» Klettern

Autor: Ariane

Zwischen Blassenkamm und Waxensteinkamm liegt das Höllental. Direkt im Zugspitz-Massiv  liegt auch die atemberaubende Höllentalklamm. Diese Route, die von Hammersbach zur Zugspitze führt, ist nichts für schwache Nerven. Das Wandern zur Klamm ist jedoch nur im Sommer möglich. In den Wintermonaten bleibt sie geschlossen, aufgrund von Lawinengefahr.

Die Höllentalklamm markiert einen mächtigen Einschnitt zischen den Felsenwänden. Wer jedoch den Weg dorthin auf sich genommen hat kann auch in der Höllentalangerhütte nächtigen um neue Kraft zu tanken. Denn erst danach kann man durch das Höllental wandern und Deutschlands höchste Gipfel erklimmen. Das Gebiet rund um die Zugspitze ist für Wanderfreunde ein echtes Highlight.

Höllentalklamm©flickr/Allie Caulfield

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Autor: Ariane

Die Ritternbahn in Bozen-Oberbozen blickt auf eine lange Tradition zurück. Die Verkehrsverbindung fand bereits vor über 100 Jahren statt, damals fuhren die Bozner Patrizier mit der Zahnradbahn vom Waltherplatz auf den Ritten.

Im Jahr 1966 wurde die Seilbahn dann durch eine Schwebebahn ersetzt, die mit 4.566 m Länge damals im „Guinessbuch der Rekorde“ als längste Seilschwebebahn der Welt geführt wurde.Seilbahn © Flickr/ gnislew

Im August des Jahres 1907 wurde die Rittnerbahn eröffnet und führte vom Zentrum der Stadt Bozen direkt rauf auf den Berg Ritten.

Ein Zahnrad war für die Überwindung der knapp 1000 Höhenmeter verantwortlich, was mir persönlich ja gar nichts wäre.

Trotz zweier Weltkriege hat sich die Rittnerbahn in den Bergen der Stadt Bozen gehalten und ist mittlerweile ein echte Sehenswürdigkeit der Stadt geworden.

1966 war sie dann nicht mehr Zeitgerecht und die Zahnrad-Anlage wurde durch eine Seilschwebebahn ersetzt, die Oberbozen mit dem Zentrum von Bozen in schnellen 12 Minuten verbindet.

Die Rittner Seilbahn ist die längste Seilbahn der Welt!

Doch am Rittner Hochplateau hat sich urige Atmosphäre gehalten und noch heute verkehrt die Rittnerbahn im Stundentakt zwischen Klobenstein und Oberbozen.

Und wenn man schon mal in den Bergen ist, Oberbozen und Bozen bietet eine wunderbare Bergwelt in denen das Klettern viel Spaß macht!

Und das natürlich das ganze Jahr über und bei jedem Wetter. Aktuell wird die Seilbahn auf den Ritten neu gebaut und ab dem Frühling 2009 in Betrieb genommen!    [...mehr]


Autor: Ariane

Beat Kammerlander zählt zu den besten Kletterern der Welt und hat viel zur Entwicklung des Klettersports beigetragen.

Eiger Nordwand und Heilkreuzkofel hat Beat Kammerlander (nicht zu verwechseln mit Hans Kammerlander) bereits alleine bezwungen. Klettern ist eben sein Leben und seine Leidenschaft.

In diesem noch recht jungen Jahr hat Beat Kammerlander auch bereits eine Erstbegehung gewagt, an der Bürser Platte in Vorarlberg, und sie “Prinzip Hoffnung” getauft. Er ist sie “clean” gegangen, das heisst ohne Bohr- oder Normalhaken und nur mit natürlichen Sicherungsmitteln.  Kammerlander selbst vergleicht die Felswand mit einer Rauhfasertapete.

“In dieser Wand geht ein kleiner Riss hoch, der praktisch nach 25 Metern ausläuft [...] weiter oben läuft der Riss diagonal versetzt weiter. Die Kletterei ist wirklich speziell [...] Wenn man da zu ernst und zu oft probiert, ruiniert man sich die Schuhe und holt sich blutige Finger. Es ist wie eine kleine Schlacht…” [Zitat Kammerlander]



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Autor: Ariane

4478 Meter ist es hoch, das Matterhorn. Damit ist es der höchste Berg der Schweizer Alpen.

Matterhorn, Gornergrat und Riffelsee ©thisisbossi/ Flickr

Das Matterhorn ist eines der Wahrzeichen der Schweiz. So dient es beispielsweise als Logo auf der weltberühmten und beliebten Toblerone-Schokolade.
Optisch -der Gipfel erinnert an eine Pyramide- und auch bergsteigerisch gehört es zu den Sensationen der Alpen und ist daher ein beliebtes touristisches Ziel. Auch die Besteigungsgeschichte macht das Matterhorn zu einem ganz besonderen Ort.

Die Ost-, Nord- und Westwand des Berges gehören zur Schweiz, während die Südwand zu italienischem Gebiet gehört.

1581 war es, als der Berg das erste Mal schriftlich erwähnt wurde, damals noch als Mont Cervin, später auch als Monte Silvio und Monte Servino. Knapp einhundert Jahre später, 1682, fiel erstmalig der Name Matterhorn. Sein Name leitet sich von der „Matte“ ab. Gemeint ist damit die grasbewachsene Talweitung unterhalb der Gornerschlucht, die heute fast komplett vom Dorf Zermatt („zur Matt“) bedeckt ist. Umgangssprachlich ist das Matterhorn auch als ds`Horn (Zermatter Dialekt) oder ds`Horu (Wallisier Dialekt) bekannt.

Erste Besteigungsversuche erfolgten im 19. Jahrhundert, zunächst allesamt erfolglos, was vor allem daran lag, dass fast ausschließlich von italienischer Seite bestiegen wurde. 1862 erklomm John Tyndall als Erster die Südwestschulter, die heute Pic Tyndall genannt wird. Am 14. Juli 1865 gelang Edward Whymper mit einer 7er-Seilschaft die Erstbesteigung. Und das auch noch unter immensem Zeitdruck, denn Whymper befand sich in einem Wettstreit mit seinem ehemaligen Kletterfreund Jean-Antoine Carrel. Vier Mitglieder der Seilschaft stürzten oberhalb der Nordwand tödlich ab.

Mehr als 400 Bergsteiger hat das Matterhorn das Leben gekostet; 25 von ihnen sind bis heute nicht geborgen worden.

Der am weitaus häufigsten begangene Aufstiegsweg ist der Hörnligrat von Zermatt aus (Nordostgrat), er gilt als der einfachste Aufstieg. Auf 4003 Metern Höhe, nordöstlich unterhalb des Gipfels, gibt es als Biwak für Notfälle die Solvayhütte mit 10 Notlagern.
Eine ebenfalls beliebte Route führt über den Südwestgrat über den kirchendachartigen Pic Tyndall (auch bekannt als Liongrat oder Italienerweg). Auch durch die abweisende Nordwand verläuft eine Aufstiegsroute, die hin und wieder von Spezialisten gewählt wird, aber als besonders gefährlich gilt.

Man muss jedoch kein Bergsteiger sein, um dem Matterhorn nahe zu kommen.
Von Schwarzsee aus startet der Wanderweg zur Hörnlihütte, die der Ausgangspunkt der Besteigung des Matterhorns ist. Die Hütte ist von Juni bis Ende August/ Anfang September rund 80 Tage geöffnet. Auf diesem Weg gelangt man über Gletschermoränen vorbei an Bergseen und wunderschönen Landschaften so nah an den Berg heran, wie es ohne bergsteigen und klettern möglich ist.    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Zugspitze ist mit 2962 Metern Deutschlands höchster Berg und die gesamte Region ideal für Wintersport und Wandern.

Zugspitze ©Tourismus Garmisch-Partenkirchen

Nur wenige Berge haben so viele Besucher wie die Zugspitze. Das liegt ganz einfach daran, dass nur wenige Berge so unkompliziert via Bahn und Gondel zu erklimmen sind. So treffen sich jedes Jahr viele tausende Touristen auf aller Welt oben vor dem Gipfelkreuz und genießen das einzigartige Panorama, das sich ihnen bietet.

Den Namen hat der Berg von den vielen Lawinenzügen, die an den Steilhängen der Nordseite abgehen bzw. abgegangen sind.
Und wer erst einmal oben ist, bekommt nicht selten Lust auf mehr. Im Winter befindet sich auf dem Zugspitzplatt, rund 350 Meter unterhalb des Gipfels, Deutschlands höchst gelegener Skiverleih und so kann man sich auch mal ganz spontan die Bretter unter die Füße schnallen und ein wenig über die Piste wedeln.    [...mehr]


Autor: Ariane

Der Montblanc - wunderschön, aber gefährlich © flickr / µµ

Letzten Monat ist eine Lawine am Mont Blanc heruntergekommen. Dabei wurden acht Bergsteiger verschüttet, die bis heute nicht gefunden wurden. Im französischen Teil der Alpen ist der Montblanc mit 4.807 Metern der höchste Berg des Massivs.

Damit hat sich mal wieder gezeigt: Die Alpen sind kein Ort, der jemals ganz sicher für Touristen sein wird. Das Bergsteigen, was die Menschen gerne praktizieren, weil es Geist und Seele frei macht, ist kein Spaziergang, sondern ein gefährlicher Sport. Anders als bei anderen Sportarten kann einen hier manchmal auch kein Können retten - das ist dann nur grausames Pech.

Laut den Berichten der Bergsteiger hatte sich der Gletscher, der den Steg zerstörte, vollkommen lautlos gelöst und rutschte auf die aus Franzosen und Italienern bestehende Gruppe zu. Sieben von ihnen kamen mit dem Leben davon, die restlichen elf Bergsteiger sind gestorben.

Ein Artikel zum Unglück auf Welt.de.    [...mehr]


Autor: Petra

Hoher Wasserfall im Pitzbach/©flickr/hnoot“Steter Tropfen höhlt den Stein” sagt ein altes Sprichwort. Das dies hier wörtlich zu nehmen ist, sieht man bereits beim Einstieg in den Pitzbach. Die im schönen Karwendel gelegene, enge Schlucht birgt einige Probleme die es zu lösen gilt.

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Autor: Ariane

Eisklettern

Gerade in der Wintersaison suchen alpine Kletterer neue Herausforderungen und haben diese im Eisklettern gefunden. Es müssen zugefrorene Flusspassagen, Wasserfälle und schneebedeckte Hänge mit ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bezwungen werden.

Die Erfahrung des alpinen Kletterns sollte man schon einmal gemacht haben, bevor man sich an die gefrorenen Hänge begibt, schließlich erfordert das Eisklettern eine ähnliche Ausrüstung und Kenntnisse. Hinzu kommen gelegentlich noch Steigeisen speziell für das Material Eis sowie sogenannte Eisschrauben.

EiskletternUm die Kunst des Eiskletterns zu erlernen, sollte man im Vorfeld eines Winterurlaubes eine Kletterschule besuchen. In nur wenigen Tagen erlernt man überlebensnotwendige Techniken, um im Eis bestehen zu können. Richtiges Gehen mit Steigeisen, Spaltenbergung, Rutsch- und Fallübungen, Sichern, Verwendung von Eisschrauben, Handhabung des Eispickels, Verhalten im alpinen Gletschergelände sind wesentlicher Teil dieser Ausbildung. Am Ende einer Kletterausbildung steht die Besteigung einer anspruchsvollen Strecke, um das Gelernte zur Anwendung zu bringen.

Aiguille du Peigne im SommerWunderbare Klettermöglichkeiten finden sich zum Beispiel in Graubünden in der Nähe von St. Moritz. Der Val Lagrev mit seinen 2.560 Metern bietet gute und stabile Eisverhältnisse. Weitere gute Kletterorte sind Graustock, Känzeli/Gross Ruchen, Eiger, Clariden und Aiguille du Peigne in Frankreich.

Gerade für junge Menschen, die etwas Nervenkitzel im Urlaub benötigen und keine Angst vor der Höhe haben, kann Eisklettern die ideale Sportart zum Entspannen werden. Die herrliche Winterlandschaft und die einzigartigen Perspektiven, die sich beim Klettern ergeben, sind wunderbare Nebeneffekte des Sports.    [...mehr]