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Autor: Ariane

Auch in den Alpenländern ist man auf der Suche nach günstigen Reisemöglichkeiten. Da sich Billigflieger nur im begrenzten Maße anbieten, muss man nach Alternativen schauen. Die erste und populärste Möglichkeit in den Alpenländern zu Reisen ist mit großem Abstand die Bahn. Allerdings ist die Bahn nicht für alle Menschen attraktiv und nicht immer besonders günstig.

Eine Lösung könnten Mitfahrzentralen sein, die insbesondere bei jungen Menschen eine hohe Popularität genießen. Mit Hilfe dieser Plattformen im Internet oder teilweise auch in den Städten finden Menschen zueinander, die das gleiche Reiseziel besitzen und auf diese Weise Kosten sparen können. Das Prinzip der Mitfahrgelegenheiten ist sehr simpel, so bieten Autofahrer mit bestimmten Reisezielen an, zwei bis drei Personen mit dem ähnlichen Ziel mitzunehmen, wobei sich die Mitreisen durch einen geringen Unkostenbeitrag am Benzingeld beteiligen. Manchmal ist es auch nur ein Etappenziel, wohin der Fahrer seine „Gäste“ mitnimmt, aber so ist beiden Parteien geholfen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Arosa

Der idyllische Alpenort Arosa im schweizerischen Graubünden ist so etwas wie ein kleiner Geheimtipp unter den Alpen-Urlaubern. Der wunderschöne Erholungsort liegt am Ende des Schanfigger Tals in einer Höhe von 1.700 – 1.900 Metern.

Umgeben ist der Skiort von einigen Bergen, die jenseits der 2.500-Marke liegen wie Parpaner Weisshorn (2824 m), Aroser Rothorn (2980 m) oder Erzhorn (2924 m). Das verschafft natürlich Arosa eine prächtige Kulisse, wenn selbst im Sommer die Gipfel der Berge mit leichtem Schnee bedeckt sind. Seit dem 13. Jahrhundert sind in Arosa die ersten Besiedlungen bekannt, aber erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts, als man Arosa als Luftkurort entdeckte, wuchs die Popularität. Die Höhenluft der Alpen sollte Lungenkranken erheblich Linderung verschaffen, weshalb Ärzte ihre Patienten immer wieder zur Kur nach Arosa schickten. Um 1900 eröffnete man in der stetig wachsenden Gemeinde das erste Sanatorium und zudem erschloss man Arosa zunehmend als Wintersportgemeinde. 1938 eröffnete der erste Skilift und ebnete letztendlich den Weg für den Tourismus.

Skihütten in ArosaIn den Sommermonaten kommen nicht ganz so viele Gäste nach Arosa, trotz alledem kann man hier wunderbare Tage verleben. Wandersportler finden hier die abwechslungsreiche Alpenlandschaft, wunderbar klare Luft und gut angelegte Wanderwege. Für Wellness-Anhänger gibt es in Arosa unzählige Möglichkeiten sich zu entspannen. Ob Schwimmbad, Sauna, Fitness-Studio – alles ist in modernster Ausführung vorhanden. In den umliegenden Seen kann man während der Sommermonate genüsslich baden und Boot fahren. Da hier noch nicht so ein Touristenstrom herrscht, kann man hier idyllische Ferientage verbringen.

Arosa im WinterDies ändert sich wiederum in den Wintermonaten. Auf den rund 70 Kilometern Skipisten tummeln sich dann Skifahrer, Snowboarder und andere Wintersportler. Die gut präparierten Pisten eignen sich für jeden Skifahrer, ob Anfänger oder Profi. Die modernen Seilbahnanlagen bringen einen schnell auf die Gipfel, womit uneingeschränkter Fahrspaß herrscht. Die Sonne scheint während der Wintermonate zwischen fünf und acht Stunden hier oben in den Bergen, weshalb Arosa neben der Schneesicherheit, Pistensicherheit auch fast Sonne-Sicherheit bieten kann. Immer beliebter sind die Schneewanderungen durch das in weiß getauchte Tal geworden. Die klare und kühle Luft reinigt die Lunge und lässt den stressigen Alltag vergessen. Sportlich kann man sich hier jederzeit betätigen – Langlauf, Eislaufen, Skifahren oder Rodeln. Die Hotellandschaft ist abwechslungsreich und bei rechtzeitiger Buchung auch preislich in humanen Regionen.

Alpenpanorama Arosa

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Autor: Ariane

Vierwaldstättersee

Idyllischer kann ein Ort kaum gelegen sein. Eingerahmt von einer herrlichen Bergkulisse und am Ufer des Vierwaldstättersees gelegen, war Brunnen schon für die romantischen Schriftsteller Goethe und Schiller sowie für König Ludwig II. der ideale Aufenthaltsort.

VierwaldstätterseeDer „Märchenkönig“ von Bayern Ludwig II. ließ sich zur Mitternacht auf die Mitte des Sees rudern und lauschte dem Spiel der Alpenhörner, die er auf den Hängen der Berge positioniert hatte. Der Erbauer des legendären Schlosses Neuschwanstein, war ein hoffnungsloser Romantiker und sein Tod im Starnberger See ist inzwischen zu einer verworrenen Legende geworden. Schiller hingegen ließ sich von der traumhaften Berglandschaft inspirieren und verfasste hier die Geschichte vom schweizerischen Nationalhelden Wilhelm Tell.

Brunnen am VierwaldstaetterseeIm Sommer ist Brunnen das Ziel zahlreicher Wanderer, deren Ausflugsziele Rigi und Bürgenstock, das Muotathal mit dem Höllloch, Treib-Seelisberg, Fronalpstock oder der Tierpark Goldau sind. Ein besonderes Erlebnis kann der «Weg der Schweiz» sein, der in einigen Etappen auf dem um den Urnersee führt. Von den jeweiligen Etappenzielen ist eine Rückkehr mit Schiff nach Brunnen möglich. Schiffe, die auf dem verzweigten Wassernetz verkehren, stammen zum Teil aus vergangener Zeit und werden teilweise noch mit Dampf betrieben. Auf diese Weise lassen sich die Alpen aus einer ganz neuen Perspektive entdecken.

SchiffWasser- und Freizeitsportler finden in Brunnen ein wahres Paradies. Die weitläufige Seenlandschaft kann vielerorts zum Rudern, Kanu und Wasserskifahren genutzt werden. Biker finden hier gut ausgebaute Radwanderwege zu den umliegenden Gipfeln. Wellness und Fitness haben in unzähligen Einrichtungen ihren Platz gefunden.

RütliGanz in der Nähe von Brunnen befindet sich das legendäre Rütli. Die Geburtsstätte der Eidgenossen wird nicht monumentalisch gepflegt, aber mittels eines Museum an die historische Bedeutung erinnert. Auf der Rütli (kleine Rodung) wurde das „ewige Bündnis“ zwischen den drei Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden geschlossen. Der „Bundesbrief“ zwischen den Parteien gilt als die Gründungsurkunde der Schweiz und ist datiert auf August 1291. Die „Wiege der Schweiz“ ist eine fünf Hektar große Wiese mit einem Gasthaus, dem Dreiländerbrunnen und einem Museum.

Während der Wintermonate kann ein Aufenthalt in Brunnen ähnlich attraktiv sein. Die Wintersportorte wie Stoos-Fronalpstock, Skiregion Mythen, Sattel-Hochstuckli und Rigi sind innerhalb kürzester Zeit zu erreichen und halten für den geneigten Wintersportler knapp 100 Pistenkilometer parat.

Vierwaldstättersee

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Autor: Ariane

Engelberg bei Nacht

Der Schweizer Sommer- und Winterurlaubsort Engelberg in den Alpen wirbt mit dem Slogan „Welcome to Heaven“. Und so unrecht haben die Werbefachleute bei Engelberg nicht, denn die Gemeinde kann sowohl im Sommer als auch im Winter paradiesisch sein.

EngelbergBesonders lebhaft geht es im Sommer rund um Engelberg zu, fast überall sind Freizeitsportler bei all möglichen Aktivitäten zu beobachten – Klettern, Wandern, Mountain-Bike fahren, Nordic Walking oder Golfen. Die Gemeinde Engelberg bietet seinen Besuchern ein umfangreiches Angebot an Wandermöglichkeiten, so kann man eine Wandertour zu den schönen Berghütten im Umland unternehmen, sich auf eine Vier-Seen-Wanderung durch das Titlis begeben, den Brunni-Pfad entlang wandern oder auf den Spuren der Säumer wandeln. Mountain-Biker haben ganz verschiedene Strecken zur Auswahl, die sich je nach Schwierigkeit unterscheiden. Fahrten zu Berghütten oder Rundtouren sind nur zwei der möglichen Optionen.

Das Klettern rund um Engelberg kann zu einem wunderbaren Familienerlebnis werden. Ausgewählte Wände mit geringem Schwierigkeitsgrad bereiten der gesamten Familie Spaß und Freude. Natürlich kommen auch Kletterspezialisten auf ihre Kosten, steile und senkrechte Wände finden sich fast überall. Wer es etwas ruhiger angehen lassen möchte, kann sich auf den 18-Loch-Golfpacour begeben. Die Anlage wurde wunderschön und anspruchsvoll gestaltet.

Engelberg im WinterWintersport ist in Engelberg fast spektakulär. Bei der Abfahrt vom Titlis nach Engelberg werden auf knapp 12 Kilometern Länge fast 2.000 Höhenmeter überwunden. Dabei passiert man eine atemberaubende Schneelandschaft und Gebirgswelt. Die Brunni-Abfahrt ist etwas familiärer geprägt und eignet sich besonders gut für Anfänger. Sie gilt als die Sonnenseite von Engelberg. Durch das einzigartige Seilbahnsystem rund um Engelberg lassen sich viele Pisten und Gipfel problemlos erreichen. Für Kinder wurde eigens der Yeti-Kinderpark eingerichtet, wo auch die kleinsten Urlauber garantiert Spaß haben werden.

Iglu DorfEin wirkliches Highlight im Winterurlaub kann eine Übernachtung im Iglu-Dorf sein. In dem von Künstler errichteten Dorf kann man Übernachtungen, aber auch Seminarräume buchen.Auf der Groß-Titlis-Schanze findet jedes Jahr regelmäßig ein Skisprung-Weltcup statt. Eigens für dieses Sportevent reisen zahlreiche Fans nach Engelberg.

Berühmt ist Engelberg auch für sein Benediktiner-Kloster, dessen Ursprung im 12. Jahrhundert liegt. Sein heutiges Aussehen erhielt das Kloster zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Seit dem Voranschreiten des Tourismus ist der eigentliche Charakter in den Hintergrund geraten, weshalb der heutige Konvent nur noch knapp 40 Mitglieder zählt.

Engelberg Panorama

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