Bei einem Rundgang durch die Stadt wird man irgendwann auf den Petersfriedhof treffen. Eine Stätte der Ruhe für die Toten, aber auch ein Publikumsmagnet. Auf dem kleinen Friedhof unterhalb der Festung Hohensalzburg, fühlt man sich ein wenig beklemmt. Schön, geschmückte Gräber ehren die Toten. Von hier aus sind die im Festungsberg verlaufenden Katakomben zu sehen. Fensteröffnungen im massiven Fels weisen auf sie hin. Zu den Katakomben zählen drei vermutlich vorchristlichen Kapellen. Neben der Maximuskapelle liegen Josef Haydn und Mozarts Schwester Nannerl begraben. [...mehr]
» Salzburg
Dicht gedrängt laufen die Menschen durch eine Straße in der Salzburger Altstadt. Mit den kleinen Schildern, die über jedem Laden hängen erinnert diese Szenerie ein wenig an die Winkelgasse aus Harry Potter. Nur ohne Hexen und Zauberer natürlich
An einem schönen sonnigen Tag lässt sich die an der Salzach gelegene Stadt am besten erkunden. In der historischen Altstadt, kann man hervorragend bummeln und shoppen, aber auch kulturell hat Salzburg einiges zu bieten.
Die kleinen Sträßchen unterhalb der Festung laden förmlich zum Kaufrausch ein. Reihen sich hier doch verschiedene Markengeschäfte und Traditionelles aneinander. Und wenn der kleine Hunger kommt, dann findet sich jede menge an kulinarischen Verköstigungen. [...mehr]
Vom 26. Juli bis zum 31. August werden in Salzburg in Österreich die Salzburger Festspiele stattfinden. Schon vorher, vom 9. - 12. Mai, zum Pfingstwochenende, ist wie jedes Jahr ein ganz besonderes Programm vorgesehen, dass man dank günstiger Reisen selbst miterleben kann.
In diesem Jahr wird sich, wie schon 2007, alles um die “Reise nach Neapel” des italienischen Dirigenten Ricardo Muti drehen. Er stellt dem Salzburger Publikum die Oper Il matrimonie inaspettato von Giovanni Paisiello vor. Dazu ein Zitat von Muti von der Homepage des Veranstalters:
“[Die Oper] entstand 1779 und damit ein Jahr später als die Cimarosa-Oper Il ritorno di Don Calandrino, die wir im Vorjahr vorstellten. Wie Cimarosa ist Paisiello einer der wichtigsten Vertreter der neapolitanischen Schule. Er war auch der erste Direktor des Conservatorio S. Pietro a Majella, das aus dem Zusammenschluss der einst vier Konservatorien entstanden ist. Hier lehrten die wichtigsten Komponisten, wie Porpora, Durante, Jommelli, Scarlatti, und standen in einer fruchtbaren Konkurrenz zueinander.“
Muti soll seine Idee, auf den Salzburger Festspielen “die Geschichte Neapels zu atmen”, mit dem Studium von Noten in italienischen Klöstern bereichert haben. So will er einen vorher nie dagewesenen Blickwinkel auf altes italienisches Opern-Liedgut schaffen.
Die Neustrukturierung der Festspiele zu Pfingsten kam schon im letzten Jahr gut an, wer sich noch Karten besorgen will, der sollte sich beeilen. Oftmals lassen sich diese in Kombination mit Städtereisen erwerben. Wer keine mehr kriegt, fährt trotzdem hin, und genießt ein paar Salzburger Nockerln.
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