» Ski

Autor: Ariane

Wintersport soll vor allem Spaß machen und Erholung einbringen, aber ganz schnell kann dieser Spaß mächtig versalzen werden, wenn es zu einem Unfall kommt. Wer dann nicht ausreichend versichert ist, auf den kommen hohe Kosten zu.

Ein Unfall kann schnell geschehen undn der gute Rat kann dann teuer werden... ©axis-boutique/Flickr

Einmal kurz nicht aufmerksam gewesen und schon kann es passiert sein: Statt elegant über die Piste zu wedeln, fällt man ziemlich unelegant und schmerzhaft. Doch die Verletzungen sind in manchen Fällen dann die geringsten Sorgen für den Pechvogel.

Neben einer guten, hochwertigen Ausrüstung, die vor den schlimmsten Verletzungen schützen kann, sollte man auch immer eine ausreichende Versicherung im Reisegepäck haben. Eine Haftpflicht- sowie eine Unfallversicherung sollten der geringste Standard des Wintersportlers sein. Wer im Ausland durch den Schnee tobt, sollte außerdem immer eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Wer vor hohen Kosten zurückscheut, kann beruhigt werden: Eine solche Versicherung gibt es bereits ab zehn Euro im Jahr.

Wer in Deutschland verunglückt, dessen Krankenhausaufenthalt wird in der Regel von der Krankenkasse getragen. Die Bergungskosten jedoch nicht und hier kann es richtig teuer werden! Zu den Bergungskosten zählen sämtliche Ausgaben von der Suche des verunglückten über die eigentliche Bergung (im schlimmsten Fall mit Rettungshubschrauber) bis zur Ankunft im Krankenhaus. Hier können schnell mehrere tausend Euro zusammenkommen. Auf der sicheren Seite ist da, wer eine Unfall- und/oder Reisekrankenversicherung abgeschlossen hat, denn diese erstatten in den meisten Fällen auch Bergungskosten bis etwa 5000,- Euro. Höhere Deckungssummen lassen sich selbstverständlich auch vereinbaren. Dies empfiehlt sich vor allem für Extremsportler, die außerhalb der populären Pisten den Nervenkitzel suchen.

Wer im Ausland die Pisten unsicher macht, benötigt ohnehin eine Auslandskrankenversicherung, denn die Krankenkassen übernehmen selbst in EU-Ländern nicht alle anfallenden Kosten.

Und die Haftpflichtversicherung sollte eigentlich jeder haben, nicht nur der Wintersportler. Diese Versicherung zahlt, wenn jemand einen Schaden verursacht hat, und das geht oft schneller als man denkt. Wer jemand anderem einen Schaden zufügt, gewollt oder ungewollt, haftet dafür. Notfalls mit seinem Vermögen. Wer dann nicht auf einem dicken finanziellen Polster sitzt, kann rasch in den Ruin abrutschen, es sei denn, er ist ausreichend versichert.

Infos für Wintersportler findet man auch bei der Stiftung Warentest .    [...mehr]


Autor: Ariane

Man nehme einen Hocker und baue ihn auf einen Ski. Oder man kreuze einen Ski mit einem Schlitten.
So oder so ähnlich könnte man jemandem, der ihn noch nie gesehen hat, erklären, was genau ein Skibock ist.
Der Skibock, auch unter den Namen Skirodel, Bockerl oder Klumper bekannt, ist ein typisches alpines Funsportgerät. Und was für eins!

Ski-Bockerl ©Ski-Bockerl

Zwischen 1920 und 1930 nahm eine Familie aus dem Stiegelschwand in Adelboden ihre Fassdauben (Holzskis ohne Kanten, gefertigt aus alten Fässern), schraubte ein Holzstück senkrecht und ein Holzbrett waagrecht auf die Fassdaube und fertig war das ultimative Fun-Wintersportgerät”, informiert der Tourismusverband Adelboden. Ob der Skibock tatsächlich erst so spät entwickelt wurde, sei mal dahingestellt. Spaß macht es auf jeden Fall, damit die Piste hinunter zu düsen. Und im schweizerischen Adelboden sieht man dann tatsächlich den gesamten Winter über vor allem Schulkinder mit Skiböcken umherfahren.

Schulkind mit Skibock im schweizerischen Adelboden ©Adelboden TourismusWie bei den modernen Schlitten gibt es auch beim Skibock diverse Erscheinungsformen: vom selbstgezimmerten Holz-Skibock über Alu-Skirodel Marke Eigenbau bis zum Hightech-Ski-Bockerl ist alles vertreten. Es wird gepimpt und getuned, was das Zeug hält. Mittels Gewichtsverlagerung werden die 1,5 bis 3kg schweren Bockerl gesteuert. Aber Vorsicht, auf schnellen Pisten, mit einem guten Skibock und ein bisschen Carving-Talent kann man ordentliche Geschwindigkeiten erreichen und wehe dem, der dann die Kurve verpasst ;-) Eine gute Ausrüstung, zu der auch Helm und Handschuhe gehören, sollte daher unbedingt verwendet werden.

Zu beachten ist auch, dass nicht jede Bergbahn und Schlittelpiste für den Skibock freigegeben ist. Im Zweifelsfall also besser beim lokalen Tourismusverband nachfragen - oder gleich in den Heimatort des Skibocks, nach Adelboden, fahren.

Sommeralternative zum Skibock: das Bockerl Seit 2000 gibt es nun auch die Sommeralternative zum Skibock: das Inliner-Bockerl. Als Abstiegshilfe von den Bergen ausgedacht, begeistert es außerhalb der Wintersaison nun auch immer mehr Skibock-Fans. Auch hier findet man diverse Angebote, unter anderem für Gruppenausflüge. Gesteuert wird auch hier mittels Gewichtsverlagerung, man sitzt jedoch auf einem individuell einstellbaren Fahrwerk mit Luftreifen und rast nicht nur auf Straßen, sondern manchmal auch auf Schotterpisten oder querfeldein den Berg hinab.

Eine Bauanleitung für den Skibock findet man genauso im Netz wie auch Infos über Bergbahnen und Strecken für den Sommer- Bockerl, Anfängerkurse, geführte Bockerl-Touren rund ums Jahr, Fangemeinden und einen ganz speziellen (nicht so ernstzunehmenden) Sehtest für Bockerl-Fahrer.

Im Geburtsort des Skibocks, Adelboden, findet in regelmässigen Abständen die Skibock-Weltmeisterschaft auf der Tschentenalp statt, bei der man dann mal den Profis zuschauen kann. Überhaupt bekommt man, was den Skibock angeht, auf der Tschentenalp so einiges geboten. Einmal wöchentlich finden Übungskurse statt und auch beim legendären Nachtschlitteln ist der Skibock gut vertreten. Übrigens grundsätzlich auf der Schlittel- und nicht auf der Skipiste.

Und wer sich jetzt immer noch nicht so wirklich vorstellen kann, wie das Ganze aussieht, oder wer einfach mal sehen will, wie es aussieht, wenn man es kann, der kommt hier auf seine Kosten: Klick mich!

[...mehr]


Autor: Ariane

Bänderriss

Die Zahl der Verletzungen bei Ski- oder Snowboardfahren hat in den vergangen Jahren drastisch zugenommen. Die Ursachen hierfür liegen in der Weiterentwicklung der Ausrüstung und der mangelnden Fitness der Fahrer.

SkiverletzungAus medizinischer Sicht gibt es zahlreiche positive Aspekte beim Ski- oder Snowboardfahren, schließlich handelt es sich hierbei um Höhensport. Dem Körper wird frische und klare Luft zugeführt, die unterschiedlichsten Muskelgruppen werden beansprucht und die Koordination wird verbessert. Um diesen Sport aber gezielt und verletzungsfrei zu betreiben, muss man schon vor dem Urlaub mit dem Training beginnen. Gezielter Muskelaufbau in den Beinen durch Jogging und Beintraining im Fitnessstudio kann erheblichen Knieschäden vorbeugen, denn durch die Muskeln wird der Bänderapparat des Knies weiter gestärkt und kann auch unnatürlichen Bewegungen besser widerstehen, ohne das es zu schmerzhaften Rissen des Kreuz-, Innen- oder Außenbandes kommt.

Schwere Verletzungen verhindern kann auch eine sehr gute Ausrüstung. Ein Helm, die richtigen Ski-Schuhe und Kleidung können möglicherweise schwere Verletzungen verhindern. Das Skifahren an sich sollte ebenfalls gelernt sein. Ist man noch unsicher auf den Brettern empfiehlt sich ein Training bei einem Experten, der die richtige Technik vermittelt, aber auch das Abrollen und das Abfedern bei Stürzen lehrt.

GipsbeinFakt ist, die Materialien haben sich in den letzten Jahren technisch immer weiter entwickelt. Selbst mit einfachen Skiern kann man eine sehr hohe Geschwindigkeit erreichen, die aber von vielen Fahrern unterschätzt wird. Das Einschätzen der eigenen Fähigkeiten kommt aber sehr vielen Menschen abhanden, was dann fatale Folgen hat.

Besonders Brüche, Prellungen und Bänderrisse kommen sehr häufig bei Ski-Verletzungen vor. Am häufigsten sind dabei Arme, Beine, Schultern und Kopf betroffen. Ein ganz wichtiger Hinweis in Sachen ärztlicher Behandlung: Zwar übernehmen viele Krankenkassen die Kosten für Behandlungen in EU-Ländern, dabei muss der behandelnde Arzt ein Vertragsarzt sein, ansonsten droht neben dem Schmerz auch noch eine saftige privatärztliche Rechnung.    [...mehr]


Autor: Ariane

Gebiet rund um Bled

Wenn man allgemein von den Alpen spricht, fallen sofort die typischen Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz und manchmal noch Italien oder Frankreich, dabei existiert im Nordwesten Sloweniens auf einer Fläche von über 4.000 Quadratkilometern noch ein faszinierender Teil des Hochgebirges, die Julischen Alpen. Seinen Namen erhielt der Gebirgszug nach dem Geschlecht der „Iulia“ zu Beginn der heutigen Zeitrechnung, deren prominentester Vertreter Gauis Julius Cesar war.

Wandern in den Julischen AlpenDie Julischen Alpen sind im Sommer und im Winter eine Reise wert. Während der Sommermonate eignen sich die natürlich Bedingungen zum Wandern und Trekking, auch Mountain-Biker kommen auf ihre Kosten, auch wenn dafür noch nicht alle Gebiete geeignet sind. Bekannte Orte für die Sommermonate sind Bled und Tarviso. Bled, eine Gemeinde mit knapp 11.000 Einwohnern, ist direkt am Bleder See und 50 Kilometer der Hauptstadt Ljubljana gelegen. Neben den Gebirgseroberern kommen Wassersportfreunde voll auf ihre Kosten. Bleder SeeWasserski, Schwimmen und Angeln sind hier selbstverständlich. Als Sehenswürdigkeit gilt die Marienkirche auf einer kleinen Insel mitten im Bleder-See, welche mit kleinen traditionellen Holzbooten angesteuert werden kann. Tarvis hingegen gehört zum italienischen Hoheitsgebiet, aber auch zu den Julischen Alpen. Die Bevölkerung setzt sich aus Slowenen, Italienern und Deutschen zusammen. Die kulturelle Mischung macht sich fast überall in der 5000-Seelen-Gemeinde bemerkbar. Bekannt wurde Tarviso für seinen Markt, als in den 50er Jahren vor allem Österreicher zu Tausenden hierher kamen, um Einzukaufen.

Schanze in PlanicaBekanntester Wintersportort ist Ratece, dessen Stadtteil Planica vor allem für Skisprung-Fans ein Begriff sein sollte. Auf der hiesigen Skisprungschanze macht der Weltcup jedes Jahr einmal Station. Die Schanze eignet sich vor allem zum Skifliegen, wo regelmäßig Weiten über 200 Meter erzielt werden und so verwundert es nicht, dass der Skiflug-Weltrekord von 239 Metern durch Bjørn Einar Romøren hier aufgestellt wurde.

Fast überall in den Julischen Alpen gibt es Wintersport-Zentren für den Langlauf und für die Abfahrt. Die Pisten sind jedes Jahr sehr gut präpariert und eigenen sich für Jedermann, vom Anfänger bis hin zum Profi. Da die Orte sehr viel Wert auf ihre Gäste legen, haben sich die Anreise, die Unterkünfte und der Service in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Den Urlaub sollte man aber immer so legen, dass man nicht mit irgendeinem Sportevent kollidiert, weil die Preise sich dann in wesentlich höheren Regionen bewegen.

Julische Alpen

[...mehr]


Seite 5 von 5«12345