Autor: Ariane

Auch in Deutschland gibt es attraktive Alpen-Reiseziele. Eines davon ist ohne Zweifel Garmisch-Partenkirchen. Der idyllische Ort ist in jedem Jahr Gastgeber der Vierschanzentournee und wird im Jahr 2011 erneut die Skiweltmeisterschaften ausrichten.
Die wintersportlichen Aspekte stehen bei der 26.000 Seelengemeinde, die übrigens trotz ihrer recht großen Einwohnerzahl nicht als Stadt bezeichnet wird, stetig im Vordergrund. Als Station der Internationalen Vierschanzentournee kommen jedes Jahr Tausende von Skisprung-Fans ins bayrische Land, um die deutsche Springer am Neujahrstag zu unterstützen. 1936 war Garmisch sogar Gastgeber der Olympischen Spiele und 1978 Austragungsort der Skiweltmeisterschaften.
Der Ursprung des Ortes beruht auf der römische Reisestation „Partanum“. Eine der wichtigsten Reiserouten zwischen Süddeutschland und Italien, die Via Claudia, führte an Partenkirchen vorbei. Reisende konnten an der hier ansässigen Reisestation Proviant aufnehmen und für eine kurze Zeit verweilen. In den Geschichtsbüchern ist der Ort erstmalig im Jahr 802 erwähnt. Im Mittelalter blühte der Ort durch den aktiven Handel zwischen den Städten Augsburg und Venedig. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verarmte die Region zusehends. Der Zusammenschluss der beiden Orte Garmisch und Partenkirchen erfolgte auf massiven Druck der NSDAP im Vorfeld der Olympischen Spiele 1936. Am 21. Dezember findet im Rahmen des FIS-Ski-Weltcups die feierliche Eröffnung der neuen Sprungschanze statt, die recht futuristisch und modern anmutet. Sie gilt als neues Wahrzeichen des Ortes Garmisch-Partenkirchen.
Im Sommer kommen zahlreiche Besucher um im herrlichen Umfeld zu Wandern. Beliebte Ausflugsziele sind die in der Nähe gelegene Zugspitze, die Burgruine Werdenfels oder die Höllentalklamm. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen der idyllische Riesersee und der Eibsee. Beide eignen sich hervorragend zum Kajak-Fahren, Windsurfen, Ruderboot-Fahren oder Rafting. Die Radfahrer können mit ihren Bikes auf gut ausgebauten Wegen die Umgebung erkunden. Die schöne Bergluft, das Alpenpanorama und die wunderbare Landschaft sind alles lohnenswerte Attribute für einen Sommerurlaub in Garmisch-Partenkirchen.
Der Wintersportort Garmisch-Partenkirchen hat für jeden das Richtige parat. Für die alpinen Sportler gibt sehr gut präparierte Ski-Pisten, moderne Liftanlagen und ausreichend Trainings- und Fahrmöglichkeiten. Die Langläufer haben rund um den Ort mehrere Loipen zur Auswahl. Sie führen durch die herrlich Winterlandschaft der Alpen. Kinder und Erwachsene finden beim Rodeln fast gleich viel Spaß. So mancher Sprössling wird vom Vater zu einer weiteren Fahrtliebevoll „gezwungen“. Eislaufen kann man in Garmisch entweder in der Olympiahalle oder man begibt sich auf einen der zahlreich zugefrorenen Seen. Aber auch neue Trendsportarten haben hier ihren Platz gefunden. Snowbiking, Nordic-Walking oder Schneeschuh-Wandern haben bestimmt noch nicht so viele Menschen unternommen. Für romantisch veranlagte Menschen sind die Pferde-Schlittenfahrten durch die verschneite Landschaft zu empfehlen.

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21. Dezember 2007

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Autor: Ariane

Idyllischer kann ein Ort kaum gelegen sein. Eingerahmt von einer herrlichen Bergkulisse und am Ufer des Vierwaldstättersees gelegen, war Brunnen schon für die romantischen Schriftsteller Goethe und Schiller sowie für König Ludwig II. der ideale Aufenthaltsort.
Der „Märchenkönig“ von Bayern Ludwig II. ließ sich zur Mitternacht auf die Mitte des Sees rudern und lauschte dem Spiel der Alpenhörner, die er auf den Hängen der Berge positioniert hatte. Der Erbauer des legendären Schlosses Neuschwanstein, war ein hoffnungsloser Romantiker und sein Tod im Starnberger See ist inzwischen zu einer verworrenen Legende geworden. Schiller hingegen ließ sich von der traumhaften Berglandschaft inspirieren und verfasste hier die Geschichte vom schweizerischen Nationalhelden Wilhelm Tell.
Im Sommer ist Brunnen das Ziel zahlreicher Wanderer, deren Ausflugsziele Rigi und Bürgenstock, das Muotathal mit dem Höllloch, Treib-Seelisberg, Fronalpstock oder der Tierpark Goldau sind. Ein besonderes Erlebnis kann der «Weg der Schweiz» sein, der in einigen Etappen auf dem um den Urnersee führt. Von den jeweiligen Etappenzielen ist eine Rückkehr mit Schiff nach Brunnen möglich. Schiffe, die auf dem verzweigten Wassernetz verkehren, stammen zum Teil aus vergangener Zeit und werden teilweise noch mit Dampf betrieben. Auf diese Weise lassen sich die Alpen aus einer ganz neuen Perspektive entdecken.
Wasser- und Freizeitsportler finden in Brunnen ein wahres Paradies. Die weitläufige Seenlandschaft kann vielerorts zum Rudern, Kanu und Wasserskifahren genutzt werden. Biker finden hier gut ausgebaute Radwanderwege zu den umliegenden Gipfeln. Wellness und Fitness haben in unzähligen Einrichtungen ihren Platz gefunden.
Ganz in der Nähe von Brunnen befindet sich das legendäre Rütli. Die Geburtsstätte der Eidgenossen wird nicht monumentalisch gepflegt, aber mittels eines Museum an die historische Bedeutung erinnert. Auf der Rütli (kleine Rodung) wurde das „ewige Bündnis“ zwischen den drei Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden geschlossen. Der „Bundesbrief“ zwischen den Parteien gilt als die Gründungsurkunde der Schweiz und ist datiert auf August 1291. Die „Wiege der Schweiz“ ist eine fünf Hektar große Wiese mit einem Gasthaus, dem Dreiländerbrunnen und einem Museum.
Während der Wintermonate kann ein Aufenthalt in Brunnen ähnlich attraktiv sein. Die Wintersportorte wie Stoos-Fronalpstock, Skiregion Mythen, Sattel-Hochstuckli und Rigi sind innerhalb kürzester Zeit zu erreichen und halten für den geneigten Wintersportler knapp 100 Pistenkilometer parat.

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19. Dezember 2007

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Autor: Ariane

Sölden ist nach der Hauptstadt Wien das zweitgrößte Tourismuszentrum der Alpenrepublik Österreich. Über zwei Millionen Übernachtungen, hauptsächlich im Winter, hat Sölden jedes Jahr.
Nicht schlecht für ein einstiges Dorf im österreichischen Öztal. Besiedelt wurde das Gebiet im Tal schon zur Steinzeit. Jäger und Sammler fanden hier genug Nahrung und Unterkünfte.
Die frühe Besiedlung bezeugen zahlreiche Funde, wie jene des „Ötzis“ – eine 5.300 Jahre alte Gletschermumie, die hier 1991 gefunden wurde und nun im Archäologie-Museum in Bozen zu sehen ist. Urkundlich erwähnt wird der Ort Sölden erst um 1150, unter dem Namen „Seldon“. Lebensgrundlage der hiesigen Bewohner war Jahrhunderte lang die Viehzucht und der Handel. Mitte des 19. Jahrhundert begann allmählich mit der industriellen Revolution und den technischen Fortschritten die touristische Erschließung des Öztales. Mit dem Bau der ersten Ski-Lifte etablierte sich Sölden dann als beliebter Wintersportort.
Aber auch im Sommer ist Sölden ein attraktives Ziel, denn rund 300 Kilometer Wander- und Radwege erwarten die Besucher rund um den Ort. Das weite Tal, die wunderschöne Berglandschaft, die weißen Gipfel der Berge – alles mundet in einer wunderbaren Kulisse. An kleinen Berghütten können sich die müden Wanderer erfrischen und Spezialitäten des Öztales genießen. In den gesamten Öztaler-Alpenraum gibt es sogar ein 1.300 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz – also eine großflächige Auswahl für die Gipfelstürmer.
Der Wintertourismus ist die Haupteinnahmequelle der Gemeinde Sölden, zu der 39 Seilbahnen gehören. Insgesamt, wenn man die beiden Gletscherpisten (Rettenbach- und Tiefenbachgletscher) einrechnet, erwarten die Wintersportler 146 Pistenkilometer, auf denen es rasant bergab geht. Die zahlreichen Skihütten sind tagsüber
immer gefüllt und mancher Tourist genießt in luftiger Höhe die wärmende Sonne und hascht einige Pigmente. Skifahrer und Snowboarder können hier unendlichen Fahrspaß erleben. Für die Langläufer hat man eigens drei Langlaufliopen angelegt, damit nicht nur die Abfahrer auf ihre Kosten kommen. Die beleuchtete Rodelbahn in Sölden können ganz Mutige hinab rasen. Hinzu kommen eine Tennishalle, eine Eislaufbahn und Schwimmhallen, die das umfangreiche Freizeitangebot in Sölden ergänzen.
Eigens für die Wintermonate hat die Firma TUI-Fly zwischen deutschen Großstädten und Sölden Fluglinien eingerichtet. Da diese Flüge meist sehr günstig sind, kann man gänzlich auf eine Anreise mit dem PKW verzichten. [...mehr]
12. Dezember 2007

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Autor: Ariane

Der Schweizer Sommer- und Winterurlaubsort Engelberg in den Alpen wirbt mit dem Slogan „Welcome to Heaven“. Und so unrecht haben die Werbefachleute bei Engelberg nicht, denn die Gemeinde kann sowohl im Sommer als auch im Winter paradiesisch sein.
Besonders lebhaft geht es im Sommer rund um Engelberg zu, fast überall sind Freizeitsportler bei all möglichen Aktivitäten zu beobachten – Klettern, Wandern, Mountain-Bike fahren, Nordic Walking oder Golfen. Die Gemeinde Engelberg bietet seinen Besuchern ein umfangreiches Angebot an Wandermöglichkeiten, so kann man eine Wandertour zu den schönen Berghütten im Umland unternehmen, sich auf eine Vier-Seen-Wanderung durch das Titlis begeben, den Brunni-Pfad entlang wandern oder auf den Spuren der Säumer wandeln. Mountain-Biker haben ganz verschiedene Strecken zur Auswahl, die sich je nach Schwierigkeit unterscheiden. Fahrten zu Berghütten oder Rundtouren sind nur zwei der möglichen Optionen.
Das Klettern rund um Engelberg kann zu einem wunderbaren Familienerlebnis werden. Ausgewählte Wände mit geringem Schwierigkeitsgrad bereiten der gesamten Familie Spaß und Freude. Natürlich kommen auch Kletterspezialisten auf ihre Kosten, steile und senkrechte Wände finden sich fast überall. Wer es etwas ruhiger angehen lassen möchte, kann sich auf den 18-Loch-Golfpacour begeben. Die Anlage wurde wunderschön und anspruchsvoll gestaltet.
Wintersport ist in Engelberg fast spektakulär. Bei der Abfahrt vom Titlis nach Engelberg werden auf knapp 12 Kilometern Länge fast 2.000 Höhenmeter überwunden. Dabei passiert man eine atemberaubende Schneelandschaft und Gebirgswelt. Die Brunni-Abfahrt ist etwas familiärer geprägt und eignet sich besonders gut für Anfänger. Sie gilt als die Sonnenseite von Engelberg. Durch das einzigartige Seilbahnsystem rund um Engelberg lassen sich viele Pisten und Gipfel problemlos erreichen. Für Kinder wurde eigens der Yeti-Kinderpark eingerichtet, wo auch die kleinsten Urlauber garantiert Spaß haben werden.
Ein wirkliches Highlight im Winterurlaub kann eine Übernachtung im Iglu-Dorf sein. In dem von Künstler errichteten Dorf kann man Übernachtungen, aber auch Seminarräume buchen.Auf der Groß-Titlis-Schanze findet jedes Jahr regelmäßig ein Skisprung-Weltcup statt. Eigens für dieses Sportevent reisen zahlreiche Fans nach Engelberg.
Berühmt ist Engelberg auch für sein Benediktiner-Kloster, dessen Ursprung im 12. Jahrhundert liegt. Sein heutiges Aussehen erhielt das Kloster zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Seit dem Voranschreiten des Tourismus ist der eigentliche Charakter in den Hintergrund geraten, weshalb der heutige Konvent nur noch knapp 40 Mitglieder zählt.

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11. Dezember 2007

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Autor: Ariane

Wenn man allgemein von den Alpen spricht, fallen sofort die typischen Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz und manchmal noch Italien oder Frankreich, dabei existiert im Nordwesten Sloweniens auf einer Fläche von über 4.000 Quadratkilometern noch ein faszinierender Teil des Hochgebirges, die Julischen Alpen. Seinen Namen erhielt der Gebirgszug nach dem Geschlecht der „Iulia“ zu Beginn der heutigen Zeitrechnung, deren prominentester Vertreter Gauis Julius Cesar war.
Die Julischen Alpen sind im Sommer und im Winter eine Reise wert. Während der Sommermonate eignen sich die natürlich Bedingungen zum Wandern und Trekking, auch Mountain-Biker kommen auf ihre Kosten, auch wenn dafür noch nicht alle Gebiete geeignet sind. Bekannte Orte für die Sommermonate sind Bled und Tarviso. Bled, eine Gemeinde mit knapp 11.000 Einwohnern, ist direkt am Bleder See und 50 Kilometer der Hauptstadt Ljubljana gelegen. Neben den Gebirgseroberern kommen Wassersportfreunde voll auf ihre Kosten.
Wasserski, Schwimmen und Angeln sind hier selbstverständlich. Als Sehenswürdigkeit gilt die Marienkirche auf einer kleinen Insel mitten im Bleder-See, welche mit kleinen traditionellen Holzbooten angesteuert werden kann. Tarvis hingegen gehört zum italienischen Hoheitsgebiet, aber auch zu den Julischen Alpen. Die Bevölkerung setzt sich aus Slowenen, Italienern und Deutschen zusammen. Die kulturelle Mischung macht sich fast überall in der 5000-Seelen-Gemeinde bemerkbar. Bekannt wurde Tarviso für seinen Markt, als in den 50er Jahren vor allem Österreicher zu Tausenden hierher kamen, um Einzukaufen.
Bekanntester Wintersportort ist Ratece, dessen Stadtteil Planica vor allem für Skisprung-Fans ein Begriff sein sollte. Auf der hiesigen Skisprungschanze macht der Weltcup jedes Jahr einmal Station. Die Schanze eignet sich vor allem zum Skifliegen, wo regelmäßig Weiten über 200 Meter erzielt werden und so verwundert es nicht, dass der Skiflug-Weltrekord von 239 Metern durch Bjørn Einar Romøren hier aufgestellt wurde.
Fast überall in den Julischen Alpen gibt es Wintersport-Zentren für den Langlauf und für die Abfahrt. Die Pisten sind jedes Jahr sehr gut präpariert und eigenen sich für Jedermann, vom Anfänger bis hin zum Profi. Da die Orte sehr viel Wert auf ihre Gäste legen, haben sich die Anreise, die Unterkünfte und der Service in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Den Urlaub sollte man aber immer so legen, dass man nicht mit irgendeinem Sportevent kollidiert, weil die Preise sich dann in wesentlich höheren Regionen bewegen.

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10. Dezember 2007

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