Autor: Ariane
Das Bärengassen Museum in Zürich war 32 Jahre lang Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische, die etwas über die Geschichte der Stadt erleben wollten. Ende 2008 musste das Museum schließen.

Inmitten eines modernen Viertels und in unmittelbarer Nähe zum Paradeplatz befinden sich die Gebäude des Museum Bärengasse. 1976 eröffnete das Museum Bärengasse in den zwei barocken Wohnhäusern und zeigte Exponate zur Geschichte der Stadt Zürich. Zuletzt hatte die Dauerausstellung die Menschen und Mentalitäten der Stadt Zürich zum Thema. [...mehr]
4. Mai 2009

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Autor: Ariane
Vom 20. bis 22. März findet erstmalig das Internationale Käsefestival in Oberstdorf im Allgäu statt.

Etwa 40 Aussteller aus ganz Europa stellen bei diesem Event ihre Köstlichkeiten aus, darunter selbstverständlich auch einige spezielle Almkäsereien aus den Alpenregionen, vor allem Alp- und Bergkäsereien aus den Gegenden rund um Oberstdorf. Man könnte auch sagen: Hier treffen sich die besten Käse der Welt.
Ein Highlight des Käsefestivals ist der Bergkäseausstich des Alpwirtschaftlichen Vereins. Dabei werden die Alpenspezialitäten von einer Jury getestet, beurteilt und prämiert. Nachdem das geschehen ist, ist das Festival offiziell eröffnet und es kann gekostet und gekauft werden. Am Rahmenprogramm mangelt es selbstverständlich auch nicht, sodass das Käsefestival ein riesiges Familienfest und ein Highlight für Feinschmecker und Käseliebhaber werden dürfte.
Ab 2009 soll das Käsefestival jedes zweite Jahr in Oberstdorf stattfinden, im Wechsel mit dem Käsefestival in Sand in Taufers/Südtirol.
Oberstdorf ist sozusagen das Herz der “Käseküche” von Deutschland, so wird das Allgäu von so manchem Feinschmecker betitelt. Hier werden rund 25 Prozent der bayrischen Milch erzeugt und über 50 Prozent des bayrischen Hartkäses sowie rund 30 Prozent des Weichkäses. Sieben Sennalpen gibt es rund um Oberstdorf, auf denen man nicht nur bei der Produktion des Bergkäses zuschauen, sondern diesen (zusammen mit anderen vor Ort produzierten Leckereien) auch kosten kann.
www.kaesefestival-oberstdorf.de
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13. März 2009

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Autor: Ariane
Große Ausstellung eines der einflussreichsten und bedeutendsten Künstlern der Gegenwart: Das Museum Albertina in Wien zeigt bis Ende Mai rund 150 Werke des großen Künstlers Gerhard Richter.

Die Ergebnisse von fünf Jahrzehnten kreativen Schaffens sind bereits seit Ende Januar in Wien zu sehen. Durchzogen von Stilbrüchen und unglaublich variationsreich ist das Werk von Gerhard Richter, der sich keinen Plan für seine Kunst zurecht gelegt hat, sondern von seiner Spontaneität lebt.
Bekannt ist Richter vor allem für seinen Fotorealismus. Er verwendete Fotografien als Vorlage für seine Bilder, er malte die Motive ab, vergrößerte, überhöhte oder verwischte sie und schuf damit eine eigene Ästhetik. Stillleben, Landschaften und Menschen: Durch seine Bilder, wenn er seine Lieben verewigt, gibt Gerhard Richter auch Einblick in sein Privatleben.
Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen sind nun in der Albertina zu sehen. Viele der Leihgaben stammen aus so berühmten Sammlungen wie zum Beispiel der Sammlung Frieder Burdas oder aus dem Besitz Gerhard Richters selbst. So ist die Ausstellung in der Hauptstadt Österreichs nicht nur eine Fortführung vorheriger Ausstellungen in Baden-Baden und Edinburgh, sondern sind durch zahlreiche erstmals ausgestellte Stücke erweitert.
Gerhard Richter, 1932 in Dresden geboren, lebt und arbeitet heute in Köln und ist der wohl teuerste lebende Künstler Deutschlands.
Die Ausstellung in der Albertina in Wien ist noch bis zum 30. Mai 2009 zu sehen. Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr; Eintritt 9,50 Euro. [...mehr]
12. Februar 2009

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Autor: Ariane

Das barocke Zeitalter steht für stilvolle Bauwerke, Lebenslust und Hochgefühl. Das Theater an der Wien veranstaltet vom 14. bis 23. Oktober zum ersten Mal Barocke Festtage.
An fünf Opern- und fünf Konzertabenden wird das Theater ein umfangreiches Programm präsentieren, dass mit der Erstaufführung von Ch. W. Glucks Orfeo ed Euridice, musikalisch geleitet von René Jacobs, seinen Höhepunkt findet.
Ginge es nach dem Willen des Theaterhauses, so würden sie demnächst alle zwei Jahre ihre Besucher auf eine Reise in die prunkvolle Vergangenheit dieses Zeitalters einladen.
Lauschen sie den Klängen bekannter Komponisten oder lassen sie sich von der Musik unbekannter Interpreten inspirieren. Im Theater an der Wien wird ihnen in diesen Tagen wirklich alles geboten, was das Barock-Herz begehrt.
Die Tenöre Max Emanuel Cencic und David Daniels werden ihnen ihr beispielloses Können mit Arien von Händel und Bach präsentieren. Weitere Gäste sind unter anderem das Amsterdam Baroque Orchestra, The English Concert & Harry Bicket, Academia Monzis Regalis, das Freiburger Barockorchester und die Akademie für Alte Musik Berlin
Ein Festivalpass kosten 55 bis 130 Euro und ermöglicht ihnen, alle fünf Konzerte in Wien zu besuchen. [...mehr]
13. Oktober 2008

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Autor: Ariane
Die indische Bundesstaat Nagaland ist lange Zeit aus dem Gedächtnis der westlichen Welt verschwunden. Das Völkerkundemuseum in Zürich und das Museum der Kulturen in Basel geben aktuell Einblicke in das kulturelle Erbe der Region. Die Ausstellung im Züricher Museum wurde bereits am 7. Juni eröffnet und wird noch bis zum 1. März 2009 zu sehen sein. Das Museum Basel zeigt seine Ausstellung noch bis zum 17. Mai.

In einer Bergregion an der Grenze zwischen Nordostindien und dem nordwestlichen Burma leben die Naga. Während der britischen Kolonialzeit waren sie als Kopfjäger gefürchtet, wurden aber gleichzeitig für ihr handwerkliches Geschick bestaunt. Das Gebiet der Narga war seit der Unabhängigkeit wegen zahlreichen bewaffneten Konflikten zum Sperrgebiet erklärt worden. Erst seit dem Jahr 2001 können auch Ausländer wieder in den indischen Bundesstaat einreisen.
Der Projektleiter erklärt, dass in Zürich die Brüche zwischen Vergangenheit und Gegenwart thematisiert werden während sich im Baseler Museum alles um die Sammlungen als Zeugen einer vergangenen Zeit dreht.
Die NAGA in Zürich ist nur eines von vielen kulturellen Angeboten, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Durch die enge Zusammenarbeit wurden zwischenzeitlich mehrere Jobs in Zürich geschaffen. [...mehr]
28. August 2008

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