Die schönsten Skigebiete in Polen

Autor: Ariane

Auch wenn Polen nicht unbedingt bekannt ist für seine Skigebiete, so gibt es doch einiges dazu zu sagen. Das Riesengebirge, die Hohe Tatra und das Isergebirge sollen nur einige Beispiele der schönsten Skigebiete in Polen sein.

Quelle: flickR/badkleinkirchheim

Mittlerweile zieht es auch immer mehr Wintersportfreunde nach Polen, da die Skigebiete hier noch relativ verschont sind vom Massenwintertourismus.

Zakopane - Eines der schönsten Skigebiete Polens

Zakopane in der Hohen Tatra ist ein äußerst beliebtes Skigebiet, in dem es viele Verleih-Anbieter von Wintersportartikeln gibt. An den Skipisten bieten zudem ausgebildete Skilehrer ihre Dienste an. Darüber hinaus ist der Ort ein bekanntes Gebiet für Leistungssport. Im Jahr 1910 wurden dort der erste Skiwettlauf und das erste Skispringen ausgetragen. Seitdem zieht die Ortschaft jährlich Wintersportler aus der ganzen Welt an.

Skifahren im Schreiberhau

Schreiberhau (Sklarska Poreba) ist ein bekannter Luftkurort in Polen und zählt neben Karpacz zu den beliebtesten Erholungsorten. Der Kurort liegt im Dreiländerdreieck Polen-Tschechien-Deutschland nahe der tschechischen Grenze im Riesengebirge. Das dortige Skigebiet ist in zwei Teile gegliedert, Der eine Teil bietet leichte Pisten und ist somit ideal für Anfänger geeignet. Der andere Teil hat eine Höhe von 1.362 m und bietet aufgrund des speziellen Klimas ähnliche Bedingungen wie in den Alpen.

Die Ortschaft bietet 20 km lange Pisten, die sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet sind. Mehr als 4.440 m ist die längste Abfahrt, wobei ein Höhenunterschied von 637 m überwunden wird. Das Langlaufgebiet ist eines der besten in Polen.

Karpacz im Riesengebirge - Einer der schönsten Skiorte in Polen

Der Ort Karpacz verfügt über viele Lifts und eine etwa 95 Tage im Jahr haltende Schneedecke. In den Winterferien zieht der Skiort viele Wintersportler an, sodass die Pisten relativ überlaufen sind.
Oberhalb des Ortes befindet sich die Kleine Koppe mit vielen Pisten, die zum Teil mit Schneekanonen ausgestattet sind. Die etwa 1.000 m lange Bobbahn kann auch im Sommer genutzt werden.

Auch Wanderfreunde kommen hier auf ihre Kosten. 1.300 km lange ausgewiesene Wanderwege, die zum Teil durch den wunderschönen Karkonosze-Nationalpark führen, bieten sich für erholsame Naturwanderungen an. Zudem gibt es im Ort eine Kletterschule.

Neben luxuriösen Hotels kann auch in einfachen preiswerten Unterkünften eingecheckt werden. In den Restaurants werden typisch nationale aber auch internationale Spezialitäten angeboten und in Bars in Tanzlokalen kann der Abend genussvoll zum Ausklang kommen.

Polen bietet mit seinen wunderschönen Skigebieten eine tolle Alternative zu den überlaufenen Skiorten in den Alpen. Die Unterkünfte sind in der Regel sehr preiswert und bieten alles, was das Herz begehrt.


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Peter Rutke schreibt
am 16. Februar 2011 um 22:35 Uhr

Karpacz- Märchen ja, aber kein Wintermärchen! Stand 15.02.2011

Das Skigbiet liegt schön hoch, ist schön gelegen und über einen schönen langen und gefährlichen Aufstieg mit Skischuhen mühsam zu erreichen. Im Sommer bietet es den Zugang zu den Reizen des Riesengebirges. Im Winter bietet es all die Überraschungen, auf die jeder gerne im Urlaub verzichtet.

Die Betreiber des Gebietes haben zwei große Feinde. Das ist einerseits der Winter, der oft monatelang und dazu völlig unerwartet mit Schnee, Frost und Stürmen antritt. Dann schrumpfen regelmäßig 5km Piste auf 1,5km zusammen, obwohl nach Liftbetreiber 6 km präpariert sind. Hierzu gehört neben Liczyrzepa auch Jan, Lifte, die seit Jahren nicht mehr laufen und zu den besten Abfahrten gehören. Auf den Pisten wachsen Sträucher und Gehölze, die wohl ersatzweise präpariert werden.
Der zweite Feind ist das bewegungslose Personal. Gemeinde und Liftbetreiber präsentieren eben nicht dass, was sie haben, sondern das, was sie gerne gewinnbringend hätten.
Trotzdem sollten Sie Karpacz im Winter nicht meiden, den „Berg Kopa“ aber schon. Denn Karpacz hat sehr viel zu bieten. Die Menschen sind freundlich, höflich, hilfsbereit und gute Gastgeber. Die Natur ist toll. Karpacz hat ein Problem mit dem Naturschutz. Skilaufen nein, auch keinen Langlauf, auch keine Rodelbahnen, außer auf dem Papier. Nein, nur Motorsport. Für einen Berliner kaum zu verstehen. Naturschutz kann aber nicht heißen, dass jeder Gast im Winter 24 Stunden im Hotel bleibt.
Der Skiläufer findet jedoch in Karpacz eine Straße, die über Kowary nach Mala Upa führt. Diese Straße sollte er nutzen, denn hier findet er all das zu angemessenen Preisen, was Karpacz nur verspricht.
Da gibt es sogar richtige Berghütten mit Toiletten. Hier beginnt ein Paradies für Wintersportler aller Art. Da gibt es sogar Sprungschanzen auf denen gesprungen wird und nicht nur ein verfallenes Denkmal aus dem Jahr 2004 mit Namen Olinek, welches schon am Tag der Einweihung lebendig begraben wurde.

Es gibt in Polen, nicht weit von Karpacz ein weiteres Skigebiet, welches vom ADAC getestet wurde. Das Ergebnis war nicht berau­schend und lautete: sehr mangelhaft. Trotzdem wären nicht nur die Einheimischen froh, wenn „die Kopa“ die Qualität vom Skigebiet in Sklarska Poreba auch nur annähernd aufweisen könnte. Bei denen geht es sogar voran, stetig!
„Die Kopa“ wird wohl wie die Sprungschanze enden. Potemkinsche Dörfer werden nicht für die Zukunft gebaut. Zum 01.03.2011 werden die Eintrittskarten zum Skigebietsmärchen bis zu 50% gesenkt. Die Formulierung ist falsch. Eigentlich müsste es heißen: „Die Verluste beim Kauf einer Eintrittskarte werden drastisch gesenkt. Skipass möchte ich nicht sagen. Zum Skipass gehört ein Skigebiet. Finanziell kompensiert wird dieses Vorhaben durch die Erhöhung der Abgaben an die Gemeinde für Pensionen und Hotels, die im Winter weitgehend leer stehen und die trotzdem, gleich einem Wunder, wie Pilze aus der Erde schießen. Denn die Abgabe an die Gemeinde wird nach Quadratmetern berechnet. Rechte Tasche, linke Tasche. Investitionsruine Karpacz. Ein falsches Märchen, kein Wintertraum, eher ein Alptraum und sicheres, gewinnträchtiges Zlotygrab.

Peter Rutke am 15.02.2011
 

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