Lawinen – So kann ich mich schützen & Tipps für den Notfall

Autor: Ariane

Lawinen sind vor allem beim Skifahren und Snowboarden außerhalb markierter Pisten eine Gefahr, auf die man eingestellt sein sollte, wenn man sich auf Abwege begibt. Was Sie als Off-Roader beachten müssen, erfahren Sie hier.

Grundsätzlich soll vorangestellt sein, dass das Ski und Snowboard fahren außerhalb markierter Pisten nur für absolute Profis vorbehalten bleibt. Wer sich noch nicht einmal auf seinem Brett sicher fühlt, der begibt sich bei sogenannten Back Country Touren in Lebensgefahr. Selbst erfahrene Freestyler sind bei solchen Aktionen schon ums Leben gekommen. Überschätzen Sie sich also nicht und lassen sich nicht von anderen zu solch waghalsigen Touren überreden, wenn Sie sich selbst nicht ganz sicher sind. Seien Sie sich immer über die möglichen Konsequenzen für ihr eigenes Leben und das ihrer Familie bewusst!

Lawinen – Eine Gefahr und ihr Reiz

Lawinen üben gerade weil sie so gefährlich sind, einen unglaublichen Reiz auf Freestyler aus. Der Gedanke an die mögliche Gefahr im Rücken lässt den Adrenalinspiegel in die Höhe schnellen. Die Schneemassen, die sich von Berghängen lösen und mit einer gewaltigen Kraft hinab ins Tal stürzen, können aber schnell auch den Tod für den Sportler bedeuten, wenn er nicht gut darauf vorbereitet ist. Hier gibt’s ein paar Tipps zum Schutz vor Lawinen und für den Notfall.

Nützliche Tipps zum Thema Lawinen

  1. Informieren Sie sich vor jeder Back Country Tour über die Lawinenwarnstufe. Lawinenwarndienste geben täglich die Gefahrenstufen von 1-5 bekannt. Bei hohen Warnstufen begeben Sie sich lieber nicht ins ungesicherte Gelände!
  2. Besuchen Sie einen Kurs zur Strategischen Lawinenkunde. Hier lernen Sie die Wetterlage und das Gelände richtig einzuschätzen und Risikomanagement zu betreiben.
  3. Tragen Sie immer eine Notfallausrüstung bei sich! Dazu zählt ein so genanntes LVS-Gerät. Das Lawinenverschüttungssuchgerät hilft im Notfall zusammen mit der Lawinen-Sonde verschüttete Personen anzupeilen und schneller zu bergen. Außerdem benötigen Sie eine Lawinenschaufel. Mit dieser können Sie Verschüttete von den Schneemassen befreien. Zusätzlich sollte stets ein Funkgerät, Handy oder ähnliches am Mann sein, damit im Notfall die Bergwacht verständigt werden kann. Auch eine Trillerpfeife oder ein Leuchtfeuer können helfen sich in den weißen Weiten bemerkbar zu machen.
  4. Mittlerweile gibt es sogar sogenannte Lawinen-Airbags, die integriert in einem Rucksack im Notfall den Sportler vor der Verschüttung bewahren sollen. Informieren Sie sich im Sportfachgeschäft oder beim Lawinenexperten!

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tok schreibt
am 11. Januar 2012 um 17:18 Uhr

lawinen sind sehr wichtig

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