» Rezepte aus den Alpen

Autor: Ariane

Das Käsefondue ist ein Gericht das aus den Westalpen stammt und bei dem mundgerechte Stücke an kleinen Spießen in einer warmen Käsemasse erhitzt werden.

Käsefondue  ©Flickr/johl
Beim traditionellen Schweizer Käsefondue werden kleine Bissen in eine Masse aus geschmolzenem Käse und Weißwein getunkt. Dabei ist der verwendete Käse wesentlich für den Geschmack verantwortlich. Landestypisch wird dazu eine Mischung verwendet, die je zur Hälfte aus Vacherin und Greyerzer-Käse verwendet. Jedoch ist eine Mischung aus Emmentaler und Gruyer genauso schmackhaft.

Übrigens: Nach einem alten Brauch ist es üblich, dass wenn ein Mann ein Stück Brot in der Masse dieser Alpenspezialität verliert, er dem Gastgeber eine Flasche Wein spendieren muss. Rutscht der Brotwürfel hingegen einer Frau vom Spieß, so muss sie einen der männlichen Fondue-Teilnehmer küssen. Somit geht es bei einem Fondue-Abend sehr gesellig zu.    [...mehr]


Autor: Ariane

Potica ist der Name eines traditionellen Nussbrotes aus dem Norden Sloweniens. Eigentlich bezeichnet es nur ein Hefebrot, das theoretisch mit verschiedensten Zutaten gefüllt werden kann, doch die Nussfüllung scheint die am weitesten verbreitete Variante zu sein.

Potica: Slowenisches Hefebrot mit Nussfüllung ©Flickr/emma.kate

Die Gerichte aus dem alpinen Norden Sloweniens sind zum Teil beeinflusst von der österreichischen Küche, so wie an der Küste der italienische und in Pannonien der ungarische Einfluss nicht unerheblich ist. Trotzdem ist die slowenische Küche reich an Nationalgerichten, die teils nach Jahrhunderte alten Traditionen zubereitet werden. Potica wird üblicherweise zu Weihnachten und Ostern gereicht, schmeckt aber auch den Rest des Jahres hervorragend und kann vor allem in Kombination sowohl mit süßen als auch mit herzhaften Köstlichkeiten nahezu unendlich variiert werden.    [...mehr]


Autor: Ariane

Der Palatschinken ist keine rein österreichische Spezialität, hat sich hier aber einen besonderen Stellenwert in der heimischen Küche erarbeitet und kommt in Form des Topfenpalatschinken mit einer leckeren Quark-Füllung daher.

Süßes aus der Österreichischen Küche: Topfenpalatschinken ©Flickr/zuglói lány

Palatschinken ist die österreichische Bezeichnung für Eier(pfann)kuchen, die auch bei uns unter vielen verschiedenen Namen bekannt sind. Sie sind inzwischen aus der österreichischen Küche nicht mehr wegzudenken und der Topfenpalatschinken gilt als landestypische Spezialität. Durch die Quark-Füllung ist er recht gehaltvoll, er eignet sich daher nicht nur als Dessert, sondern durchaus auch als süße Hauptmahlzeit. Gerade nach einem langen Tag auf der Piste kann man mit diesem einfachen, aber leckeren Gericht seine Energiereserven wieder auffüllen und sich vom süßen Aroma auf der Zunge sanft in den verdienten, ruhigen Abend schicken lassen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Capuns aus Graubünden ist ein Gericht aus einem Kanton in der Schweiz. Ich werde Euch heute ein Rezept für Capuns geben. Es handelt sich bei diesem Gericht aus Graubünden um Spätzle in Mangoldblättern.

Dieses Gericht stammt aus dem schweizerischen Westteil Graubündens und ist sehr traditionell. Für Capuns verwendet man meist Schnittmangold. Diese werden zu Päckchen geformt. In ihrem Inneren befindet sich Spätzleteig, der mit Kräuter versehen ist. Überbacken wird das Ganze mit Bergkäse…..mhhhh und oben drauf kommt ein Soße, die halb aus Bouillon und halb aus Milch besteht. Aber eins nach dem anderen. Noch mehr Infos rund um kulinarische Köstlichkeiten und Tourismus in Graubünden findet man auf der Homepage.

Capuns aus Graubünden©flickr/stu-spivack

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Autor: Ariane

Zu Feiertagen und Sonntagen gehört eins, nämlich Kuchen. Noch besser ist eine leckere Torte.

Engadiner Nusstorte ©lamiacucina/ Flickr

Nusstorte ist eine köstliche Spezialität aus dem wunderschönen Engadin im Schweizer Kanton Graubünden.

Zutaten:
Für den Teig:
350g Mehl
250g Butter
200g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

Für die Nussfüllung braucht man:
200g Zucker
300g Walnüsse
100g Sahne
3 EL Honig

Und dann noch:
Butter zum einfetten der Backform
Mehl für die Arbeitsfläche
1 Eiweiß zum Einpinseln
1 Eigelb
2 EL Sahne zum Bestreichen


Zubereitung:

Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig kneten. Für etwa 30 Minuten abgedeckt stehen lassen.

Dann geht es an die Füllung. Den Zucker in einer Pfanne schmelzen und sobald er goldbraun wird, die gehackten Nüsse dazu geben. Sobald beides sich gut verbunden hat, die Sahne dazu gießen und den Honig hinzu geben. Bei mittlerer Hitze solange erwärmen und dabei immer gut umrühren, bis sich alles gut miteinander verbunden hat.

Dann den Mürbeteig in 2 Hälften teilen. Eine Hälfte ausrollen und in eine mit Butter eingeriebene Kuchenform legen, dabei den Rand schön hoch ziehen. Die Füllung kommt auf den Teig und wird glatt verteilt, den obersten Saum des Teiges vom Rand her über die Füllung klappen und mit Eiweiß einpinseln.

Den restlichen Teig ebenfalls ausrollen und daraus einen Deckel schneiden, der genau auf die Kuchenform passt. Diesen dann mit dem Saum des Randes gut zusammendrück- das Eiweiß wirkt hierbei als Kleber.

Falls Teig übrig ist, kann man daraus Motive ausstechen und als Deko auf die Torte legen. Auch diese klebt man wieder mittels Eiweiß fest.

Zuletzt Eigelb und Sahne verquirlen und die Oberfläche der Torte damit bepinseln.

Die Torte kommt dann bei 200 Grad in den vorgeheizten Backofen und wird so etwa 40 Minuten gebacken.

Danach auskühlen lassen und schließlich in Alufolie oder eine Kuchendose packen und mindestens eine Woche durchziehen lassen. Erst dann hat die Nusstorte ihren typischen Geschmack und so verpackt bleibt sie für einige Wochen frisch.    [...mehr]


Autor: Ariane

Slowenien ist fantastisch von der Natur ausgestattet und hat sowohl Berge als auch Meer.

Spaghetti ©laverrue/ Flickr

In Anlehnung an diese natürlichen Gegebenheiten heisst das folgende, aus Slowenien stammende Rezept “Spaghetti monte e mare”, also “Spaghetti Berge und Meer”.

Zutaten:
400g Spaghetti (Spaghettata)
100g Krabben
50g Champignon
1 Bund Petersilie, fein geschnitten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
100 ml Weißwein
1 Becher Schlagsahne
2 cl Cognac
200 ml Tomaten, passiert
Muskatnuss, etwas davon abgerieben
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Nudeln al dente kochen und abgießen.
Die Champignons in feine Scheiben schneiden, die Zwiebel, Knoblauchzehen und Petersilie ebenfalls fein schneiden.
Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten, dann die Champignon dazu geben, gut salzen und pfeffern und anbraten. Mit Cognac ablöschen und dann mit dem Weißwein auffüllen.
Knoblauch, Muskat und die Hälfte der Petersilie dazu geben und kurz aufkochen.
Die passierten Tomaten und die Schlagsahne zugeben und alles auf kleiner Flamme für etwa 5 Minuten kochen. Danach die Krabben dazu geben und mit erwärmen, aber nicht kochen.
Nudeln und Sauce gut vermischen, weitere 5 Minuten erwärmen und dann gleich servieren.    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Südtiroler Küche ist mindestens so abwechslungsreich wie die Region: Von leichten Gourmetgerichten bis hin zu bodenständigen Traditionsspeisen gibt es alles.

Schwarzplentene Knödel ©2008 Tourismusverband Eisacktal / eisacktal.com

Eine solche traditionsreiche Speise sind die schwarzplentenen Knödel. Als Variation kann man das Weissbrot durch Schwarzbrot ersetzen, sowie Speck und Käse hinzufügen. Als Beilage wird traditionell Krautsalat bzw. Sauerkraut verwendet. Und schon hat man eine zünftige Alpenspezialität aus Südtirol :-)

Zutaten ( 8 Knödel):
120g würfelig geschnittenes Weißbrot (als Variation kann man auch Schwarzbrot nehmen)
100g grobes schwarzplentenes Mehl (Buchweizenmehl)
80g fein geschnittener Lauch
2 EL Butter
1 Ei
100 ml Milch
1 Knoblauchzehe
Salz


Zubereitung:

Den Lauch und den Knoblauch in der Butter anschwitzen und danach unter das Brot mengen.
Das Mehl unterheben. Milch, Eier und Salz verquirlen.
Die Eiermilch unter die Brotmischung geben und die Masse eine halbe Stunde lang kühl stellen.
Dann daraus mit nassen Händen Knödel formen und diese in siedendes Wasser geben und dort eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann mit einer Schaumkelle herausnehmen und in heisser Fleischbrühe servieren.    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Basler Mehlsuppe hat in der Schweiz eine lange Tradition und hat besonders rund um die Fastnacht Hochkonjunktur.

Basler Mehlsuppe ©myzurich.org

In “Das Kochbuch aus Basel” (ISBN-10: 3881170286) von Alex Albrecht und Gustav-Adolf Wanner, erschienen 1977 im Wolfgang Hölker Verlag , heißt es dazu:

“Der Basler Volksmund sagt, die Mehlsuppe sei durch das viele Geschnadder zwischen der Köchin, den Mägden und den Hausburschen zu verdanken. Wie es in den Patrizierhäuser üblich war, wurde jeden Tag eine dicke Mehleinbrenne mit wenigst möglich Schmalz gemacht, aber ohne sie Farbe annehmen zu lassen. Diese wurde mit gerade soviel Wasser abgelöscht dass eine dicke kleisterartige Suppe entstand.    [...mehr]


Autor: Ariane

Das Tirtl oder die Tirtln sind eine Spezialität aus Südtirol.

Pustertal, Südtirol ©suedtirol.altoadige/ Flickr

Tirtln kommen ursprünglich aus dem Pustertal in Südtirol und es handelt sich dabei um eine ausgebackene Teigwaren-Spezialität, die mit einer leckeren Füllung versehen wird. Dazu ein schöner frischer Salat und fertig ist eine tolle Mahlzeit!

Zutaten für 10 Stück:
170g Roggenmehl
80g Weizenmehl
1 EL Öl
1 Ei
80ml Milch
Salz    [...mehr]


Autor: Ariane

Österreich hat ja ne Menge kulinarische Leckereien zu bieten.

Mozartkugel aus Salzburg ©hog llundain/ Flickr So zum Beispiel die großartigen (Salzburger) Mozartkugeln und mit denen kann man dann allerlei andere leckere Dinge anstellen ;-) So wie im folgenden Rezept von suescooking.at.

Zutaten:
3 EL Sauerrahm
Puderzucker
8 EL Semmelbrösel
2 EL Butter
10 Mozartkugeln
350g Magertopfen (Magerquark) - gut ausgepresst
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eigelb
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Semmelbrösel
40g Grieß
Zimt

Zubereitung:
Sauerrahm, Grieß, Semmelbrösel, Vanillezucker, Eigelb, Ei und Salz gut vermischen. Den ausgepressten Topfen/ Quark unterrühren, die Masse in eine Frischhaltefolie geben und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Topfenmasse in gleich große Stücke teilen (ca. ein gehäufter Esslöffel). Eine Mozartkugel damit umschließen. Die geformten Knödel in leicht köchelndes gesalzenes Wasser legen. Auf niedrigster Stufe, das Wasser darf nicht mehr sprudeln, zehn Minuten ziehen lassen.

In einer Pfanne 2 EL Butter schmelzen und die Brösel anrösten, etwas Staubzucker und Zimt einrühren.

Die Knödel gut abtropfen lassen und in der Bröselmasse wälzen.    [...mehr]


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