Skifahrer grundsätzlich auf einem schuldhaften Fehlverhalten des Hintermanns beruht, insbesondere wenn die Umstände - wie hier - nicht abschließend aufgeklärt werden können.” (OLG Brandenburg - 7 U 2000 / 07)

Hier alle FIS-Regeln auf einen Blick:

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Autor: Ariane

Nachdem in den letzten Tagen enorm viel Schnee in den höheren Lagen gefallen ist, öffnen nun am kommenden Wochenende fast alle Lifte und Stationen für die Skisaison.

In Deutschland laufen dann auch an Fellhorn und Kanzelwand im Skigebiet Oberstdorf/ Kleinwalsertal, in Balderschwang und Ofterschwang-Gunzesried die Lifte. Andere Skigebiete wie Grasgehren, Bolsterlang und Zugspitze haben bereits geöffnet.

In Österreich nehmen ebenfalls an diesem Wochenende alle größeren Skigebiete wie Kitzbühel, die Skiwelt Wilder Kaiser Brixental und Hochzillertal/ Hochfügen mit einem Teil der Pisten und Lifte zumindest am Wochenende den Betrieb auf. Durchgehendes Skifahren auch während der Wochentage bieten unter anderem die Skigebiete Mayrhofen, Lech-Zürs und St. Anton am Arlberg, allerdings ebenfalls mit gewissen Einschränkungen.

In der Schweiz haben St. Moritz, Davos und Wengen bereits geöffnet, Arosa, Lenzerheide und Zermatt folgen nun ebenfalls nach.
Auch im Südtiroler Skiverbund Dolomiti Superski sind von Samstag an zahlreiche Pisten befahrbar.

Zudem ist ein Teil der Loipen in den Langlaufhochburgen Seefeld, Ramsau am Dachstein und Oberstdorf sowie in vielen Orten der deutschen Mittelgebirge, insbesondere dem Schwarzwald, bereits gespurt    [...mehr]


Autor: Ariane

Der Advent beginnt und im Alpenraum ist er besonders schön und besinnlich. Auf den Adventsmärkten kann man sich wunderbar auf das Weihnachtsfest einstimmen und mit traditioneller Handarbeit bekannt machen.

Advent in den Bergen Über den höchsten Markt in Latsch-Martell haben wir ja bereits berichtet und auch über den wunderschönen Salzburger Adventsmarkt. Doch die Alpen und in diesem Fall speziell das Karwendel bieten noch mehr schöne Weihnachtsmärkte und Adventstraditionen.
Anklöpler ziehen durch die weihnachtlich beleuchteten Gassen, Bläser spielen Adventlieder, mit Feuern und Licht sollen die Wintergeister vertrieben werden. Im “Herrgottswinkel” der traditionellen Stuben brennen am Abend die Adventskerzen.

Auf dem Rattenberger Adventsmarkt und in Schwaz kommen die Kinder in den Christkindlstuben besonders zum Zug und können dort Lebkuchen und Leckereien backen. Natürlich können auch Wunschzettel und Briefe an das Christkind geschrieben und unter Anleitung Christbaumschmuck gebastelt werden.    [...mehr]


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